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Anforderungen an die Hardware

Waren analoge Karten TV-Karten noch für den Empfang für Fernsehprogramm via Antenne oder Kabel ausgelegt, so benötigt eine digitale DVB-Karte eine Satellitenschüssel, die auch den digitalen Empfang beherrscht.

Beste Bildqualität ist garantiert dank des MPEG-2-Formates. Eine Aufnahme mit voller PAL-Auflösung von 768 x 576 Bildpunkten ist schon mit einem alten Pentium-200-MMX möglich. Für die Wiedergabe muss der MPEG-2-codierte Datenstrom jedoch decodiert werden. Einige günstigere DVB-Karten erledigen das noch nicht direkt mit ihrer eigenen Hardware, sondern benötigen eine zusätzliche Software. In diesem Fall muss der PC die Rechenleistung für das Dekodieren aufbringen. Unter einem Pentium-III mit etwa 700 MHz kann die Wiedergabe kaum als flüssig bezeichnet werden.

Beim Kauf einer PCI-Karte muss natürlich auch ein PCI-Steckplatz in Ihrem Rechner vorhanden und vor allem frei sein. Bei der weniger gängigen Lösung per USB-Anschluss benötigen Sie eine freie USB-Buchse.

Die Tonwiedergabe übernimmt eine Soundkarte; sie sollte die Stereo-Wiedergabe für eine entsprechend hochwertige Wiedergabe über gute PC-Lautsprecher oder die Stereoanlage schon beherrschen. Die Grafikkarte muss lediglich Direct-X-fähig sein.

Für das einfache Abspielen von laufenden TV-Programmen mit der DVB-Karte wird keine besondere Festplattenkapazität benötigt. Sehr viel speicherintensiver ist aber der Einsatz des PC als Videorekorder. Je mehr Speicherplatz, desto mehr Spielfilmminuten passen auch auf die Festplatte. In der Regel rechnet man 10 GB-Speicherplatz für etwa 90 Minuten Film. – Zum Glück sind Festplatten heute nicht mehr allzu teuer.

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