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| DigiTV.de Newsarchiv 8. 10. 2002 - 11. 10. 2002 |
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11.10.2002 21:44
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Werbeflaute zwingt ZDF zum Sparen
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Mainz - Das ZDF steckt aufgrund des anhaltend schlechten Werbemarktes in einer Finanzkrise, die bis zum Ende der Gebührenperiode im Jahr 2004 ohne Einsparungen zu einem Defizit von 200 Mio. Euro führen würde.
Daher muss gespart werden. Einschnitte ins Programm seien nicht zu vermeiden, berichtet die Financial Times Deutschland. Die Wettbewerbsfähigkeit des Senders könne jedoch nur durch ein modernes Programm gewährleistet werden. Durch den Verzicht auf Programme, deren Einsparung keinen Qualitätsverlust bedeutet, sollen jährlich 50 Mio. Euro weniger ausgegeben werden. Eine Programmreform soll den öffentlich-rechtlichen Sender daher ab 2003 für jüngeres Publikum attraktiver machen.
Am Dienstag ab 20.15 Uhr sollen künftig hochwertige Dokumentationen gesendet werden, Freitagabend soll ein Krimi-Doppelpack faszinieren und Samstagabends ist nach Sport Comedy angesagt. Das ZDF liegt mit einem durchschnittlichen Alter der Seher von 58 Jahren über dem Durchschnitt von 51 Jahren und ist daher für die Werbewirtschaft, die es vor allem auf die 12- bis 49-Jährigen abgesehen hat, wenig attraktiv. (pte)
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11.10.2002 21:33
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Die Programmhighlights von ZDFvision
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DigiTV.de stellt Ihnen die Highlights der Programme von ZDFvision in der Kalenderwoche 42 vor.
Der ZDFinfokanal, ZDFdokukanal und der ZDFtheaterkanal sind Teile des digitalen Bouquets ZDFvision, das über Satellit ausgestrahlt und im Kabel bundesweit in Sonderkanal 32 eingespeist wird. Voraussetzung für den Empfang von digitalem Fernsehen ist eine Settop-Box.
Hier sind die Highlights der Kalenderwoche 42 vom 12. bis 18. Oktober 2002.
ZDFinfokanal: Extra in der Rubrik Kultur & Freizeit: "Tanz der Kämpfer" Wer Capoeira spielt, spürt das schwarze Herz Brasiliens. Der von mystisch klingenden Gesängen und wirbelnden Trommelrhythmen begleitete Kampftanz wurde einst von Sklaven ins Leben gerufen. Er ist Symbol für die schwarze Unterdrückung und Befreiung. Der brasilianische Tanzkampf erlebt derzeit eine gewaltige Renaissance - längst hat der Capoeira nicht nur die Sporthallen Brasiliens, sondern der ganzen Welt erobert. Sendetermine: Montag, 14. Oktober um 12.00 Uhr Dienstag, 15. Oktober um 00.00 & 14.00 Uhr Mittwoch, 16. Oktober um 02.00 & 16.00 Uhr Donnerstag, 17. Oktober um 04.00 & 18.00 Uhr Freitag, 18. Oktober um 06.00 & 20.00 Uhr
ZDFdokukanal: TAGESDOKU: "Jäger verlorener Schätze - Abenteuer Archäologie" Archäologen entschlüsseln Botschaften aus der Vergangenheit, die wegweisend für unsere Zukunft sein können. Fragen nach den frühen Entwicklungen von Mensch und Umwelt halten überraschende Antworten bereit. Neue Fragen an alte Zeiten, neue Antworten durch den Einsatz modernster Techniken - die Archäologie ist längst aus dem Elfenbeinturm herausgetreten. Die Dokumentationen zeigen, dass die Erforschung des Gestern immer auch Erkenntnisse für Morgen zutage bringt. Täglich um 14.15 und 20.15 Uhr.
Montag: "Jäger verlorener Schätze. Alexanders Aphrodite" Dienstag: "Die Botschaft der versunkenen Städte" Mittwoch: "Schatzjäger in Deutschland - Vorstoß in versunkene Welten, Teil 1" Donnerstag: "Schatzjäger in Deutschland - Vorstoß in versunkene Welten, Teil 2" Freitag: "Schatzjäger in Deutschland - Vorstoß in versunkene Welten, Teil 3"
ZDFtheaterkanal: "Der Revisor", Nikolai Gogols Komödie um Bestechlichkeit, kritisiert die gesellschaftliche Situation im zaristischen Russland. Der Hochstapler und Taugenichts Chlestakow wird von den ängstlichen und korrupten Beamten einer Provinzhauptstadt, angeführt von ihrem Stadthauptmann, für den angekündigten Revisor gehalten. Der angebliche Prüfer (tatsächlich ist er ein kleiner Beamter aus Sankt Petersburg) nimmt die Rolle wie die damit verbundenen Geschenke an - und macht sich mit der Tochter des Stadthauptmanns davon. Das Ballett "Der Revisor" in der Choreographie von Oleg Michailowitsch Winogradov ist am Mittwoch, 16. Oktober, ab 19.40 Uhr zu sehen.
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11.10.2002 21:25
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Smart-Card-Tausch sorgt für Abo-Anstieg
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[ FPoe]
Canal+ Technologies hat die größte Umtauschaktion der digitalen Fernsehgeschichte in Spanien, Polen und Italien erfolgreich abgeschlossen.
Im Kampf gegen Software- und Pay-TV Piraterie aktualisiert das Softwareunternehmen sein Verschlüsselungssystem MediaGuard. Der damit einhergehende Umtausch der Smart-Cards verlief nach Angaben von Canal+ Technologies überraschend reibungslos. Negative Auswirkungen auf das Geschäft der Pay-TV Betreiber in den drei Ländern blieben aus; vielmehr verzeichnet das Unternehmen einen sprunghaften Anstieg von Abonnements. Ähnliche Effekte erwartet Canal+ Technologies auch in Frankreich, wo in dieser Woche die Umtauschaktion angelaufen ist.
Der italienische Pay-TV Anbieter Telepiu vollzog den Wechsel der Verschlüsselung als letztes Unternehmen. Allein im September steigerte Telepiu damit die Zahl seiner Abonnenten um 170.000. Seit Ende des Kartenumtauschs in Juni stiegen die Abonnements um 240.000 auf insgesamt 1,6 Millionen. Viele Abonnenten, die sich bisher per Piratenkarte den Zugang zu den höherwertigsten Pay-TV Angeboten verschafft hatten, stiegen auf das legale System um - davon 155.000 allein im September und seit Juni insgesamt 200.000. Die Kündigungsrate des italienischen Betreibers lag im letzten Monat praktisch bei Null.
François Carayol, Vorstand und CEO von Canal+ Technologies führt den sprunghaften Anstieg von Telepiu Abonnements auch auf den reibungslosen technischen Ablauf zurück, bei dem das gesamte Verschlüsselungssystem ausgetauscht wurde. "Der Erfolg spricht auch für die Robustheit unseres MediaGuard-Systems. Dank eines neuen Mikrochips und verbesserter Software bietet MediaGuard den höchsten heute verfügbaren Sicherheitsstandard. Nach dem erfolgreichen Tausch in Italien, Polen und Spanien setzen wir der Piraterie jetzt such in Frankreich und ganz Europa ein Ende."
Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Betreiber, Settop-Boxen-Modellen und Kopfstellen ist der zurückliegende Tauschaktion die umfassendste und komplexeste technische Leistung im digitalen Fernsehen. Bis heute wurden 6,5 Millionen neue MediaGuard Smart-Cards an Kunden von Canal+ Technologies verschickt.
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11.10.2002 14:20
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TV-Senderabschaltung wegen Digital-Umstellung
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[ FPoe]
Berlin - Derzeit häufen sich bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und der Telekom in der Hauptstadt die Anfragen verärgerter Zuschauer, da zwischen ein und fünf Uhr morgens einige TV-Sender nicht zu empfangen sind.
Besonders der Empfang der bundesweiten Privatsender wie Sat.1, RTL und RTL2 ist gestört - auch das ZDF und SFB1 können im Ballungsraum nicht mehr nachts empfangen werden. Was auf den ersten Blick wie ein Technikausfall aussieht, sind laut der zuständigen Telekom-Tochter T-Systems Mediabroadcast "Wartungsarbeiten am Sendestandort Schäferberg".
Die Abschaltzeiten seien "mit den Programmveranstaltern abgestimmt und werden möglichst kurz gehalten", verspricht der Sendenetzbetreiber. Die Nacht-Abschaltung soll nur bis zum 25. Oktober dauern. Hinter den scheinbar normalen Wartungsarbeiten verbirgt sich aber der Countdown zum Start des digitalen Antennenfernsehens in der Hauptstadtregion.
Damit die Umstellung der ersten zwei analogen Frequenzen auf digital am 31. Oktober reibungslos verläuft, arbeiten die Techniker der Sendenetzbetreiber T-Systems MediaBroadcast und Sender Freies Berlin (SFB) auf Hochtouren. Für die Deutschlandpremiere wurden drei Berliner TV-Sendeanlagen Alexanderplatz, Scholzplatz und Schäferberg in den letzten Wochen modernisiert.
Während der Scholzplatz eine SFB-eigene Sendeanlage ist, gehören die Anlagen auf dem Schäferberg und im Fernsehturm am Alex der Telekom. Im Gegensatz zur analogen Welt bildet ein Kanal in der digitalen Welt einen sogenannten Multiplex, in den jeweils vier Programme passen - aufgelöst in Datenpakete und komprimiert. Bei Kanal 5 sind das Das Erste (ARD), ZDF, SFB1 und ORB-Fernsehen, Kanal 44 teilen sich RTL, RTL2, Sat.1 und ProSieben.
Zwar wird Mitte Oktober die Sendeanlagenumrüstung abgeschlossen sein, doch dann laufen die DVB-T-Tests parallel zum analogen Sendebetrieb. Auch das geht nicht ohne zeitweilige Beeinträchtigungen beim nächtlichen TV-Empfang ab: Immerhin ist diese Analog-Digital-Umschaltung bei laufendem Betrieb bundesweit Neuland. Sie zieht sich bis zum Sommer 2003 hin und ist auf mehreren Kanälen mit schrittweisen Programmumbelegungen verbunden.
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11.10.2002 6:42
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Galaxis liefert Settop-Box für Kabel Deutschland
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Die Galaxis Technology AG liefert ab sofort digitale Kabeldecoder für den Anschluss in den Netzen der sechs Regionalgesellschaften der Kabel Deutschland.
Dies ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen dem Kabel-Tochterunternehmen der Deutschen Telekom und dem Lübecker Digitalspezialisten. Der Galaxis Kabeldecoder "Easy World" wird in Deutschland hergestellt und empfängt ein umfangreiches Spektrum an verschlüsselten und freien TV- und Radioprogrammen.
Unter dem Namen "DigiKabel" vermarktet KabelDeutschland derzeit vier verschiedene Programmpakete, darunter ein kostenloses Bouquet deutschsprachiger Sender sowie drei verschiedene Abo-Pakete mit fremdsprachigen Angeboten. Der Empfang von Premiere ist nach Abschluss eines entsprechenden Abonnements ebenfalls möglich.
Für den Easy World Digitalreceiver erhielt Galaxis bereits zahlreiche Auszeichnungen der Fach- und Publikumspresse. Gelobt wird insbesondere das leicht verständliche und komfortable Bedienungs-konzept und die Ausrüstung mit der systemoffenen "Common Interface" Schnittstelle.
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10.10.2002 18:23
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Schweiz: Keine Teleclub-Enspeisung bei Cablecom
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Zürich - Obwohl der Schweizer Kabelnetzbetreiber Cablecom aufgefordert wurde, das digitale Teleclub-Signal einzuspeisen, weigert sich das Unternehmen.
Am 23. September 2002 hatte die Schweizer Wettbewerbskommission auf Antrag der Teleclub AG gegen die Cablecom eine Untersuchung eröffnet. Zugleich wurde Cablecom als größter Kabelnetzbetreiber der Schweiz im Rahmen von vorsorglichen Massnahmen verpflichtet, das digitale Programmangebot der Teleclub AG sofort in ihren Kabelnetzen aufzuschalten.
Obwohl die Verfügung der Wettbewerbskommission keinen Interpretationsspielraum offen lässt, weigert sich Cablecom noch immer, den ihr auferlegten Pflichten nachzukommen und das Signal der Teleclub AG aufzuschalten, informierte der Pay-TV-Sender.
Die von der Cablecom vorgebrachte Argumentation, wonach einer Aufschaltung einer zweiten digitalen Programmplattform auf ihrem Kabelnetz ausgedehnte technische Tests vorauszugehen hätten, erweisen als reine Spiegelfechterei so der Teleclub. Gegenwärtig sei das digitale Teleclub-Programmangebot bereits zusammen mit dem Cablecom SwissFun-Angebot parallel in verschiedenen Kabelnetzen aufgeschaltet und störungsfrei betrieben.
Die Teleclub AG hat deshalb nun die Wettbewerbskommission ersucht, gegenüber der Cablecom Sanktionen zu verhängen.
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10.10.2002 17:00
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Alphacrypt CI-Modul bald auch mit Cryptoworks
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[ FPoe]
In wenigen Wochen werden die Alphacrypt-Module neben Irdeto ganz offiziell auch Cryptoworks beherrschen.
Das Alphacrypt-Modul ist bei vielen Nutzern beliebt, da mit gültiger Abokarte auch die Programme des deutschen Anbieters Premiere sichtbar gemacht werden können. Mit Cryptoworks geht Hersteller Mascom nun einen Schritt weiter, denn nach dem Update können auch die Pay-Radiokanäle von Xtra Music oder das DigiTürk Pay-TV-Paket empfangen werden.
Die bereits ausgelieferten Alphacrypt-Module erhalten die Zusatzsoftware durch ein kostenloses Softwareupdate via Satellit. Weitere Verschlüsselungen auf ausschließlich legaler Basis sind geplant. Entgegen anderer Module wie den Magic-, Universal- und Global-CAMs setzt Mascom-Geschäftsführer Heinz Gruber nicht auf Illegalität und hat für jede Verschlüesselung die entsprechenden Lizenzen erworben.
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10.10.2002 16:53
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Reuters nutzt Opensky-Plattform von Eutelsat
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[ FPoe]
Paris - Reuters, das weltweite Informations-, Nachrichten- und Technologie-Unternehmen, und Eutelsat haben einen Vertrag über die Verbreitung der beiden Dienste Reuters Video Online und Reuters Online Report über die Multimedia-Plattform Opensky von Eutelsat geschlossen.
Abonnenten von Opensky können damit zuhause die beiden Online-Dienste, die sich an Endverbraucher richten, mit den neuesten Nachrichten aus den Bereichen Finanzen, Sport, Show, Kunst und Unterhaltung in Echtzeit direkt via Satellit auf ihrem PC empfangen.
Verbreitet werden die beiden Dienste über den Eutelsat-Satelliten W3, der ganz Europa, den Nahen Osten und Nordafrika abdeckt. Reuters Online Report ist ein Nachrichtendienst, der automatisch im 20-Minuten-Takt auf dem PC des Abonnenten aktualisiert wird. Reuters Video Online ist ein Videostraming-Dienst mit Nachrichten und Unterhaltungsinhalten, die über ein Daten-Karussel verteilt und auf den PC des Nutzers geladen werden können.
Reuters Online Report wird zunächst in den Sprachen Englisch, Französisch und Italienisch angeboten. Ab November soll der Nachrichtendienst auch in arabischer und türkischer Sprache abrufbar sein. Die Sprachangebote werden von den Reuters-Büros in Paris, London, Mailand, Kairo und Istanbul betreut. Das Angebot umfasst weltweite und nationale Nachrichten, die jeweils auf die kulturellen Bedürfnisse der Empfänger zugeschnitten sind.
Die Reuters-Dienste können über Opensky-Distributoren abonniert werden. Es sind derzeit verschiedene Angebote erhältlich: Das Ein-Monat-Schnupperabo für 10 Euro, das Halbjahres-Abo für 45 Euro und das Jahres-Abo für 75 Euro (inklusive Steuern).
Für den Empfang der Dienste wird keine telefonische Verbindung zu einem Internet-Server benötigt. Der Opensky-Programm-Führer listet alle empfangbaren Angebote auf und wird automatisch via Satellit aktualisiert. Das Download oder Streaming der Services findet direkt vom Satelliten auf eine DVB/IP Settop-Box statt. Die Box ist durch die Opensky-Software an die Zentraleinheit des Rechner beim Empfänger angeschlossen. Die Dienste werden im Push-Mode mit 1 Mbit/s übertragen. Dadurch laufen die Dienste, unabhängig von der Anzahl der gleichzeitigen Nutzer, sehr zuverlässig und mit hoher Geschwindigkeit.
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10.10.2002 16:50
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Günther Netzer bekommt Kirch-Sportrechte
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[ FPoe]
Der Sportrechtehandel der insolventen Kirch Media wird an das Management um den Ex-Fußballstar Günther Netzer verkauft.
Der Gläubiger-Ausschuss habe den Verkauf des Sportrechtehandels abgesegnet, teilten Insolvenzverwaltung und Kirch-Media-Geschäftsführung mit. Ein Preis wurde nicht genannt. Für den Erwerb hatte sich auch Leo Kirch interessiert. Bei Kirch Sport liegen die Rechte für die Fußball-Bundesliga und die Weltmeisterschaft 2006.
Die Entscheidung über den Verkauf der restlichen Teile der Kirch Media solle am 30. Oktober fallen, hieß es. Im Rennen um den Filmrechtehandel und den TV-Konzern Pro Sieben Sat 1 seien noch drei Konsortien. Dies ist zum einen die Gruppe der Altgesellschafter mit der US-Bank Lehman Brothers, dem saudischen Prinzen Al Walid und dem Handelskonzern Rewe, zu dem sich jetzt auch die Commerzbank gesellte. Daneben sind auch noch der Hamburger Bauer Verlag mit der HypoVereinsbank sowie der französische Fernsehsender TF1 und der US-Milliardär Haim Saban im Rennen.
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10.10.2002 16:44
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Premiere: CI-Modul ab Ende Oktober
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[ FPoe]
München - Premiere ist ab Ende Oktober auch über Common Interface (CI) Receiver zu empfangen und führt dazu ein eigenes CI-Modul ein.
Gleichzeitig will Premiere auch erste CI-Receiver zertifizieren, informierte der Sender auf einer Pressekonferenz. Zunächst bringen Kathrein und Nokia entsprechende Satelliten-Geräte mit dem Gütesiegel "Geeignet für Premiere" in den Markt. Mit weiteren Herstellern ist der Abonnentensender in Gesprächen.
Die Kombination aus CI-Receiver und Modul ergänzt die Palette Premiere geeigneter Digitalreceiver mit fest eingebauter Entschlüsselungstechnologie. "Noch nie hatten unsere Abonnenten so viel Freiheit in der Receiverwahl", sagte Dr. Helmut Stein, Technikgeschäftsführer bei Premiere. Premiere stellt das CI-Modul seinen Zuschauern für die Vertragslaufzeit kostenlos zur Verfügung. Es verbleibt jedoch im Eigentum des Senders und ist ausschließlich zusammen mit einem Abonnement erhältlich.
Auch für die CI-Receiver stellt Premiere in Rahmenverträgen mit den Herstellern sicher, dass es beim Empfang des Programms über unterschiedliche Geräte nicht zu technischen Problemen kommt und alle medien- und lizenzrechtlichen Auflagen erfüllt werden. So ist der Sender beispielsweise verpflichtet, jederzeit den vollen Funktionsumfang der Jugendschutzvorsperre zu garantieren. Dazu ist in der Regel eine softwareseitige Modifikation im Receiver erforderlich.
Ebenso ist die Abbildung des Kopierschutzes Macrovision nur möglich, wenn der Receiver einen entsprechenden Chip integriert hat. Die Pay-per-view-Angebote aus Premiere Direkt muss der Abonnentensender aufgrund lizenzrechtlicher Vereinbarungen kopiergeschützt ausstrahlen. "Unser Ziel ist es natürlich, auch im Bereich der CI-Receiver über möglichst viele Geräte empfangbar zu sein", so Dr. Stein. Deshalb spreche der Sender mit allen Herstellern über eine entsprechende Zusammenarbeit und gehe davon aus, dass der Wettbewerb auch hier sehr schnell eine breite Palette unterschiedlicher Geräte zu attraktiven Preisen hervorbringen werde. Neue Impulse werde der Markt insbesondere durch TV-Geräte erhalten, die einen CI-Receiver bereits integriert haben. Die Verbraucher werden alle geprüften Geräte wie gewohnt am Aufdruck "Geeignet für Premiere" erkennen.
Unter einem CI-Receiver versteht man einen einzelnen oder in ein Fernsehgerät integrierten Decoder, der über eine einheitliche Schnittstelle zur Entschlüsselung codierter Daten verfügt. Diese Schnittstelle wird über einen Steckplatz mit einem Modul bedient. Das Common Interface-Modul, in das wiederum die Smartcard des Abo-TV-Anbieters gesteckt wird, entschlüsselt dann die jeweiligen, codiert ausgestrahlten Programme. So ist es mit einem CI-Receiver sowie den entsprechenden Modulen und Smartcards möglich, unterschiedlich verschlüsselte Programme verschiedener Anbieter mit nur einem Gerät zu empfangen.
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10.10.2002 16:37
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Premiere sichert sich weitere Hollywood-Verträge
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[ FPoe]
München - Premiere-Abonnenten können sich bald wieder über Nachschub an neuesten Hollywood-Filmen freuen, denn der Sender steht kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen mit drei großen Studios der Traumfabrik.
Dies berichtet die Financial Times Deutschland (FTD). Aufgrund der Insolvenz des Mutter-Konzerns war der Sender für einige Zeit auf dem Trockenen gelegen, weil einige Studios einen Lieferstopp an KirchMedia beschlossen hatten. Die teuren Verträge mit Hollywood, die den Stoff, aus dem die Träume von Premiere-Abonnenten sind, gewährleisten, waren in der Vergangenheit ein wesentlicher Grund für die Verluste des Senders.
Die drei Studios, mit denen "Filmbezugsverträge" vor dem Abschluss stehen, sind laut FTD Metro-Goldwyn-Mayer (MGM/UA), Warner Brothers und die Paramount Studios. Der Vertrag mit MGM/UA soll demnach bereits unterschriftsreif sein. Schon im August hat sich Premiere mit den Universal Studios geeinigt. Die Preise für die neuen Filmpakete kommen laut FTD auf "niedrige zweistellige Millionensummen".
Die alten Verträge waren unter viel zu optimistischen Erwartungen bei der Abonnentenentwicklung abgeschlossen worden und daher viel zu teuer. Bis Ende des Jahres soll der Pay TV-Sender 2,5 Mio. Abonnenten haben, die neben exklusiven Sport-Events vor allem mit topaktuellen Kinofilmen angelockt werden können. Zudem verhandelt Premiere jetzt nicht mehr über den Umweg KirchMedia, sondern direkt mit Hollywood. (pte)
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10.10.2002 16:24
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SCM Microsystems liefert CI-Module für Premiere
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[ FPoe]
Ismaning - SCM Microsystems hat einen OEM-Vertrag als alleiniger Lieferant von Zugangsmodulen für den Empfang von TV-Services mit Premiere geschlossen.
Premiere, Deutschlands führende digitale TV-Plattform, wird die SCM-Technologie als Alternative zu den Settop-Boxen mit fest eingebauter Entschlüsselungssoftware anbieten. Das Common-Interface-Modul (CI CAM) kommt im Herbst 2002 unter dem Premiere-Label auf den Markt.
In den USA und Korea hat sich ein verbindlicher Standard für Digitalempfänger mittels offener Common Interfaces bereits durchgesetzt. Auch in Europa verstärkt sich der Trend hin zu standardisierten, offenen Zugangssystemen für Abo-TV-Programme. Für den Zuschauer bietet das den Vorteil, mit einer einzigen Settop-Box die Programme verschiedener Anbieter empfangen zu können. Er muss dazu lediglich die der CI-Schnittstelle entsprechenden CA-Module, wie sie inzwischen für die meisten Pay-TV-Sender angeboten werden, in den Digitalempfänger einstecken.
Dr. Helmut Stein, COO von Premiere, unterstreicht vor allem das technologische Know-how, das SCM Microsystems in die Kooperation mit dem Fernsehsender eingebracht hat. "Bei der Anpassung seiner CA-Technologie an unsere speziellen Bedürfnisse hat SCM Microsystems unsere Erwartungen voll erfüllt", lobt Stein. "Auch Teile des Jugendschutzes, wie ihn die Landesmedienanstalten bei unseren Programmangeboten fordern, sind durch die Software des neuen Zugangssystems sicher gestellt."
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9.10.2002 22:47
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Einschaltquoten ab 2003 auch digital
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[ DWeyel]
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung bezieht ab kommenden Jahr auch digitale Empfänger in Ermittlung der GfK-Zahlen mit ein.
Ab dem kommenden Jahr werden auch die digitalen Fernsehgewohnheiten festgehalten. Ab diesen Zeitpunkt wird die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) die rund 2,4 Millionen Digitalempfänger bei der Ermittlung der Einschaltquoten und Marktanteile berücksichtigen.
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelt im Auftrag der AGF elektronisch in 5.640 TV-Haushalten die Fernsehnutzung. Insgesamt 400 digitale Settop-Boxen sollen dann ausschließlich das digitale Programm erfassen.
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9.10.2002 21:55
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Murdoch nicht an Premiere interessiert
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[ FPoe]
Adelaide - Rupert Murdoch gehört nicht zu den potenziellen Investoren des deutschen Abo-Senders Premiere.
Auf der jährlichen Aktionärsversammlung von News Corp im australischen Adelaide bekräftigte der Medienmogul sein Desinteresse, noch mehr Geld in den defizitären Sender zu stecken, berichtet das Branchenportal Bloomberg.com. Murdoch besitzt über das britische Pay TV BskyB 22 Prozent an der Premiere-Mutter KirchPayTV. Diese Beteiligung musste Murdoch im Februar verlustreich abschreiben.
"Trotz Interventionen von vielen Seiten haben wir keine Pläne in diesen großen, aber schwierigen Markt zurückzukehren", sagte Murdoch auf der Jahresversammlung. KirchPayTV hat im Mai die Insolvenz beantragt, nachdem keine Investoren gefunden wurden. Die Insolvenz der Tochter Premiere konnte aber verhindert werden.
Premiere-Chef Georg Kofler will nach radikalen Sparmaßnahmen bereits 2003 operativ schwarze Zahlen schreiben und 2004 die Gewinnzone erreichen. Bis Jahresende rechnet Kofler mit einer neuen Eigentümerstruktur bei Premiere. Bisher wurde in Medienberichten auch Murdoch als möglicher Investor gehandelt, obwohl laut Kofler die Interessenten, mit denen verhandelt werde, zumeist Finanzinvestoren seien. (pte)
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9.10.2002 21:55
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Markenfernsehen und Messe TV genehmigt
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[ FPoe]
Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) hat der Zulassung von Messe TV und dem Deutschen Markenfernsehen zugestimmt.
Bei DMF, der DMF-Markenfernsehen GmbH, ist ein frei empfangbares Fernsehprogramm geplant, in dem unter der redaktionellen Verantwortung der Veranstalterin täglich bis zu 18 Hersteller von Markenartikeln Eigenwerbung ausstrahlen sollen. Gesellschafter sind derzeit Wolf-Tilmann Schneider mit einem Anteil von 66,8 % und Dr. Thomas von Werner (33,2 %).
Eigenwerbekanäle sind laut KEK als Veranstaltung von Rundfunk im Sinne des Rundfunkstaatsvertrages anzusehen. Eine Besonderheit liegt darin, dass die DMF-Markenfernsehen GmbH keine Eigenwerbung für sich betreibt, sondern ausschließlich Eigenwerbeprogramme ihrer Vertragspartner verbreiten wird.
Die CMC Communication Media Consulting GmbH hat einen Antrag auf Zulassung für die bundesweite Veranstaltung des Fernsehspartenprogramms Messe TV gestellt. Derzeit wird Messe TV, ein bislang ausschließlich die Köln Messe begleitendes Magazin, über Kabel in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Beantragt war nunmehr die bundesweite Ausstrahlung über den Satelliten Astra.
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9.10.2002 21:54
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Arte bekommt eigenen Analog-Transponder
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[ FPoe]
Ein neuer langfristiger Vertrag zwischen SES Astra und Arte ermöglicht dem französisch-deutschen Sender, die Sendezeiten über Astra auf der Orbitalposition 19,2° Ost auszuweiten.
Das über Astra verfügbare frei-empfangbare analoge Angebot von Arte wird europaweit bereits von 22 Millionen Haushalten empfangen.
Seit dem 1. Oktober 2002, dem Beginn der Ausstrahlung über Astra Transponder Nr. 35 (10,99375 GHz; H-Polarisation) ist das Arte-Programm um fünf Stunden verlängert worden. Damit sendet Arte jetzt täglich von 14.00 Uhr bis 03.00 Uhr morgens. Das Arte-Signal auf Transponder Nr. 49 (10,71425 GHz; H-Polarisation) wird hingegen am 1. Januar 2003 abgeschaltet.
Arte entsteht durch enge Zusammenarbeit und Ko-Produktionen mit renommierten europäischen öffentlich-rechtlichen Sendern, darunter RTBF (Belgien), TVP (Polen), ORF (Österreich) SRG SSR (Schweiz), TVE (Spanien), YLE (Finnland) und NPS (Niederlande). Die von Astra gebotene Abdeckung ermöglicht die Versorgung eines grenzüberschreitenden Publikums mit unterhaltungs- und kulturorientierten Programminhalten.
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9.10.2002 21:53
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Brandenburger Landtag stimmt Senderfusion zu
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[ FPoe]
Potsdam/Berlin - Der brandenburgische Landtag hat dem Rundfunk-Staatsvertrag über die Fusion von ORB und SFB zugestimmt.
Damit ist die Neuordnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Raum Berlin-Brandenburg nach Auffassung von ORB-Intendant Prof. Dr. Hansjürgen Rosenbauer und SFB-Intendant Horst Schättle in greifbare Nähe gerückt. Beide Intendanten sind zuversichtlich, dass nunmehr auch das Abgeordnetenhaus von Berlin auf seiner nächsten Sitzung Ende Oktober grünes Licht für die Fusion geben wird. ORB-Intendant Hansjürgen Rosenbauer erklärte: "Die Zustimmung in Brandenburg ist ein wichtiges Signal für das Publikum und die ARD, dass in dieser Region zukunftsorientiert ein gemeinsamer Sender aufgebaut wird. Mit der Zustimmung über den tragfähigen Staatsvertrag hat der Landtag auch den Mitarbeitern von ORB und SFB das Vertrauen ausgesprochen, gemeinsam erfolgreich Neues gestalten zu können." SFB-Intendant Horst Schättle sagte: "Der Staatsvertrag berücksichtigt gleichermaßen die Interessen von Berlin und Brandenburg. Mit dem RBB erhalten die Hauptstadt und das Flächenland Brandenburg, die sich immer stärker verflechten, ein modernes und innovatives Medienunternehmen, das auch beispielhaft für andere Regionen werden kann."
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9.10.2002 8:13
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Die Programmpläne des ZDF
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[ FPoe]
Mainz - Das ZDF muss sparen und die Zuschauer müssen sich deshalb ab dem nächsten Jahr auf erhebliche Änderungen einstellen.
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, will ZDF-Intendant Markus Schächter stärker die 30- bis 50-Jährigen ansprechen und plant dafür eine Unterhaltungsoffensive. Es sei eine moderate Absenkung des Informationsanteils am Gesamtprogramm ins Kalkül zu ziehen, um im Gegenzug fiktionale und unterhaltende Programme im Angebot stärker zu gewichten. Das ZDF müsse wegen dem Rückgang der Werbeerlöse 50 Millionen Euro pro Jahr sparen.
Freitags soll es zwei Krimiserien im Doppelpack geben. Das Heute-Journal soll an diesem Tag künftig erst um 22 Uhr beginnen bis kürzere Folgen der ZDF-Krimis gedreht sind. Mangels Geld werden nächsten Jahr am Vorabend und nach 20 Uhr viele Erstsendungen durch Wiederholungen ersetzt. Am späteren Abend will man alle Erstausstrahlungen von Filmen und aus anderen Genres gegen alte Programme austauschen.
Den Talks und Gerichtsshows der Privatsender will Schächter werktäglich Dokumentationen um 16.15 Uhr entgegen setzen. Ein zusätzlicher Sendeplatz für Dokumentationen soll am Dienstag um 20. 15 Uhr etabliert werden, und sonntags um 23.20 Uhr soll das Geschichtsfernsehen ZDF History laufen.
Schächter bleibt der Süddeutschen zufolge bei seinem Plan, das ZDF zur Senderfamilie auszubauen, obwohl schon jetzt im digitalen Bouquet mit ZDF info, ZDF doku und dem Theaterkanal drei zusätzliche Kanäle laufen. Von der Gebührenkommission, die den Finanzbedarf des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ermittelt, verlangt der ZDF-Chef einen Zuschlag für die notwendige "Substanzerneuerung".
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8.10.2002 21:14
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Festplattenreceiver für Pay-TV Abonnenten
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[ FPoe]
Madrid - Der Festplattenreceiver DVR-7030 von EchoStar ist das Topmodell für Abonnenten des spanischen Pay-TV-Anbieters Via Digital.
Schon seit Mai erhalten Kunden der Tochterfirma des Telefonriesen Telefonica, die das Premium-Abo buchen, als Teil ihres Vertrages diesen Spitzenreceiver mit eigener, 30 Gigabyte großer Festplatte. Er ist unter anderem mit zwei Kartenschächten, einem 56k-Modem, einem USB-Anschluss, zwei Scart-Buchsen und Cinch-Ausgängen für Audio und Video ausgestattet.
Inzwischen ist EchoStars Festplattenreceiver in vielen Haushalten der iberischen Halbinsel und der dazu gehörigen Inseln zu finden. Er ist der erste digitale Receiver in Europa, in den sowohl die Funktionen des elektronischen Programmführers EPG als auch des PVR (personal video recorder = persönlicher Videorecorder) nahtlos bedienerfreundlich integriert sind. Die PVR Software wurde gemeinsam von EchoStar International und Via Digitals Entwicklungsgruppe entwickelt. Sie läuft auf der Basis der OpenTV EN2-Plattform.
In Deutschland ist EchoStar mit Satellitenreceivern und Festplattenrecordern auf dem Markt vertreten. Die Verkaufsleitung in Madrid, Spanien, hat den deutschen Vertrieb der Lorenzen Communication GmbH, Consumer Electronic, Bückeburg, übertragen. Die EchoStar International Corporation in Almelo, Niederlande, vertreibt Produkte und Dienstleistungen im Satellitengeschäft in ganz Europa, Afrika, dem Mittleren Osten, Australien und Asien. Neben den Satellitenreceivern entwickelt und produziert EchoStar International Hardware und Software sowie Komplettlösungen für Satelliten-, Daten- und Programmanwendungen.
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8.10.2002 16:46
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Tamil TV Network neu auf Hotbird 13° Ost
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[ RPetzold]
Ein weiterer Asiatischer Sender kann ab sofort auf der Hotbirdposition 13° Ost gesehen werden.
Hier die Daten:
Frequenz: 11.938 GHz hor. Symbolrate: 27500 FEC: 3/4
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