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DigiTV.de Newsarchiv 1. 10. 2002 - 2. 10. 2002

2.10.2002 21:49 
Italien: News Corp kauft Telepiu
[FPoe] Rom - Der lange verhandelte und mehrmals auf der Kippe stehende Verkauf des italienischen Pay TV-Senders Telepiu an Rupert Murdochs News Corp ist geschafft.

Die Einigung wurde von News Corp in einer Aussendung bestätigt, nachdem Vivendi Universal den Deal bereits verkündet hatte. Der Verkauf bringt dem hoch verschuldeten Konzern Vivendi 470 Mio. Euro sowie die Übernahme der Telepiu-Schulden in der Höhe von 423 Mio. Euro durch News Corp.

Murdoch wird damit zum alleinigen Anbieter von Pay TV in Italien. Das aus Telepiu und dem Murdoch-Sender Stream entstehende neue Unternehmen soll Sky Italia heißen und wird über 1,9 Mio. Abonnenten verfügen. Der Deal soll bis Jahresende abgeschlossen sein.

News Corp will laut Wall Street Journal im kommenden Jahr 550 Mio. Euro in Sky Italia investieren. Die Telekom Italia, die 50 Prozent von Stream hält, wird ihren Anteil am neuen Unternehmen auf 19,9 Prozent erhöhen (nach der Fusion wären es rund 15 Prozent). Obwohl Vivendi Universal letztendlich nur 893 Mio. Dollar in Cash und Schulden anstatt der ursprünglich vereinbarten 1,5 Mrd. Euro bekommt, kann sich der Konzern dennoch freuen, die Geldvernichtungsmaschine Telepiu los zu sein. Der Konzern muss einen Schuldenberg von 19 Mrd. Euro abbauen. (pte)


- Murdoch will Telepiu-Kauf aufgeben
- News Corp will weniger für Telepiu zahlen
- Keine Investoren für Italiens Pay TV


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2.10.2002 21:48 
Kirch gibt Springer-Paket nicht auf
[FPoe] München - Leo Kirch gibt den Kampf um das 40,3-prozentige Springer-Aktienpaket offenbar noch nicht auf und erwägt die Insolvenz für die Print Beteiligung GmbH, bei der sein Anteil am Axel Springer Verlag liegt.

Dies geht aus einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) hervor. Damit wolle Kirch verhindern, dass die Deutsche Bank das Aktienpaket bei einer für den 8. Oktober angesetzten Auktion versteigert. Die Deutsche Bank hatte ihre Verwertungsrechte für das Springer-Aktienpaket, das als Sicherung ihrer Kredite an die insolvente KirchMedia dient, gerichtlich durchgesetzt.

Im Falle einer Insolvenz der Print Beteiligung GmbH könnte ein vorläufiger Insolvenzverwalter die Auktion verhindern. Laut FAZ sind Kirchs Anwälte ferner der Ansicht, dass die so genannte Vinkulierung der Springer-Aktien im Insolvenzfall erlischt. Durch diese namentliche Zeichnung hat der Springer-Aufsichtsrat ein Mitspracherecht beim Verkauf.

Die Deutsche Bank hatte angekündigt, sie wolle das Springer-Aktienpaket am 8. Oktober bei einer Auktion in Frankfurt am Main verkaufen. Mit der Auktion übe sie ihr Pfandrecht auf den Springer-Anteil aus. Sollte Kirch den bereits fällig gestellten Kredit über 720 Mio. Euro vor dem 8. Oktober begleichen, entfalle die Auktion. Der Verkauf des Aktienpakets erfolge im Einvernehmen mit dem Springer-Verlag und sei mit ihm abgestimmt, bestätigte dessen Sprecherin Edda Fels in Berlin. Die Vinkulierung der Aktien bleibe durch die Auktion unberührt. (pte)


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2.10.2002 16:40 
Sunshine Live ist nach kurzer Unterbrechung auf Astra zurück
[RPetzold] Nach 1 1/2 Tagen kann nun Sunshine live wieder wie gewohnt auf 19,2° Ost empfangen werden.

Daten sind die alten also 12.148 GHz hor. Symbolrate 27500 FEC: 3/4

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2.10.2002 15:54 
Studio Universal im Primacom-Kabel
[FPoe] Mainz - Studio Universal, der Spielfilmsender der Universal Studios Networks, wird seit 1. Oktober 2002 im digitalen Kabelnetz von Primacom, dem viertgrößten deutschen Kabelnetzbetreiber, übertragen.

Studio Universal ist damit in Deutschland erstmals auch außerhalb der Abo-TV-Plattform Premiere zu empfangen. Der Spielfilmsender der Filmemacher aus Hollywood, der den Zuschauern einen Blick hinter die Kulissen der Traumfabrik bietet, wird auf Kabelkanal 61 als Teil des primaFAMILY-Pakets im digitalen Kabelnetz von Primacom angeboten.

Stephan Königfeld, Managing Director von primaTV Broadcasting GmbH begrüßt den Ausbau der Zusammenarbeit mit den Universal Studios. Seit einigen Monaten sendet bereits 13th Street im Primacom-Kabe. "Mit Studio Universal erweitern wir unser digitales TV-Angebot im Entertainment-Bereich um einen weiteren attraktiven Sender", so Königfeld.

Auf Studio Universal zeigen sich die großen Leinwand-Stars von ihrer besten Seite: Kino voller Leidenschaft, quer durch alle Genres, von legendären Klassikern über Hollywood-Hits bis hin zum Autorenfilm. Darüber hinaus blickt der Spielfilmsender der Filmemacher aus Hollywood hinter die Kulissen der Traumfabrik mit Making Of-Dokumentationen, Star-Interviews und dem Kino-Magazin StudioZone!

Thematische Sonderprogrammierungen sind fester Bestandteil des Programmkonzepts von Studio Universal. Alle Samstagabende eines Monats stehen ab 20.15 Uhr unter einem Motto. Dabei verleihen häufig prominente Persönlichkeiten dem Sender ein Gesicht, indem sie als Moderatoren durch die Themenmonate führen. So präsentiert Barbara Becker im November mit "Mode & Film" die aufregendsten Modetrends der Filmgeschichte.


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2.10.2002 13:02 
Sunshine Live nicht mehr digital auf Astra 19,2° Ost
[RPetzold] Das Jugendorientierte Radio hat gestern überraschend die digitale Verbreitung eingestellt. Sobald es mehr Infos dazu gibt erfahren Sie diese hier.



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2.10.2002 12:59 
Arte analog auf eigener Frequenz auf Astra 19,2° Ost
[RPetzold] Wegen der bevorstehenden Erweiterung des Programmes vom Kinderkanal ist arte nun auf eine eigene Frequenz auf 19,2° Ost umgezogen. Gesendet wird nun auf 10.994 Ghz horizontal

Der Ton ist bei 7.02/7,20 in deutsch und auf 7.38 und 7.56 für französisch. Auch der Videotext wird komplett ausgestrahlt.

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2.10.2002 8:48 
Premiere verlängert Bundesliga-Angebot
[FPoe] München - Noch bis Ende Oktober gibt es das 12-Monats-Start-Abo inklusive Kaufreceiver zum Sonderpreis. Kauf-d-boxen sind nun auch für andere Abos erhältlich.

Die d-box 2 in den Versionen von Sagem und Philips gibt es nun einen Monat länger zusammen mit einem 12-Monats Start-Abo ab 179 Euro. Dieses Pre Paid Modell ist viel preiswerter als die als "geeignet für Premiere" deklarierten Geräte von Humax, Galaxis oder Technisat, für die man über 300 Euro inklusive Start-Abo zahlen muss.

Der Bezahlsender verkauft die d-boxen seit 1. Oktober aber auch an Neukunden, die ein höherpreisiges Abo abschließen möchten. Das Kaufmodell gilt also auch für Film-, Sport- und Superpakete. Einige Technikketten bieten die d-box 2 schon gratis zu einem entsprechenden Abo an. Der Neukunde zahlt dann nur noch die Abogebühren und erhält die hochwertige d-box 2 von Philips oder Sagem ohne weitere Kosten.

Im Laufe des Monats werden auch die neuen Premiere CI-Module eingeführt. Sie werden ohne Kosten an die Abonnenten abgegeben, bleiben aber Eigentum des Senders. Bisher sind aber nur wenige Settop-Boxen mit CI-Schnittstelle aus "Premiere geeignet" eingestuft. Die Receiver müssen Jugendschutz-, Kopierschutz-, Multifeed- und die Pay-Per-View-Funktionen von Premiere erfüllen und werden dann zertifiziert.

Mehrere Hersteller arbeiten bereits an Software-Updates "geeignet für Premiere", doch zum Start der Vermarktung werden wohl nur der Nokia Mediamaster 211S und der Kathrein UFD 530 mit dem neuen Modul zusammenarbeiten.


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2.10.2002 8:04 
Telekom: Nur 2 Mrd. für Kabelnetz
[FPoe] Die Deutsche Telekom kann beim Verkauf ihres Kabelnetzes nur noch mit einem Erlös von rund zwei Milliarden Euro rechnen.

Die Deutsche Telekom prüft derzeit die Angebote für ihr Kabelnetz und würde damit weniger als erwartet einnehmen. Mehrere Zeitungen berichteten, dass das Unternehmen ihre Erwartungen an den Verkaufspreis für die Kabelnetze deutlich nach unten korrigieren müsse. Die nunmehr vorliegenden Kaufgebote stammen vor allem von Finanzinvestoren.

Erst im August hatte die Telekom mitgeteilt, sie habe unverbindliche Angebote von mehr als drei Milliarden Euro erhalten. Damals waren jedoch auch sechs Interessen-Gruppen in die engere Wahl gezogen worden. Vor wenigen Tagen kündigte die Telekom Preiserhöhungen im TV-Kabel für die Endkunden an, um damit den Kaufpreis wieder nach oben zu schrauben.

Als wahrscheinlich gilt dem Bericht zufolge, dass die Telekom mit zwei der vier Bietergruppen weitere Verhandlungen führen wird. Dabei würden vor allem einem Konsortium um Goldman Sachs gute Chancen eingeräumt. Aber auch Liberty Media, das Anfang des Jahres mit seinem Kauf für 5,5 Milliarden Euro am Veto des Bundeskartellamts gescheitert war, soll mitbieten.


- Noch zwei Bieter für Telekom-Kabel
- Telekom Kabel: Preis fällt
- Sechs Bieter für Telekom-Kabelnetze


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2.10.2002 7:59 
Megaradio jetzt auch auf 19,2° Ost
[DWeyel] Bundesweites Jugendradio sendet jetzt auch analog über ASTRA 1B.

Der bundesweite Jugendsender Megaradio kann seit gestern auch analog über ASTRA 1B-Transponder 11,553 GHz horizontal (7.38/7.56 MHz) empfangen werden. Dadurch können insgesamt 12,5 Millionen Haushalte in Deutschland und 44 Millionen in ganz Europa erreicht werden.

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1.10.2002 22:19 
DVB-T: Von der Billig-Box bis zum Alleskönner
[FPoe] Info-Markt in Berlin: Zum Start des digitalen Antennenfernsehen wird es Empfangsgeräte in großer Auswahl geben.

An Gerätemangel kann der Umstieg vom herkömmlichen auf digitales Antennenfernsehen nicht scheitern. Zumindest war dies der Eindruck vom ersten "Info-Markt DVB-T", der wenige Wochen vor dem Start des so genannten ÜberallFernsehens in der IHK Berlin stattfand. Der Einladung der Deutschen TV-Plattform und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) an den Handel waren (am 1. Oktober) mehr als 15 Firmen gefolgt. Ob Nokia oder Grundig, Galaxis oder TechniSat - sie alle präsentierten ihre Geräte, und hoffen natürlich auf gute Geschäfte.

Zunächst in der Hauptstadtregion, denn die ist - wie berichtet - bundesweit Vorreiter bei DVB-T: Das ÜberallFernsehen. Am 1. November werden die zwei Kanäle 5 und 44 (bisher TV.Berlin und RTL2) umgestellt - zunächst noch mit analogen Ausweichmöglichkeiten für die betroffenen Programme. Doch im Februar nächsten Jahres wird es Ernst: Dann verschwinden alle Privatsender als analoges Angebot aus dem Äther in und um Berlin, im Sommer folgen auch die Öffentlich-rechtlichen.

Wer von den Antennenzuschauern sich nicht gerätetechnisch darauf einstellt, dessen Bildschirm bleibt schwarz. Voraussetzung für den Empfang des Zukunftsfernsehens sind nämlich so genannte DVB-T-Decoder. Zwar können die bisherigen Dach- und Zimmerantennen weiter genutzt werden, doch es gibt auch spezielle Digital-Antennen als kleinen Stab bzw. flache Mini-Schachtel (ab 25 Euro z. Bsp. Kathrein/Zehnder und Lorenzen). Die Decoder gibt es, so zeigte der Info-Markt, schon jetzt in verschiedenen Ausführungen ab 199 Euro: Von der einfachen Einsteigerbox bis zum Alleskönner ist die Auswahl groß.

Einige Hersteller planen sogar noch preiswertere "Volksboxen". Die könnten dann zusammen mit Mietkaufmodellen zu monatlichen Raten von unter 10 Euro in den Handel kommen. Solche Billig-Boxen sollen auch für Sozialhilfeempfänger zur Verfügung stehen. Denn die Berliner Sozialämter wollen in Kooperation mit der Medienanstalt mabb und Vereinen wie der Radiohilfe für zuschauerfreundliche Lösungen bei der zügigen Analog-Digital-Umstellung sorgen.

Abgesehen von der Preisfrage: Um das passende Gerät zu finden, so Hersteller und Händler übereinstimmend, sollte jeder Kunde für sich die Entscheidung treffen, was er mit der Box alles machen will. Nicht jede hat etwa einen Anschluss für Videorecoder bzw. DVD-Player, nur einige verfügen über Buchsen für die Verbindung mit Audioanlagen oder MP3-Player. Die Spitzengeräte (Samsung mit Personal Video Recorder) bieten weitreichende Programmiermöglichkeiten für die Vorauswahl zum gezielten fernsehen, stellen auch elektronische Programmführer mit interessanten Hintergrundinformationen dar (Schwaiger DSR 4007), haben zum Teil DVD-Player oder Videospeichermöglichkeiten integriert (Panasonic). Einige (Preisner) bieten sogar einen CI-Schacht - für die Nutzung im Ausland. Denn hierzulande ist DVB-T nicht als Pay-TV (mit Modulen und Steckkarten) geplant, obwohl Premiere nächstes Jahr im Berlin-Brandenburger Projekt einsteigen will.

Ein kleines, aber feines Spezialgebiet sind so genannte USB-Boxen bzw. Steckkarten, mit denen man am Computerbildschirm fernsehen kann (Hauppauge). Es gibt auch DVB-T-Boxen mit zwei Ausgängen: einen fürs TV-Gerät und einen für den PC (Hauppauge). Zusatzteile sollen bald die Westentaschen-PCs (Handheld, PDA, Organizer) und sogar neue Handys fernsehtauglich machen. So demonstrierte zum Beispiel das ZDF sein digitales Bouquet ZDFmobil - ein extra für DVB-T: Das ÜberallFernsehen zusammengestelltes Programmpaket - auf einem kleinen Compaq-Taschengerät.

Einige Hersteller (Grundig, Merz) bieten - zumeist in der Oberklasse - bereits Fernsehgeräte mit integriertem DVB-T-Decoderteil an. Selbst Bildschirme und Decoder für den digitalen Antennenempfang in Fahrzeugen, wie etwa Autos, gibt es schon (arcus, Modell H-190 als "blackbox" mit Infrarot-Fernbedienung). So zeigten Pace und die die Wiener ON-AIR GmbH in Berlin drei Typen von Flachbildschirmen, die aus dem Fahrzeugdach herausklappbar sind, zum Teil mit integrierten DVD-Player (ab 950 Euro). Erste Exemplare kleiner tragbarer Geräte mit Stabantenne für unterwegs wurden ebenfalls vorgestellt (arcus und Kathrein). Deren Akkus erlauben überall bis zu vier Stunden TV-Genuss und sie sind in Größe und Gewicht mit Laptops vergleichbar. Denn: Der aufklappbare Bildschirm ist in den oberen Gehäusedeckel des nur fünf Zentimeter flachen DVB-T-Geräts integriert. Zusammen geklappt kann der Empfänger zu Hause auch als Decoder zum Anschluss an den normalen Fernseher genutzt werden. So ein mobiler Alleskönner hat dann aber auch seinen Preis: Ab 1200 Euro.
Holger Wenk


- DVB-T-Geräteausstellung in Berlin
- Protest bei DVB-T-Umstieg erwartet
- Analog-Digital-Umstieg in Berlin verbindlich
- DVB-T: Sozial verträglicher Umstieg in Berlin


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1.10.2002 21:59 
AG SAT setzt Seminarreihe für Fachbetriebe fort
[FPoe] Die in den vergangenen Monaten gelaufene Multimedia-Seminarreihe der Arbeitsgemeinschaft Satellitenempfang (AG SAT) e.V. für die Fachbetriebe wird fortgesetzt.

Schwerpunkte der Seminare sind Vorträge und Live-Demonstrationen zu den Themen digitale Kopfstationen, DSL via Satellit, Messtechnik und Multimedia Home Platform (MHP). Darüber hinaus erläutern die Referenten der AG SAT-Mitgliedsunternehmen das exklusiv für Partnerbetriebe erhältliche Abnahmeprotokoll für Sat-Anlagen.

Argumente für Kunden-Gespräche rund um den Satellitenempfang werden in einem anschließenden Workshop gemeinsam erarbeitet. Ziel ist es dabei u.a. die Wohnungswirtschaft projektberatend kompetent zu unterstützen. Moderator der Seminare ist der Fachjournalist Henning Kriebel.

Veranstaltungsorte sind München (22.10.), Nürnberg (24.10.) und Wuppertal (31.10.). "Die äußerst positive Resonanz auf die bisherigen Veranstaltungen hat uns darin bestärkt, die Schulung unserer Partnerbetriebe in weiteren Regionen fortzusetzen", erläutert Fred Hübner, Vorstandsvorsitzender der AG SAT. "Auch diese Seminare werden wir wieder praxisorientiert gestalten, um den Betrieben Know-how und Tipps an die Hand zu geben, die sie für den zunehmenden Wettbewerb stärken."

An den Infoständen der begleitenden Fachausstellung informieren die AG SAT-Mitgliedsunternehmen sowie die Gastaussteller Hauppauge, KWS, Promax und UNAOHM die Teilnehmer über ihre neuen Produkte.


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1.10.2002 21:50 
OpenTV in China aktiv
[FPoe] Ismaning - Shanghai Cable Network, der größte chinesische Breitbandkabelnetz-Kunde von Softwareentwickler OpenTV, hat am 28. September das fortschrittlichste iTV-Netzwerk in China gestartet.

Unterstützt durch OpenTV-Technologien und -Applikationen soll der neue Service für rund 3,5 Millionen TV-Haushalte das Fernsehen nachhaltig verändern.

Shanghai Cable Network wird den Abonnenten ein komplettes, digitales Fernsehpaket mit interaktiven OpenTV-Funktionen und -Programmen, wie z.B. Near Video-on-Demand (NVOD), Impulse Pay-per-View (IPPV), einem interaktiven Nachrichtenmagazin und einem Kanal für online Börsen- und Bankgeschäfte, anbieten. Zusätzlich dazu liefert OpenTV Shanghai Cable unterschiedliche interaktive Spiele von PlayJam, dem führenden Kanal für interaktive Spiele und Unterhaltung.

Die komplette iTV-Lösung von OpenTV beinhaltet neben redundanten Head-End-Servern auch ein chinesisches iTV-Applikationspaket, das in der Pekinger Niederlassung von OpenTV in mit Shanghai Cable Network entwickelt wurde. Des Weiteren gehören Integrationsdienste, OpenTV Core 1.1 Middleware und das OpenTV China Network Package, das auf einer Vielzahl von TV-Settop-Boxen läuft, die speziell für den Markt der Volksrepublik China kreiert wurden, dazu.


- OpenTV: Neue interaktive TV-Applikation
- IBC: OpenTV zeigt iTV-Lösungen
- Liberty Media erwirbt Mehrheit an OpenTV


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1.10.2002 21:49 
TV-Quoten September: RTL gewinnt
[FPoe] Trotz Wahlen und Wahlberichterstattung hat der Privatsender RTL die ARD im Monat September bei den Zuschauerzahlen hinter sich gelassen.

Sendungen wie die Formel 1, "Wer wird Millionär" und "Der große IQ-Test" bescherten RTL im September ein Zuschauerplus. Der Kölner Privatsender übernimmt mit 15,4 Prozent und 2,2 Prozentpunkten mehr als August wieder die Spitze.

Die öffentlich-rechtlichen Programm ARD und ZDF verloren beide in der Zuschauergunst. Das Erste kommt auf 13,8 Prozent (minus 1,1 Prozentpunkte) und das Zweite liegt bei 12,3 Prozent (minus 1,8 Prozentpunkte). Der September hat Sat.1 stabile Quoten eingebracht, der Sender bleibt bei einem Marktanteil von 9,9 Prozent, sein Schwestersender ProSieben gewinnt 0,7 Prozentpunkte hinzu und liegt bei 7,4 Prozent.

In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen baut RTL seine Spitzenposition mit einem Plus von 2,1 Prozentpunkten auf 18,4 Prozent aus. Pro Sieben folgt mit 12,4 Prozent (plus 1,1 Prozentpunkte).

Jubel gibt es bei Vox: Erstmals in der Geschichte des Senders wurde bei den Monats-Marktanteilen die 5%-Hürde in der werberelevanten Zielgruppe überschritten. 5,1% ist das September-Ergebnis. Ebenfalls im Aufwind liegt Sender Kabel 1, der bei den 14- bis 49-Jährigen ein Plus von 0,3 Prozentpunkten auf 4,9 Prozent Marktanteil verbucht. Einen guten Start hatten dabei der Klassiker "Dallas", dessen erste Folge einen Marktanteil von 11,2 Prozent erzielte.


- TV-Quoten August: RTL verliert
- TV-Quoten Juli: RTL wieder vorn
- TV-Quoten Juni: ARD und RTL vorn


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1.10.2002 21:48 
ProSiebenSat.1 übernimmt Kirch Intermedia
[FPoe] München - Die ProSiebenSat.1-Gruppe übernimmt rückwirkend zum 1. September 2002 die Anteile der insolventen Gesellschafter KirchMedia und KirchPayTV an der Kirch Intermedia GmbH.

Die Senderfamilie besitzt bereits 49,9 Prozent des Multimedia-Dienstleisters und wird somit Alleingesellschafter. Im Gegenzug übernehme KirchMedia von der Kirch Intermedia die Gesellschaftsanteile des Internet-Sportanbieters sport1.de, gab die Sendergruppe bekannt. Der Kaufpreis für die Anteile der KirchPayTV liege unter einer Mio. Euro und werde größtenteils in Medialeistung gezahlt, berichtet die Nachrichtenagentur ddp.

"Wir freuen uns, eine zukunftsweisende Lösung gefunden zu haben, die im Interesse aller Beteiligten liegt", sagte der Vorstandsvorsitzende der ProSiebenSat.1 Media AG, Urs Rohner. Die ProSiebenSat.1-Gruppe könne damit die "Online- und Teletextangebote, aber vor allem auch die zukunftsträchtigen mobilen Services künftig noch enger mit der Programmwelt unserer Fernsehsender verbinden, um sie noch stärker als bisher zur Verlängerung unserer TV-Marken zu nutzen."

Für das Gesamtjahr 2002 erwartet die ProSiebenSat.1-Gruppe für die Multimedia-Aktivitäten ein Umsatzvolumen von fast 50 Mio. Euro und einen positiven Ergebnisbeitrag. Die Kirch Intermedia produziert unter anderem die Teletexte und Online-Plattformen der ProSiebenSat.1-Gruppe. Sie hält darüber hinaus 100 Prozent der Anteile des Online-Vermarkters SevenOne Interactive und der Nachrichtenagentur ddp.

An sport1.de hält das Unternehmen derzeit 74,5 Prozent, die im Rahmen der Transaktion auf KirchMedia übertragen werden. Ohne sport1.de hat Kirch Intermedia einschließlich ddp und SevenOne Interactive rund 320 Beschäftigte. (pte)


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1.10.2002 12:01 
Bahn TV digital über Astra
[FPoe] Ab sofort sendet Bahn TV, das Mitarbeiterfernsehen der Bahn AG, auch über den Astra-Satelliten und in den digital aufgerüsteten Kabelnetzen der Primacom.

Seit Januar 2001 sendet Bahn TV in 800 Pausenräume und Kantinen für 215000 Mitarbeiter des Unternehmens. Nun geht der Sender auch auf Astra (Frequenzen siehe SatNews) und in die Netze des Kabelbetreibers Primacom. Damit können insgesamt fünf Millionen Haushalte Bahn TV empfangen.

Im eigenproduzierten Programm, das im Zweistundenrhythmus wiederholt wird und wöchentlich wechselt, finden sich auch halbstündige Reportagen und Magazinsendungen zu den Themen Technik, Reise, Beruf und Karriere. Berichte von den "Bahnen der Welt", dem Dampflokwerk Meiningen und der Güterverladestelle Mukran, die von einer Eisenbahnfähre mit 100 Gleisen angesteuert wird, sind für Mitarbeiter wie für Eisenbahnfans interessant.


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1.10.2002 11:02 
The God Channel digital auf Astra 19,2° Ost
[RPetzold] Ein zweiter christlicher Kanal kann seit heute auch digital via Astra 19,2° Ost empfangen werden.

Daten von the God Channel:

Frequenz: 12.148 Ghz hor
Symbolrate: 27500
FEC: 3/4


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1.10.2002 10:59 
Bahn TV neu auf Astra 19,2° Ost
[RPetzold] Der Business TV Kanal der deutschen Bahn AG kann seit heute innerhalb eines neuen Deutsche Telecom Paketes auf Astra empfangen werden.

Hier die Daten:

Frequenz: 11.875 Ghz hor.
Symbolrate: 27500
FEC: 3/4


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1.10.2002 9:34 
Stiftung Warentest untersuchte Settop-Boxen
[FPoe] In den Techniklabors der Stiftung Warentest wurden neben dem DVB-T-Receiver Nokia Mediamaster 210 T auch 14 Empfänger für digitales Satellitenfernsehen zu Preisen zwischen 130 und 450 Euro geprüft.

Unter den getesteten Modellen waren auch mehrere Geräte "geeignet für Premiere" und Settop-Boxen mit CI-Schnittstelle, die Platz für andere Pay-TV-Kartenleser bieten. Die Bild- und Tonqualität aller getesteten Receiver ist tadellos, attestierte das Fachmagazin.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten seien so gering, dass sie der Zuschauer selbst im unmittelbaren Vergleich kaum wahrnehmen könne. Nur Galaxis und Samsung fielen auf, weil Bild und Ton im Test nicht ganz synchron liefen. Galaxis würde zudem bei sehr schnell bewegten Bildern ein wenig eher als die anderen Modelle zur Klötzchengrafik neigen. Im Ton ließe Technisat Digity leichte Schwächen in den Höhen hören und der Humax war im Stereoeindruck nicht ganz so gut wie die anderen.

Deutliche Unterschiede gab es aber in Ausstattung und in der Handhabung, denn einige Modelle seien so mager bestückt, dass es zu kaum mehr reiche, als zum bloßen Radio- oder Fernsehbetrieb. Auch dem Bedienkonzept der Receiver widmete Stiftung Warentest genaues Augenmerk, schließlich hat jeder Anbieter ein eigenes Menükonzept und keines gleiche dem anderen.

Bemängelt wurde im Test, dass einige Settop-Boxen unprogrammiert die Kunden erreichen und erst einmal die Programme eingelesen werden müssen. Das gehe nach Anwahl der zugehörigen Funktion im Gerätemenü selbsttätig, dauere aber 10 bis 15 Minuten. Im Stromverbrauch fielen Galaxis, Humax, Hyundai und Telestar auf, die im Standby zwischen knapp 7 und 10 Watt ziehen und damit 15 Euro im Jahr zusätzliche Kosten verursachen. Der CityCom CCR 502 verbraucht dagegen nur 1 Watt und der Grundig Sinio gar nur 0,1 Watt.

Von den Sat-TV-Receivern hat der Panasonic TU-DSF 40 für 289 Euro mit Abstand das beste Bild, attestiert Stiftung Warentest. Technisat DigiBox Beta 1 (395 Euro) ist das einzige Gerät mit einer guten Note für die Handhabung und der vielseitigste Empfänger ist der Humax BTCI-5900 mit 435 Euro. Von den Empfängern unter 200 Euro ist der Nokia Mediamaster 9470 S (193 Euro) der beste.

Folgende Geräte wurden getestet:
CityCom CCR 502
Galaxis Easy World
Echostar DSB-707
Grundig Sinio DTR 6110 S
Lorenzen 1-2-3 Digital
Nokia Mediamaster 210 T
Humax BTCI-5900
Hyundai HSS-730
Nokia Mediamaster 9470 S
Panasonic TU-DSF 40
Samsung SFT-703 E
TechniSat DigiBox Beta 1
TechniSat Digity 1
Telestar Digio 2
Thomson DSR 150 FT

Den gesamten Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest.


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1.10.2002 7:49 
Bibel TV gestartet
[FPoe] Bibel TV, der erste deutsche Spartenkanal, der täglich 24 Stunden christliches Programm senden wird, ist gestartet.

Der Kanal möchte möglichst viele Menschen mit der Bibel in Verbindung bringen und dadurch das geistliche und kulturelle Leben in Europa fördern. Bibel TV ist heute planmäßig mit dem regulären Programm digital auf Sendung gegangen. Bereits seit September gab es ein Image-Programm, das über die Programminhalte von Bibel TV informierte.

Die Macher von Bibel TV haben sich viel vorgenommen: Mit unterhaltsamen Bibel-Clips und Bibel-Quiz oder anspruchsvoll mit Lesungen und Kunstbetrachtungen soll den Zuschauern die Bibel näher gebracht werden und andere Zugänge zu dem Buch eröffnen.

"Bibel TV Kino" will die Zuschauer in die Welt der Spielfilme und Fernsehfilme entführen und zeigen, wie Menschen zu unterschiedlichen Zeiten Ihren Glauben gelebt haben. Darüber hinaus präsentiert Bibel TV Konzerte, Musiksendungen, Events, Musikclips und Künstlerportraits. Unter dem Label "Bibel TV Sternchen" gibt es ein Kinderprogramm, in dem Geschichten und Aussagen der Bibel, modern umgesetzt und mit Spaß und Spannung erzählt werden sollen.

Hier die Empfangsparameter:
Astra 2C, 19,2° Ost
10.832 GHz horizontal
Symbolrate: 22.000
FEC: 5/6


- Bibel TV sendet Testprogramm
- Bibel TV Testbild auf Astra 19,2° Ost
- Bibel TV: Sendestart am 1. Oktober


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1.10.2002 7:41 
Digitaltechnik lässt Satellitenempfang wachsen
[FPoe] Während sich der Absatz von analogen Satelliten-Receivern und Sat-Systemen in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 15 Prozent reduzieren wird, verzeichnen digitale Sat-Receiver ein Wachstum um 108 Prozent.

Der Verkauf einzelner Satelliten-Antennen (Schüsseln) bewegt sich auf der Höhe des Vorjahres. Insgesamt sollen die Bundesbürger nach Angaben der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) in diesem Jahr 463 Millionen Euro für Sat-Systeme, -Receiver und -Antennen ausgeben, das entspricht einem Zuwachs von 24 Prozent.

Die Angaben zur Empfangs-Situation in Deutschland unterstreichen die zunehmende Attraktivität des (digitalen) Satellitenempfangs. Tatsächlich steigerte sich nach Angaben von SES-Astra die Zahl der Haushalte mit Satellitenempfang im Laufe eines Jahres (bis zur Jahresmitte 2002) um 5,3 Prozent auf 13,6 Millionen. Im gleichen Zeitraum reduzierte sich erstmalig die Zahl der Kabelanschlüsse um 0,3 Prozent auf 20,6 Mio. Haushalte. Relativ deutlich war der Rückgang beim terrestrischen Empfang um 16 Prozent auf 2,2 Millionen.

Vergleicht man die Zuwächse bzw. Rückgänge in den letzten vier Jahren (von Mitte 1998), reduzierte sich die Terrestrik um 43 Prozent, während das Wachstum bei den Kabelhaushalten mit 14 Prozent und beim Satellitenempfang um 20 Prozent recht deutlich ausfiel. Der Zuwachs beim Satellitenempfang resultiert nach Angaben von Experten in erster Linie daraus, dass immer mehr Ein- und Zweifamilienhausbesitzer die Umrüstung auf die Digitaltechnik zur Kündigung des Kabelanschlusses und zur Installation von Satelliten-Empfangsanlagen nutzen.

Bei Betrachtung der drei Empfangswege gilt die Terrestrik - also der Empfang über die Hausantenne - seit vielen Jahren als Verlierer. Das könnte sich allerdings ändern. Mit der Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens (DVB-T) in den nächsten Monaten in Berlin und danach sicher in vielen Ballungszentren des Bundesgebietes könnte den beiden "großen" Empfangssystemen eine echte Konkurrenz entstehen. Nach gfu-Angaben gibt es heute bereits mehr als zwei Dutzend Anbieter von Empfangsgeräten (in erster Linie Settop-Boxen), so dass das terrestrische digitale Fernsehen durchaus Erfolgschancen hat. DVB-T sorgt schließlich nicht nur für ausgezeichneten Empfang, sondern befriedigt als "ÜberallFernsehen" darüber hinaus auch den wachsenden Wunsch nach Mobilität.


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