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DigiTV-Lexikon

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M

Maskierungs-Effekte
Leise Töne werden von lauten überdeckt und vom menschlichen Gehör somit nicht mehr wahrgenommen. Beim digitalen Fernsehen oder Radio werden diese "überdeckten" Töne einfach nicht mehr mitgesendet, dadurch reduziert sich die zu übertragende Datenmenge.

MBit/s
Megabit pro Sekunde. Datenrate, mit der die digitalen Programme übertragen werden.

MHz
Megahertz. Eine Million Schwingungen pro Sekunde.

Middleware
Bezeichnung für die Software, die die "virtual machine" (Betriebssystem) einer Settop-Box darstellt. Die Middleware (z.B. OpenTV / MHP) gewährleistet den Betrieb der Software von Hersteller (z.B. Menü) oder der TV-Sender (z.B. EPG).

Modulation
Verbinden eines Nutzsignals mit einer Trägerschwingung.

Modem
Abkürzung für "Modulator/Demodulator". Das Modem ermöglicht, digitale Daten über ein Kabel (Telefonleitung oder TV-Kabel) zu transportieren. Ein Modem gibt es als Extragerät oder eingebaut in eine Settop-Box.

Multicasting
Gleichzeitiges Versenden von Nachrichten an mehrere Teilnehmer unter Verwendung einer (Absende- bzw. IP-)Adresse oder Nachrichtenkennung.

Multimedia Home Plattform (MHP)
Ein System der Zukunft, wie digitales Fernsehen und die SetTopBoxen für den Nutzer attraktiver werden. Für viel mehr Infos bitte hier nachsehen!

MPEG
Abkürzung für Motion Picture Expert Group. Standard zu Datenreduktion von Audio- und Videodaten. Diese Expertengruppe hat Standards für die Übertragung digitaler Informationen entwickelt.

MPEG-1
Datenreduktionsverfahren, das hauptsächlich im Computerbereich angewendet wird, z.B. auf CD-Rom.

MPEG-2
Datenreduktionsverfahren mit Datenraten von 2 bis 15 MBit/s. Wird für den Fernsehbereich angewendet.

MPEG-2-Video
Ist eine Form der Datenreduktion und Standard für Digital-TV in Europa. MPEG beinhaltet auch die Norm für den Ton, der Fernsehton ist beispielsweise MPEG-1-Audio.

Multi Angle
Digitales Fernsehen bietet unter anderem die Möglichkeit, Großereignisse wie Autorennen oder Konzerte aus verschiedenen Kamera-Positionen zu betrachten, Der Zuschauer kann dabei seine Lieblingskamera aus verschiedenen Perspektiven auswählen. Formel-1-Übertragungen beispielsweise werden auf bis zu sechs verschiedenen Kanälen übertragen, Tennis auf bis zu vier.

Multiplex
Verfahren zum Zusammenführen der verschiedenen Video-, Audio- und Datensignale zu einem gemeinsamen Transportstrom, der zum Endgerät per Satellit, Kabel oder terrestrischer Antenne übertragen wird.

MUSICAM
Audio-Codierung unter Nutzung der maskierenden Eigenschaften des menschlichen Gehörs in verschiedenen Frequenzbereichen.


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