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DigiTV.de Newsarchiv 20. 10. 2002 - 25. 10. 2002

25.10.2002 12:24 
SAT.1 bald ohne Bundesliga?
[FPoe] Heidelberg - Die ARD-"Sportschau" steht 14 Jahre nach dem Verlust der Bundesliga-Rechte vor einem Comeback der Profi-Kicker.

SAT.1 streicht zum Ende dieser Saison die Bundesliga-Berichterstattung aus seinem Programm - seit Beginn hat der Sender damit Verluste gemacht, berichtet der Kress Report in seiner aktuellen Ausgabe. Nach Kress-Informationen hat ein ranghoher TV-Manager der ProSiebenSAT.1 Media AG angesichts des erhöhten Spardrucks intern zum Rückzug geblasen.

Diese Chance will sich die ARD nicht entgehen lassen. Die ARD ist der einzige ernsthafte Interessent für die Bundesliga, alle anderen Sender haben aus Kostengründen bereits abgewunken. ARD-Programmdirektor Günter Struve gab sich gegenüber dem Magazin gelassen, um von vornherein die Preiserwartungen der Verkäufer zu dämpfen: "Wir wären nur dann an der Bundesliga interessiert, wenn sie wohlfeil wäre und kein anderer Anbieter sie wollte - unter keinen Umständen würden wir ein Kampfangebot auf den Tisch legen".

Die Bundesliga-Rechte lagen bisher bei der insolventen KirchMedia, mit der Vertragsunterzeichnung am kommenden Montag wechseln sie zu KirchSport, bei der der ARD-Kommentator Günter Netzer als Manager und künftig auch als Gesellschafter wirkt. Die ARD hatte die Bundesliga-Rechte 1988 an RTL verloren ("Anpfiff"), von wo sie 1992 zu SAT.1 wanderten.


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25.10.2002 7:50 
Das neue Premiere-Weihnachtsangebot
[FPoe] Mit einem Sonderangebot startet der Pay-TV-Sender Premiere in das diesjährige Weihnachtsgeschäft.

Das Weihnachtpaket kostet 222 Euro und beinhaltet bereits einen eigenen Digital-Receiver und ein Jahresabo für Premiere Start. Hinzu kommen noch drei Monate das Superpaket und sechs Frei-Filme auf Premiere Direkt.

Allein die Kosten für die Programmleistungen betragen bereits 147 Euro, somit bekommen interessierte Neukunden den Digital-Receiver für 75 Euro. Nach Beendigung des Abos bleibt das Gerät Eigentum des Abonnenten. Das Weihnachtspaket kann ab 1. November im Handel und über Premiere abgeschlossen werden.


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25.10.2002 7:50 
Premiere-Abonnenten können Miet-Box kaufen
[FPoe] München - Der Pay-TV-Sender Premiere bietet seinen Kunden mit gemieteten d-boxen nun den Umstieg auf Kaufgeräte an.

Mit einer Sonderabwertung in Höhe von 60 Mio Euro im Anlagevermögen hat Premiere die noch vorhandenen d-boxen abgeschrieben, jetzt werden die Geräte preiswert an die Abonnenten verkauft.

Statt 7,50 Euro Monatsmiete für die Geräte zu bezahlen, können Premiere-Kunden die erste Generation der d-boxen nun für 75 Euro erwerben. Durch die Verrechnung der bei Abo-Abschluss gezahlten Kaution von 75 Euro für die Settop-Box müssen gewillte Abonnenten keine weitere Zuzahlung leisten. Für eine neuere d-box 2 sind nach Verrechnung der 75 Euro noch 24 Euro zu zahlen. Entscheiden Sie sich für das Sport- oder Filmabo, kostet die d-box 2-Zuzahlung 74 Euro.

Doch wie immer haben solche Aktionen auch ihre Haken. Die d-box-Käufer verpflichten sich zu einer Aboverlängerung von 24 Monaten ab Bestellung und müssen sich zwischen dem Film-, Sport oder Superpaket entscheiden, die mit derzeit 18 (Sport, Film) bzw. 28 Euro (Super) im Monat berechnet werden. Aus dem Plus-Paket gibt es einen weiteren Wunschkanal gratis dazu. Treuekunden bekommen aber schon jetzt für 28 Euro das Superpaket inklusive dem Pluspaket, während das Pluspaket bei den neuen Konditionen für zehn Euro extra im Monat hinzugebucht werden muss.

Zwar fällt auf jeden Fall die d-box-Miete weg, doch die Abogebühren erhöhen sich bei bestimmten alten Abokonditionen aus den Vorjahren. Gewillte d-box-Kaüfer sollten daher genau nachrechnen, ob sich der Kauf einer d-box wirklich rechnet.


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24.10.2002 14:11 
Tele 5 kommt ins Ish-Kabel
[FPoe] München/Köln - Der TV-Sender Tele 5 und der Kabelnetzbetreiber ish haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen wonach Tele 5 ab sofort sukzessive in die Kabelnetze von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen eingespeist wird - dort zuerst in Düsseldorf und Köln.

"In Zeiten überfüllter Kabelanlagen ist für einen jungen Sender die schrittweise Einspeisung in diese beiden Bundesländer mit insgesamt 6,5 Mio Kabelhaushalten wie ein Sechser im Lotto", erklärte Tele 5 Geschäftsführer Jochen Kröhne. "Endlich können wir auch den Zuschauern aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg wöchentlich bis zu 20 Spielfilmtermine und ab dem 16. November die preisgünstigen Angebote der 2-stündigen Reiseshow 'Neckermann Urlaubswelt TV' anbieten."

Der Vertrag zwischen Ish und Tele 5 definiert auch den Übergang von der analogen in die digitale Welt. Zum Start des neuen Ish-Digital-TV-Angebots ab 2004 wird der Münchner Sender in digitaler Qualität als Free-TV enthalten sein. Dann werden auch die beiden digitalen Pay-TV-Programme Toongate und Actiongate angeboten. Dazu Dr. Herbert Kloiber, hundertprozentiger Gesellschafter von Tele 5: "Die Digitalstrategie der Tele München Gruppe war nie aufgehoben, sondern nur aufgeschoben, bis sie sich wirtschaftlich besser darstellen lässt".

Auch Nakul Dewan, Vice President Strategy & Marketing bei ish, unterstreicht die Bedeutung der Kooperation: "Mit der Tele München Gruppe haben wir einen erfahrenen und erfolgreichen Partner gewonnen. Mit seinen hochqualitativen Free- und Pay-TV-Inhalten sehen wir dem Start unseres Digital-TV Angebots positiv entgegen. Alle Aktivitäten in unserem TV-Bereich - insbesondere bei Veränderungen des analogen TV-Angebots - werden mit Blick auf unser strategisches Ziel 'Einführung und Vermarktung von Digital-TV' koordiniert".

Ab 2004 sollen sich die digitalen Pay-TV-Programme Toongate und Actiongate dem Senderkanon der TMG aus Tele 5, RTL2, ATV und TV2 anschließen.


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24.10.2002 12:23 
Eutelsat wird Mitglied der F.U.N.-Allianz
[FPoe] Köln - Eutelsat wird Mitglied der unabhängigen Medien- und Technikallianz für digitales Fernsehen in Deutschland F.U.N. (Free Universe Network).

F.U.N. ist eine Interessengemeinschaft, in der sich führende Programmanbieter, Hersteller von digitalen Settop-Boxen sowie weitere Unternehmen und Institutionen der Medienindustrie zusammengeschlossen haben, um in Deutschland einen offenen, universellen und verbraucherorientierten Decoderstandard für digitales Fernsehen und Multimedia-Dienste zu etablieren.

"Wir benötigen einheitliche Standards in Deutschland und in Europa, um im Bereich Digital-Fernsehen Investitionssicherheit für alle Marktpartner und Konsumenten zu schaffen und diesem Medium zum breiten Durchbruch zu verhelfen," sagte Volker Steiner, Commercial Director von Eutelsat. Für Eutelsat als größten europäischen Satellitenbetreiber besitze der Satellit für die Entwicklung des Digitalfernsehens eine zentrale Rolle. "Ob beim Direktempfang über Satellitenschüssel oder als Zubringer zu den Kabelnetzen. So sind heute bereits über 97 Prozent der von uns übertragenen rund 1270 Programme digital. Daher sind wir sehr daran interessiert, die vorbildliche Arbeit von F.U.N. nach Kräften zu unterstützen," so Steiner weiter.

F.U.N. tritt unter anderem für die sogenannte Multimedia Home Plattform (MHP) ein, den offenen Standard für Multimediaanwendungen im digitalen Fernsehen, und Common Interface als Schlüsselelemente eines diskriminierungsfreien Digitalstandards in Europa. Beide Komponenten gehören nach Ansicht von F.U.N. untrennbar zusammen. So können zum Beispiel mit der weltweit standardisierten Common Interface-Technik digitale Settop-Boxen durch Zustecken oder Austauschen von Speichermodulen (Größe einer Scheckkarte) auf unterschiedliche Verschlüsselungssysteme zugreifen. Zuschauern wird so ermöglicht, Pay-TV-Programme verschiedener Anbieter über nur eine einzige Box zu entschlüsseln. Zusätzlichen Empfangsgeräte werden nicht mehr benötigt.

Das Europäische Parlament hat sich erst kürzlich in einer Resolution für MHP eingesetzt. Die deutschen Programmveranstalter und Landesmedienanstalten hatten sich bereits im September 2001 in der "Mainzer Erklärung" für die Einführung von MHP ausgesprochen.


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24.10.2002 12:22 
SCM: Weniger Umsatz im Bereich Digital-TV
[FPoe] Ismaning - Obwohl das Digital-TV-Geschäft in Europa hinter den Erwartungen zurückblieb sieht SCM Microsystems im 3. Quartal 2002 das Umsatzziel erreicht.

Die Erlöse betrugen 40,9 Mio. US-Dollar, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 12,0 Prozent entspricht, informierte das Unternehmen. Dabei entwickelte sich der Bereich Digital Media and Video (DMV) erfreulich, während das Digital-TV-Geschäft in Europa hinter den Erwartungen zurückblieb.

SCM Microsystems weist deshalb für das dritte Quartal einen operativen Verlust aus. Dieser beträgt vor Goodwill-Abschreibungen, Kompensation für Aktienoptionen, Separierungskosten und anderen Einmalbelastungen 1,3 Mio. US-Dollar, nachdem ein Jahr zuvor ein entsprechender Gewinn von 0,5 Mio. US-Dollar erzielt worden war.

Im Bereich Digital-TV lassen sich laut SCM trotz der aktuellen Umsatzdelle immer neue Programmanbieter für die Conditional Access-Module von SCM gewinnen. Dies belegt nach den Worten von Robert Schneider, CEO von SCM Microsystems, die kürzlich bekannt gegebene Entscheidung des deutschen Pay-TV-Anbieters Premiere, zukünftig diese von SCM maßgeblich vorangetriebene Technologie zu verwenden.

Den aktuellen Geschäftsverlauf in dieser Sparte erklärt Schneider so: “Einige europäische Digital-TV-Betreiber haben finanziell zu kämpfen, das hat auch die Nachfrage nach unseren Conditional Access-Modulen stärker als vorhergesehen beeinträchtigt“. Der Unternehmenschef hält diesen Rückgang allerdings für vorübergehend und erwartet für die Zukunft eine anhaltend starke Nachfrage, sowohl auf dem europäischen als auch auf dem asiatischen Digital-TV-Markt.

Für das vierte Quartal erwartet SCM Microsystems einen Umsatz, der zwischen 40 und 45 Mio. US-Dollar liegen wird. Für das Gesamtjahr 2002 ergibt sich damit ein leicht revidiertes Umsatzziel von 169 bis 174 Mio. US-Dollar und ein operatives Ergebnis vor Goodwill-Abschreibungen, Kompensation für Aktienoptionen, Separierungskosten und anderen Einmalbelastungen im Bereich des Break-Evens bis hin zu einem Gewinn von 2,4 Mio. US-Dollar.


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24.10.2002 7:47 
Freedomland als iTV-Zugpferd in Deutschland
[FPoe] München - Mit einer potentiellen Reichweite von über 30.000 Nutzern sieht sich iTV-Entwickler Freedomland in Deutschland als Marktführer.

Das Unternehmen entwickelt herstellerunabhängig interaktive Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungsangebote via TV und stattet Plattformen wie die von Panasonic, ZUUM und Netgem aus.

Bislang verdankt Freedomland die Rolle als europäischer Marktführer für interaktives Fernsehen seinem Erfolg auf dem italienischen Markt, informierte das Unternehmen. Nun kurbele auch die Tochtergesellschaft in München die Verkaufszahlen für Settop-Box-Anbieter in Deutschland kräftig an. Als Experte in der Entwicklung und Gestaltung interaktiver Fernsehportale werte Freedomland diejenige Hardware auf, die heute schon den Fernseher zu einem interaktiven Endgerät erweitert.

Neben der ZUUM-Box von Quartec stattet Freedomland auch Zugangsgeräte von Panasonic, Philips und Netgem aus und passt seine Fernsehportale der jeweils zugrunde liegenden Technik an. "Als Schnittstelle zwischen Hardware-Herstellern auf der einen Seite und Inhalte-Anbietern auf der anderen, kreieren wir aus vorhandener Technik und vorhandenen Inhalten einen TV-gerechten Mehrwert", so Hanns-Christian Palka, Geschäftsführer bei Freedomland.

Freedomland Deutschland ist in den neuen Medien aktiv und bietet strategische Lösungen für interaktives Fernsehen (iTV) an. Darüber hinaus stellt Freedomland innovative Inhalte und Dienstleistungen zur Verfügung, die den Fernseher zu einem interaktiven und vielfältigen Endgerät erweitern. Erste strategische Partnerschaften für Inhalte wurden bereits mit den Verlagen Axel Springer und Gruner + Jahr realisiert. Im Zuge der Verbreitung von iTV verbindet Freedomland so die vorhandene TV-Plattform mit hoher inhaltlicher Qualität.


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23.10.2002 21:59 
DVB-T auch in Frankreich
[FPoe] Dank digitaler Technik sollen in Frankreich künftig 16 Fernseh-Sender frei über die Hausantenne zu empfangen sein.

Die staatliche Medienaufsicht CSA veröffentlichte in Paris die Liste der dafür zugelassenen Sender, die in Zukunft via DVB-T ausgestrahlt werden. Zum Empfang wird dann lediglich eine Settop-Box nötig sein.

Weitere 15 Programme sollen im Rahmen des umstrittenen Vorhabens Télévision numérique terrestre (TNT) nur verschlüsselt und gegen zusätzliche Gebühren zu empfangen sein - darunter das Bezahl-TV Canal plus, die Nachrichtensender LCI und i-télévision sowie Eurosport.

In Deutschland fällt der Startschuss für das digitale terrestrische Fernsehen am 1. November. Ab dann werden im Großraum Berlin die analog ausgestrahlten Sender zugunsten der Digitaltechnik abgeschaltet.


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23.10.2002 21:54 
n-tv entlässt 140 Mitarbeiter
[FPoe] Berlin - Wegen der Flaute auf dem Werbemarkt werden voraussichtlich 140 Mitarbeiter des Berliner Nachrichtensenders n-tv mit einer betriebsbedingten Kündigung rechnen müssen.

Dies habe die Geschäftsführung den Mitarbeitern auf einer Betriebsversammlung mitgeteilt, berichtet "Der Tagesspiegel". In welchen Bereichen das Personal eingespart werden soll, ist den rund 360 Festangestellten und 200 freien Mitarbeitern bisher nicht bekannt.

Der Hauptsitz von n-tv bleibt weiterhin in Berlin. Die Entscheidung fällte die Arbeitsgruppe Finanzen des Aufsichtsrates, zu denen neben den Geschäftsführern von n-tv, Helmut Brandstätter und Wolfgang Fischer, auch Mitglieder der RTL Group gehören.

Unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamts soll die RTL Group als neuer Gesellschafter dem Sender bereits 3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt haben, um die laufenden Kosten zu decken. Anfang September hatte n-tv-Geschäftsführer Helmut Brandstätter angesichts der Flaute auf dem Werbemarkt Einschnitte angekündigt. Der Sender mit seinen 360 festen und etwa 200 freien Mitarbeitern will nächstes Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben.


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23.10.2002 13:04 
Kabel TV-Kunden wollen Preiserhöhung nicht hinnehmen
[FPoe] Hamburg - Viele der rund zehn Millionen Kabelfernsehkunden wollen die bevorstehende Preiserhöhung zum 1. November nicht hinnehmen.

Wegen der Preisanhebung um rund einen Euro auf 14,13 Euro erwägen 45 Prozent der Kunden ernsthaft, ihren Kabelanschluss zu kündigen und auf Satellitenempfang umzusteigen, wie eine repräsentative Emnid-Umfrage unter 1000 Bundesbürgern im Auftrag der Zeitschrift "TV Movie" ergab.

Für 49 Prozent ist eine Kündigung unwahrscheinlich, sechs Prozent sind unentschieden. Zugleich halten 71 Prozent der Kabelkunden die sechsprozentige Preisanhebung für zu hoch, lediglich für 15 Prozent ist sie angemessen, 14 Prozent machten keine Angaben. Der Umfrage zufolge empfangen 55 Prozent der Bundesbürger Kabelfernsehen.

Falls mit der Preiserhöhung das Programmangebot erweitert würde, wünschten sich 37 Prozent der Kabelkunden mehr Wissenschaftssendungen, 34 Prozent hätten gerne mehr Spielfilme, 15 Prozent mehr Sport- und vier Prozent mehr Comedy-Sendungen. Für fünf Prozent der Befragten ist die Preisanhebung durch nichts davon zu rechtfertigen, weitere fünf Prozent machten keine Angaben.

Telekom-Sprecher Wilfried Seibel rechtfertigt die Preiserhöhung: "Wir bieten modernste, zukunftsorientierte Technik , weiten das Digitalangebot aus". Wer allerdings Angebote wie "Bibel-TV" oder "Einstein-TV" sehen will, der bracht eine Settop-Box, die die Signale entschlüsselt und rund 300 Euro kostet. Und wer digitale Pay-Angebote wie Sport, Spielfilme oder Natur-Dokumentationen sehen will, muss monatlich 30 Euro zusätzlich zahlen.


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23.10.2002 8:33 
Philips MHP-Satellitenreceiver kommt im November
[FPoe] Der neue Philips Inter@ctive Home Receiver DSR 5600 MHP ermöglicht digitalen Satellitenempfang und interaktives Fernsehen auf MHP-Basis.

Die Settop-Box rüstet jedes TV-Gerät für den Empfang von digitalem Satelliten-Fernsehen aus, informierte Philips. Durch ein eingebautes schnelles Telefonmodem (V90) steht außerdem ein Rückkanal für eine direkte Interaktion mit Programminhalten zur Verfügung.

Parallel dazu gingen in der vergangenen Woche die ersten digitalen Programmangebote auf MHP-Basis von ARD, ZDF und RTL in den Regelbetrieb über. Als erste Programmzeitschrift präsentiert außerdem die Hörzu einen elektronischen Programm-Guide (EPG) - zur Markteinführung für die Nutzer des Philips MHP-Satellitenreceivers. Der EPG erlaubt zum Beispiel die Auswahl der Lieblingssendung per Stichwort und sorgt so für mehr Komfort bei der Bedienung.

Durch ein nachträgliches Upgrade wird der Philips Satellitenreceiver demnächst zusätzlich Pay-TV Programm-Bouquets wie Premiere entschlüsseln können. Hinzu kommen interaktive Fernsehangebote, bei denen der Zuschauer selbst mitmachen kann, etwa abstimmen oder wetten. Der mit dem MHP-Receiver aufgerüstete Fernseher wird darüber hinaus zur Kommunikationsplattform für Internet, E-Mail und SMS. In Zukunft sind auch Services wie Homebanking oder Homeshopping möglich.

Der Philips Satellitenreceiver basiert auf der Multimedia Home Platform (MHP), die sich in Europa - aber auch in anderen Teilen der Welt - zum übergreifenden Standard für digitales Fernsehen entwickelt hat. Mittelfristig wird Philips weitere Consumer Electronics-Produkte für MHP auf den Markt bringen, beispielsweise digitale TV-Geräte mit integrierter MHP-Lösung (iDTV = integrated Digital TV). Auch erste MHP-Angebote der Sender sind bereits "on air", unter anderem RTL World Interaktiv, ZDF digitext und das ARD TV-Portal. Weitere interaktive Prototypen bekannter ARD-Sendungen wie "Das Quiz mit Jörg Pilawa" oder "Christiansen" sollen noch in diesem Jahr auf Sendung gehen.

"Mit unserem MHP-Satellitenreceiver wird digitales Fernsehen in einer interaktiven Form nun endlich für jedermann Realität", sagt Wolfgang Sponner, Marketing Manager New Business bei Philips Consumer Electronics. "Die breite Akzeptanz und Verfügbarkeit des offenen Technologie-Standards MHP stellt sicher, dass das Angebot an interaktivem Content rasch weiter zunehmen wird."

Der Satellitenreceiver verfügt über 9999 TV- und 9999 Radio-Programmspeicherplätze sowie über ein schnelles V90-Telefonmodem. Im Lieferumfang enthalten ist eine Philips Universal-Fernbedienung für TV, DVD, Videorecorder und Audio-Systeme. Das Gerät bietet Scart- und Audio-Stereo-Cinch-Ausgänge sowie einen digitalen Audio-Ausgang (Stereo und Dolby Digital 5.1). Das Gerät ist ab November zu einem Preis von ca. 479,- Euro erhältlich.


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23.10.2002 8:03 
Bundesliga erwägt DSF-Einstieg
[FPoe] Die Fußball-Bundesliga prüft derzeit den Einstieg in das Deutsche Sportfernsehen (DSF). Eine Option sichert der Deutschen Fußball-Liga (DFL) 25,1 Prozent am Sender.

Die DFL-Geschäftsführung überprüft Presseberichten zufolge derzeit, ob ein Einstieg wirtschaftlich sinnvoll ist. Denn neben der Chance steht auch das finanzielle Risiko, das in einer Beteiligung am defizitären Sender aus der Insolvenzmasse des zerbröckelnden Kirch-Imperiums steckt.

Der vor vier Monaten abgeschlossene neue TV-Vertrag enthält eine Option auf ein Paket mit 25,1-Prozent-Beteiligungen am DSF sowie am Internetanbieter Sport1 und am Datendienst IMP. Theoretisch könnte die DFL als GmbH der 36 Profi-Vereine auch das ganze DSF aufkaufen - geprüft werde aber ausschließlich eine Minderheitsbeteiligung.

Entscheidend sei aber die Frage nach dem Hauptgesellschafter, so DFL-Manager Michael Pfad. Im Gespräch seien unter anderem der Pay-TV-Sender Premiere, der französische Eurosport-Mehrheits-Gesellschafter TF1 und der amerikanische Sportsender ESPN. Eine Entscheidung falle frühestens Ende des Monats, wenn der Gläubigerausschuss der insolventen KirchMedia tagt.


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22.10.2002 11:50 
Neue Programme auf 13° Ost
[DWeyel] TV Moda im Telespazio-Digitalpaktet aufgeschaltet - MA3 und TRT Dish Asia neu auf Hot Bird 2

TV Moda wurde innerhalb des Telespazio-Digitalpakets auf 11,179 GHz horizontal, SR 27.500, FEC 3/4 aufgeschaltet. Ebenfalls neu auf Eutelsat Hot Bird, 13° Ost senden unverschlüsselt die Sender TRT Dish Asia (11,938 GHz horizontal, SR 27.500, FEC 3/4) und MA3 (12,015 GHz horizontal, SR 27.500, FEC 3/4).

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22.10.2002 11:44 
rm.tv geht im Mai 2003 auf Sendung
[DWeyel] Neues Ballungsraumfernsehen für das Rhein-Main-Gebiet soll 4,5 Millionen Menschen erreichen.

Am 2. Mai 2003 bekommt das Rhein-Main-Gebiet seinen eigenen Ballungsraumsender. Dann soll "rm.tv" zwischen Friedberg und Darmstadt, Bingen und Aschaffenburg auf Sendung gehen. Über 4,5 Millionen Menschen können dann täglich von 8 oder 9 bis 23 Uhr einen Mix aus Nachrichten, Sport und Interviews sehen.

Mit zunächst 71 Mitarbeitern, darunter 34 in der Redaktion, will man innerhalb von wenigen Jahren die Gewinnzone erreichen. In den ersten beiden Jahren rechnt der in Bad Homburg ansässige Sender, an dem insgesamt zwölf Gesellschafter beteiligt sind, mit Kosten in Höhe von rund 10 Millionen Euro.


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22.10.2002 8:12 
Fußballclubs sollen Premiere-Kunden gewinnen
[FPoe] München - Die Bundesliga-Vereine sollen mit einem eigens für die Deutsche Fußball-Liga (DFL) geschnürten Paket aus Stadion-TV, Fan-, Katalog- und Internet-Werbung für das Bezahl-Fernseh werben.

Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet, sollen die Vereine neue, zahlende Abonnenten unter ihren Mitgliedern werben und so das Überleben des Pay-TV-Senders gewährleisten.

In einem Schreiben erinnere Wilfried Straub, Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga, die Vereine deshalb noch einmal an die Bedeutung von Premiere für die Bundesliga. Mit Premiere sei "ein Stück weit auch das gesunde Fortbestehen des professionellen Fußballs abhängig".

Die Klubs sollen ihren Anhängern das Pay-TV-Programm mit allen möglichen Werbemitteln schmackhaft machen. Die Aktion, die bis Mitte Januar laufen soll, sieht laut SZ auch ein Sonderangebot vor, indem bei einem Jahresabo drei kostenlose Premiere-Monate enthalten seien. Die Klubs erhielten pro vermitteltem Abo eine Provision zwischen 20 und 50 Euro.


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22.10.2002 8:00 
Sex-Werbung boomt im TV
[FPoe] Baden-Baden - Sex zu später Nachtstunde boomt im deutschen Fernsehen - aber nicht in Filmen, sondern in der Werbung.

Die Zahl der in den ersten drei Quartalen 2002 in der Zeit zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens ausgestrahlten Sex-Spots stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Viertel von 399.000 auf 495.375, teilte das Marktforschungsunternehmen Media-Control mit. Am erfolgreichsten bei der Lukrierung von Werbeeinnahmen aus Sex-Hotlines und anderen Erotik-Spots war demnach der "Mitmach"-Sender Neun Live, der eine Steigerung von 1.714 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000 aufweisen kann (damals noch als tm3).

Spitzenreiter bei den Sex-Spots nach Mitternacht ist trotz der rasanten Aufholjagd von Neun Live nach wie vor das Deutsche Sportfernsehen DSF mit knapp 185.000 Spots mit sexueller Werbebotschaft von Januar bis September 2002. Neun Live strahlte im selben Zeitraum mehr als 173.000 Sex-Spots aus (2001: 47.000, 2000: 9.542). Insgesamt betrug der Brutto-Umsatz gemessen am für diese Zeit geltenden Werbetarif damit laut Handelsblatt über 52 Mio. Euro, im Jahr 2000 waren es noch etwa 48 Mio. Euro, wobei Media-Control lokale TV-Stationen nicht berücksichtigt.

Bei den großen TV-Sendern des Landes geht es nach Mitternacht weniger heiß her. Aus Rücksicht auf große Markenartikler, die ihre Produkte nicht gerne im Umfeld von Sex-Hotlines bewerben wollen, wurden Sex-Spots reduziert. Spitzenreiter ist hier mit 65.000 derartiger Werbesendungen RTL2, vor Vox mit 32.250 und Kabel1 mit 22.436. Pro Sieben hat seit Januar 2002 7.473, Sat.1 4.313 und RTL nur noch 2.616 Sex-Spots ausgestrahlt. (pte)


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21.10.2002 23:19 
Sportbund will eigenen TV-Kanal
[FPoe] Leipzig - Der Deutsche Sportbund (DSB) plant einen eigenen TV-Sportkanal im Fernsehen und hat dafür eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

Mit Fußball, Motorsport und Berufsboxen seien nur drei Sportarten derzeit im Fernsehen vertreten, das könne man auf Dauer nicht hinnehmen, sagte DSB-Präsident Manfred von Richthofen zum Abschluss der Ständigen Konferenz der Landessportbünde in Leipzig. Daher plane man einen eigenen Sender, der Sport in seiner Breite zeigen soll.

Zwar werden beim DSF und Eurosport schon jetzt andere Sportarten gezeigt, doch die Entscheidung, was wann und in welcher Länge gesendet wird, steht und fällt mit der Einschaltquote und mit dem Geld, das eingenommen werden kann, so der DSB. Selbst die Handball-Bundesliga ist nur mit einem Topspiel der Woche im DSF vertreten.

Vor einem Sendestart sollen erst aber die finanziellen Möglichkeiten geprüft werden. Die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie werden in einem Monat Aufschlüsse über die Finanzierung eines möglichen privaten TV-Kanals geben. Bei einer privaten Lösung würden dem DSB aber auf jeden Fall Kosten für den Betrieb des Senders entstehen.

Welche Sportarten im eigenen Kanal zu sehen wären, ist auch noch ungeklärt. "Wir dürfen uns natürlich nicht der kommerzialisierten Entwicklung des Sports verschließen", meint DSB-Generalsekretär Andreas Eichler. Bei einem privaten TV-Sender hätten nach Ansicht des DSB-Chefs Verbände mit einem "zeitgemäßen Regelwerk" die besten Chancen. Die Zuschauer müssten die Sportart "verstehen" können.


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21.10.2002 22:28 
Satelliten-Bereich wächst kräftig
[FPoe] In den Sat-Bereich ist mit einem Umsatzanstieg innerhalb eines Jahres um fast 20 Prozent wieder Schwung gekommen. Treibende Kraft sind die digitalen Receiver, die umsatzmäßig bereits die Analoggeräte überholen.

Wie der Settop-Box-Produzent Samsung meldet, wird der Sat-Bereich den Herstellern in diesem Jahr etwa 460 Millionen in die Kasse bringen. Der analoge Bereich hat allerdings seinen ursprünglichen Schwung eingebüßt. So wurden von dieser Receiver-Art in den letzten Monaten rund 15 Prozent weniger verkauft. Noch kräftiger ging der Umsatz in den Keller, obwohl schon vor einem Jahr die Verkaufspreise dieser Gattung gegen Null tendierten. Dennoch: Die Promotion der ARD und des ZDFs haben den Abstieg verlangsamt. Dadurch, dass diese beiden Programmanbieter die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft nicht digital übertragen durften, wurde der Verkauf dieser Auslaufmodelle noch gepuscht, so dass davon im ersten Halbjahr noch rund eine halbe Million abgesetzt werden konnten.

Trotz dieser öffentlich-rechtlichen Promotion dürfte jedoch die Vorherrschaft der Analogen gebrochen sein. Der Grund: Die Digitalen haben kräftig (120 Prozent) zugelegt und im ersten Halbjahr stückzahlmäßig die Viertel-Millionen-Grenze überschritten. "Das ist eine erfreuliche Bilanz", sagt Uwe Press, der bei Samsung für den europäischen Sat-Vertrieb zuständig ist. Press weiter: "Wichtig ist vor allem das Plus in der Kasse, weil der Fachhandel in den anderen Bereichen ganz schön gebeutelt wird." Rein statistisch liegt der durchschnittliche Verkaufspreis pro Gerät bei etwa 270 Euro, also fast 200 Euro über den eines analogen Modells.

Natürlich kommt der digitale Sat-Receiver auch nicht ganz ungeschoren davon. Auch sein durchschnittlicher Verkaufspreis hat im Laufe eines Jahres nachgegeben und zwar um etwa zehn Prozent. Das kann man daran erkennen, dass sich eine ganz neue Preisgruppe zwischen 100 und 150 Euro aufgetan hat, die inzwischen einen Anteil von zwölf Prozent erobern konnte. Zu den Gewinnern gehört auch der Bereich zwischen 150 bis 200 Euro. Er stieg von 14 auf 39 Prozent! Das heißt: Jeder zweite Sat-Receiver kostet inzwischen nicht mehr als 200 Euro. Dabei handelt es sich überwiegend um reine Zapping-Boxen. Uwe Press weiter: "An der Verteilung zwischen Embedded, Zapping und CI hat sich in den letzten Monaten wenig geändert. Etwa 60 Prozent der Settop-Boxen sind ohne und 35 Prozent mit CI ausgestattet. Der Rest, mit leicht steigender Tendenz, weist eine eingebaute Entschlüsselungs-Elektronik auf. Das sind Durchschnittswerte. Die Verteilung ist von Anbieter zu Anbieter recht unterschiedlich."

Interessant ist die Entwicklung von Open-TV-Geräten. In diese Betriebssoftware, die die speziellen Programmführer von ARD, ZDF und RTL darstellen kann, wurde in den vergangenen Jahren noch viel Hoffnung gesetzt. Sie hat sich jedoch nicht erfüllt. So ist der Anteil dieser Gattung innerhalb eines Jahres von zwölf auf vier Prozent gesunken. "Die Käufer haben den damaligen Preisabstand von fast 100 Euro nicht akzeptiert. Samsung hat sich hier erst gar nicht stark gemacht. Die meisten Kunden sind mit den normalen, also den herstellerspezifischen Programmführern, die der DVB-Standard ermöglicht, zufrieden. Vielleicht gelingt es ja MHP hier eine Akzeptanzänderung herbeizuführen."

Und noch etwas über den Festplatten-Receiver und die Sat-Antenne. Waren im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres nur wenige Anbieter im Harddisk-Segment aktiv (4), so ist ihre Zahl inzwischen rapide gestiegen. Das ist auch kein Wunder, zumal der Gebrauchsnutzen für den TV-Zuschauer sehr attraktiv ist. Der Absatz von Sat-Antennen zeigt ebenfalls leicht steigende Tendenz. So haben die Marktforscher ein Stückzahlplus von über zehn Prozent ermittelt. "Das ist für mich ein sehr erfreuliches Indiz", sagt Uwe Press abschließend. "Das zeigt mir, das der Satellitenbereich noch wächst. Also immer mehr Haushalte auf den Empfang aus dem All umsteigen."


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21.10.2002 18:45 
Kanal 1 wird TV Berlin-Nachfolger
[FPoe] Die Kanal 1 Fernsehbetriebsgesellschaft hat die Sendeerlaubnis für einen Nachfolger des pleite gegangenen Kanals TV Berlin erhalten.

Der Medienrat der Medienanstalt Berlin/Brandenburg hat beschlossen, der Kanal 1 Fernsehbetriebsgesellschaft mbH die Sendeerlaubnis zur Veranstaltung eines Programmes mit lokalem Schwerpunkt im Berliner und umliegenden Brandenburger Kabelnetzen der Kabel Berlin/Brandenburg zu erteilen.

Nachdem die Übernahme von insgesamt 45 Mitarbeitern von TV Berlin verbindlich vereinbart und der geplante lokale Anteil verbindlich zugesagt sind, kann es der MABB zufolge schon losgehen. Die Senderlaubnis wird für sieben Jahre erteilt, die Einhaltung der Zusagen soll nach zwei Jahren überprüft werden. Damit wird nun das Programm von TV Berlin abgelöst, das bisher den terrestrisch empfangbaren Fernsehkanal 5 nutzt und in Berlin und Brandenburg im Kabel verbreitet wird.

Der Kirch-Kanal TV Berlin meldete im Zuge der Kirch-Krise im April Insolvenz an. Die Kanal 1 Fernsehbetriebs GmbH der Brüder Soravia, die sich auch schon an TV München beteiligt, hatte bei Medienanstalt die Erteilung einer Sendeerlaubnis beantragt.


- Nachfolge von TV Berlin geregelt
- Kabelplatz von TV Berlin ausgeschrieben
- TV.Berlin vor endgültiger Insolvenz


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20.10.2002 19:30 
MHP-Settop-Boxen im Überblick
[FPoe] Konsumenten benötigen zum Betrachten der MHP-Applikationen eine MHP-taugliche digitale Settop-Box oder ein digitales TV-Gerät mit integrierter MHP-Lösung (iDTV= integrated Digital TV), das alle multimedialen und interaktiven Anwendungen nutzen kann.

Den Konsumenten stehen in Kürze MHP fähige Endgeräte in Form von Settop-Boxen und Fernsehgeräten mit integrierter MHP Funktionalität von Panasonic, Philips und Sony im Fachhandel zur Verfügung. Fujitsu Siemens Computers liefert Settop-Boxen für Diensteanbieter.

Die neuen Settop-Boxen im Detail:

Fujitsu Siemens Computers
Fujitsu Siemens Computers entwickelt, produziert und vertreibt Midrange und Advanced Settop-Boxen sowie Server- und Storage-Plattformen für neue digitale Dienste, multimediale Inhalte und interaktives personalisiertes Fernsehen. Die Settop-Boxen werden unter dem Brand Activy 200 und Activy 300 vertrieben. Fujitsu Siemens Computers' Kunden für diese Systeme sind Provider, die je nach Geschäftsmodell beim Vertrieb medialer Inhalte die Activy als digitale Single- oder Dual-Tuner Settop-Box mit MHP-Fähigkeit, als digitalen Personal Video Recorder und als Gerät für Internetzugang mit E-Mail und DVD/CD/Foto-CD Spieler nutzen. Bei der Integration von MHP setzt Fujitsu Siemens Computers auf die Referenzimplementierung des Instituts für Rundfunktechnik (IRT). Die Activy Media Center Edition ist eine Lösung für den Providermarkt, die neben der modularen Hardware auch eine Referenz Applikation mit Graphischer Benutzeroberfläche anbietet. Der MHP Stack ist optionaler Bestandteil dieser Lösung. So können Provider auf einfache Weise ihre Dienste auf Basis der Activy Hardware umzusetzen.

Panasonic
Das multimediale Kommunikationszentrum im Wohnzimmer bei Panasonic ist der Universaldecoder TU-MSF100, der heute schon die PC-Plattform, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik zusammenwachsen lässt. Die TU-MSF100 ist mit einer 121 MHz CPU, 40 MB Systemspeicher und V90.bis Modem ausgestattet. Des weiteren enthält die Settop-Box einen großen Flash-Systemspeicher für das zwischen Speichern von personalisierten Daten/Informationen, z.B. bei Gameshows, Lesezeichen oder TV-Programmzeitschriften. Sie ist Rück- und Abwärtskompatibilität zu bestehenden und zukünftigen iTV-Diensten. Die TU-MSF 100 kostet 459,- Euro mit zwei Betriebssystemen MHP1.0 und OpenTV EN2.3. Panasonic unterstützt die Markteinführung mit der "Entertainment Network Promotion Tour" (deutschlandweit) ab Oktober 2002, mit einer Fachhandels-Schulung, einer Informationsbroschüre "Was ist MHP" inklusive DVD-Video Disc ab November 2002 sowie mit einer Kooperation mit ARD Digital bei MHP Gameshows.

Philips
Philips startet mit seinem ersten digitalen MHP Satellite Receiver DSR 5600 im November, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den Handel. Das Produkt wird 479 Euro kosten und eingebautes schnelles Telefonmodem (V90) besitzen. Durch nachträgliches upgrade wird der MHP Satellite Receiver mit Hilfe seines Common Interfaces auch Pay-TV Programm-Bouquets entschlüsseln. Damit rüstet der DSR 5600 nachträglich jedes TV-Gerät zum Sprung in das Digitale Kommunikations-, Dienstleistungs- Informationsangebotszeitalter. Der DSR 5600 ermöglicht in Kooperation mit "HÖRZU" den ersten MHP-EPG einer Programmzeitschrift zu empfangen.
Parallel zum Verkaufsstart führt Philips eine umfassende Informationskampagne beim Handel und in Konsumentenmagazinen durch.

Sony
Sony bietet bereits seit der Internationalen Funkausstellung in Berlin 2001 den Digital WEGA-Fernseher KD-32NS100 mit eingebautem digitalem Satelliten-Receiver auf Basis des MHP-Standards an. Ausgestattet mit einem schnellen Modem und Virtual-Dolby-Surround-System steht das Gerät aus der WEGA-Serie für Kinoerlebnis, Designermöbelstück und Interaktivität. Mit Common Interface ausgerüstet kann der Nutzer in Zukunft Pay-TV-Programme empfangen. Software Updates erhält er über Satellit. Die Freischaltung von MHP-Diensten erfolgt im Oktober 2002. Ein speziell von Sony entwickelter Navigator führt den Zuschauer schnell und bequem durch die Programme und hilft ihm beim Abrufen von Zusatzinformationen. Dabei kann der Nutzer sogar sein persönliches TV-Profil erstellen, indem er Favoriten speichert.
Umfangreiches Schulungsmaterial ist auf der Sony Website www.sony.de/academy für den Handel bereitgestellt. Eine weitere Informationsbroschüre für den Handel sowie Direct Mails an die bereits registrierten Endkunden sind für Ende Oktober 2002 geplant.

Technotrend
Die von TechnoTrend vorgestellte Settop-Box erlaubt die Anwendungen DVB, DVD und Personal Video Recording sowie Entertainment-Applikationen wie z. B. Spiele. Mit der erfolgreichen Implementierung neuester MHP-Technologien von TechnoTrend, dem MHP-Stack des Instituts für Rundfunktechnik (IRT) und des Embedded Linux Systems von Tuxia können zahlreiche aktuelle MHP-Inhalte und -Applikationen bequem per Fernbedienung genutzt werden.


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