.  
.
 
DigiTV-Lexikon

Klicken Sie einfach einen weiteren Buchstaben an und gelangen Sie so zu den Begriffen, die dort erklärt werden.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V

 

P

P-Bilder
Datenreduziertes Bild, das aus dem vorangegangenen Bild vorhergesagt wird.

Paketizer
Dieses Gerät generiert aus dem Datenstrom die Transportpakete.

PAL
Phase Alternate Line, deutsches Farbfernsehsystem, von Prof. Bruch entwickelt. Es stellt eine Verbesserung des amerikanischen NTSC-Verfahrens dar. Dadurch sind nahezu fehlerfreie Farbübertragungen möglich.

PALplus
Sendenorm, die für Bildformate 4:3 und 16:9 nutzbar ist. Voll kompatibel zu herkömmlichen PAL-Norm bei 4:3 Geräten, dient es 16:9 Fernsehgeräten zur besseren Bildauflösung und erfordert einen speziellen PALplus-Decoder. Dieses Signal ist beim digitalen Fernsehen nicht übertragbar.

PAT
Program Association Table, MPEG-Tabelle, beschreibt den Inhalt des Transportstroms.

Payload
Dateninhalt eines Datenpakets.

PayPerChannel
Bei diesem Angebot handelt es sich um ein Abonnementfernsehen, bei dem der Zuschauer ein monatliches Entgeld für den Empfang eines kompletten Programmkanals (ein Programm oder ein ganzes Paket von Programmen) bezahlt.

PayPerView
Der Zuschauer bezahlt nur für die Filme und Fernsehsendungen, die er sich wirklich anschaut. Voraussetzung ist derzeit ein Abonnement bei einem PayTV-Sender wie PREMIERE WORLD. Jeder Film, den er sich über das Abo hinaus anschauen will, kostet zusätzlich eine Gebühr, zur Zeit 6 Mark.

PayTV
Die öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD und ZDF finanzieren sich größtenteils über die Rundfunkgebühren, Privatsender wie RTL, Sat.1 und ProSieben durch Werbeeinahmen. An PayTV-Sender muß der Zuschauer eine monatliche Gebühr entrichten, wenn er Filme ohne Werbeunterbrechung sehen will. In Deutschland gibt es derzeit einen Pay-TV-Sender: PREMIERE WORLD.
Als weiterer PayTV-Betreiber tritt die Telekom in den Vordergrund. Bereits jetzt vermarktet sie in den deutschen Kabelnetzen ein Paket namens Mediavision.

PCR
Program Clock Reference, Synchronimpuls im Datenstrom, der den Multiplexer auf der Senderseite und den Demultiplexer auf der Empfängerseite syncronisiert. Zu einem Programm gehören mehrere Elementarströme (Video, Audio, Daten), als gemeinsames Taktsignal ist die PCR notwendig. Aus der PCR wird auch der Systemtakt für die Settop-Box gewonnen.

PES
Packetized Elementary Stream - siehe Elementarstrom.

Phasenumtastung
Digitales Modulationsverfahren.

PIDs
Der MPEG-Datenstrom besteht aus vielen kleinen Päckchen mit Video-, Audio- und Datensignalen. Jedes dieser Päckchen trägt eine 13-bit Kennnummer, den PID (=Packet IDentifier) mit sich herum. Wenn man jetzt eine Box auf einen Audio- und Videopid programmiert, dann sucht sich die Box die Pakete mit den entsprechenden PIDs heraus und erzeugt daraus dann Bild, Ton, Videotext etc. Möglich ist die Einstellung der PIDs bei der DVB2000 und mit älteren BR-Softwaren.

Playout-Center (POC)
Funktionseinheit bei einem Programmanbieter: im POC sind die Geräte zur Codierung, Multiplex-Bildung, Modulation und Satelliten-Ausstrahlung der Digital-Signale untergebracht. Außerdem findet hier die Sendeabwicklung und Überwachung der einzelnen Programme statt.

PMT
Program Map Table - eine MPEG-Tabelle, die angibt, welche Elementarströme zu einem Programm gehören.

Polarisation
Um mehrere Programme in einem Frequenzbereich übertragen zu können, werden die Signale in der horizontalen und vertikalen Ebene vom Satelliten abgestrahlt. Die Auswahl der empfangenen Polarisationsebene erfolgt normalerweise mit Hilfe einer Umschaltspannung 13/18 Volt über das Koaxialkabel zum LNB.

PSK
Phase Shift Keying (Phansenumtastung) - ist ein digitales Modulationsverfahren.

PTS
Presentation Time Stamps, Syncronsignal für die Elementarströme eines Programms untereinander.

Premiere Digital
Er ist einer von bisher zwei digitalen Pay-TV-Sendern in Deutschland und strahlte sein aus drei Programmen bestehendes Paket von Mitte 1997 bis September 1999 aus. Das Abonnement kostete rund 40 Mark und war nur mit der d-box zu empfangen.

PREMIERE WORLD (Premiere)
Im Oktober 1999 startete Premiere weitere Programme unter dem Namen Premiere World. Seit Anfang 2002 heißt das Programm wieder Premiere. Mehr Informationen dazu hier.


© DigiTV.de Weiterverbreitung nur nach ausdrücklicher Genehmigung!