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| DigiTV.de Newsarchiv 26. 9. 2002 - 1. 10. 2002 |
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1.10.2002 7:38
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Großes Interesse für Digital Radio
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Frankfurt am Main - Auf dem Funkturmgelände des Zierenberg bei Kassel fand am Sonntag der "Zweite Hessen Digital Radio Day" statt.
Mehr als 350 Fachhändler und Radiohörer aus ganz Nordhessen nutzten die Gelegenheit, sich eingehend über den digitalen Hörfunkstandard zu informieren. Zu sehen gab es digitale Sende- und Empfangstechnologie der neuesten Generation.
Führende Hersteller wie Audionet, Blaupunkt, Kenwood, Microboss und Pure Digital präsentierten eine umfangreiche Palette digitaler Empfangsgeräte: Vom hochwertigen Autoradio mit integriertem MP3-Player über digitale Tuner für die heimische Hifi-Anlage, bis hin zum Küchenradio war für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei. Der Vorteil der meisten Geräte: Sie können sowohl analoge als auch digitale Hörfunksignale empfangen.
Technisch interessierte Besucher hatten auf dem Hessen Digital Radio Day darüber hinaus Gelegenheit, sich die Sendetechnik in den umliegenden Gebäuden des Funkturms anzusehen. Ein besonderes Highlight waren Führungen durch den Sendeturm - in 86 Metern Höhe.
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30.9.2002 15:28
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B.TV sendet vorläufig weiter
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[ FPoe]
Der Vorstand der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) hat sich auf seiner Klausursitzung mit dem Lagebericht der Insolvenzverwalter der B.TV Gruppe beschäftigt.
Angesichts der Fortsetzung des Sendebetriebs der drei Fernsehsender B.TV Baden, B.TV Württemberg und B.TV Television habe man die Entscheidung über das weitere Vorgehen einstweilen zurückgestellt, informierte die Landesanstalt. Eine weitere Entcheidung stehe erst Anfang November an, da die Eröffnung des Insolvenzverfahrens um einen Monat verschoben wurde.
"Für die beiden Ballungsräume Nordbaden und Stuttgart ist aus Sicht des Vorstandes nur eine Lösung vorstellbar, an deren Ende ein vollwertiges regionalbezogenes Fernsehprogramm für das jeweilige lizenzierte Verbreitungsgebiet steht“, so der Präsident der LfK, Dr. Thomas Hirschle, am Rande der Vorstandssitzung. Auch der Vorrang für die Kabeleinspeisung des Satellitenprogramms B.TV Television basiere auf dem Landesbezug des Programms.
Nach den langjährigen guten Erfahrungen mit Regionalfernsehen in Baden-Württemberg insgesamt sei es das vorrangige Ziel der LfK, auch für die beiden Ballungsräume Stuttgart und Karlsruhe auf ein langfristiges, wirtschaftlich tragfähiges und in der Region verwurzeltes Sendekonzept hin zu arbeiten, in dem auch im Verbund mit den übrigen Regionalsendern gemeinsame Vermarktungsmöglichkeiten und Synergien genutzt werden.
Der baden-württembergische Sender B.TV musste Ende Juli Insolvenz anmelden. Die LfK will die beiden Ballungsräume Stuttgart und Karlsruhe zeitnah neu ausschreiben, wenn B.TV den Sendebetrieb einstellen sollte.
 - B.TV verliert Kabelplatz - B.TV Krise durch Satelliten-Verbreitung? - B.TV ist pleite
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30.9.2002 13:40
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Smart stellt Festplattenreceiver vor
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St. Georgen - Auf der vom 4. bis 7. Oktober stattfindenden SAT Expo Messe in Vicenza / Italien wird Wela Electronic den italienischen Messebesuchern erstmals die komplette Flotte der Smart-Digitalreceiver präsentieren.
Neben den Digitalreceivern Smart Maximus, Smart Maximus CI und Smart Vento plus, wird auch der Festplattenreceiver Smart Emporio und eine Neuentwicklung zur Hard-Disk-Aufzeichnung Smart Emporio USB vorgestellt.
Letztere digitale Settop-Box kann in Verbindung mit der mitgelieferten USB-Box problemlos an den heimischen Computer angeschlossen werden. Damit ist es ohne großen Aufwand möglich, Festplattenaufnahmen direkt auf DVD zu brennen.
Wela Electronic-Geschäftsführer Herbert Lauble: "Die italienische Presse hat die Hard-Disk-Aufzeichnung mit Smart-Receivern schon im Vorfeld als das Highlight der Messe in Vicenza bezeichnet. Wir sind stolz, jetzt auch im italienischen Receivermarkt mit unseren Smart-Produkten Fuß fassen zu können. Der Erfolg gibt uns recht und bestätigt unser Konzept, die Innovationen aus dem Hause Smart in guter Qualität zu günstigen Preisen anbieten zu können."
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30.9.2002 13:31
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UPC Telekabel erweitert TV-Angebot
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[ FPoe]
Wien - Digitales Fernsehen wird in Kürze für die Konsumenten in Wien noch attraktiver, denn der Kabelnetzbetreiber UPC Telekabel erweitert sein Sender-Angebot.
Während im derzeit 49 TV-Sender umfassenden Basis-Package "Digital TV“ die TV-Programme ORF Niederösterreich, ORF Burgenland, QVC sowie SW Rheinland-Pfalz zusätzlich eingespeist werden, wird die Palette bei "Digital TV+“ von bisher 9 auf 29 TV-Programme erweitert.
Die Abonnenten können dabei unter individuell kombinierbaren 3er, 6er oder 9er Packages wählen - oder gleich alle 29 Kanäle mit "Digital TV Total“ buchen. Von Finanzinfos via Bloomberg Business News bis zu MTV2, dem interaktiven Internet-Musikkanal, ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Die neuen Digital TV+-Programme werden in einer einmonatigen "Schnupperphase“ für alte und neue UPC Digital Abonnenten gratis sein.
Ebenfalls erweitert wird das allen UPC Digital-Kunden zur Verfügung stehende Angebot "x-tra music“. Die derzeit 40 Audio-Kanäle ohne Moderation und Werbeunterbrechungen aus den verschiedensten Musikgenres werden um weitere 7 Kanäle aufgestockt. Laufend ausgebaut wird auch der Bereich "interactive“, wie z.B. die interaktiven Spiele via Fernseh-Bildschirm, der News- und Info-Bereich, etc. das bequeme e-mailen via Fernsehgerät steht natürlich ebenfalls allen UPC Digital-Abonnenten zur Verfügung.
Zusätzlich werden ebenfalls ab 1. Oktober die beiden einzeln zu bestellenden sogenannten "Premium Programme“ - das serbische Programm "Pink Plus“ und der Erotik-Sender "Private Gold“ gelauncht. Auch im analogen Bereich "Telekabel TV“ gibt es eine Veränderung. Die TV-Kanäle QVC und gotv (gotv wird nur in Wien, Wiener Neustadt und der Region Baden ausgestrahlt) werden eingespeist.
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30.9.2002 12:16
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Nokia verknüpft Settop-Box per Bluetooth
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Helsinki - Der Nokia Mediamaster 230 S überträgt digitale Bilder von einem Bluetooth-fähigen Mobiltelefon mit integrierter Kamera auf den Satelliten-Receiver, damit man sie auf dem TV-Bildschirm anschauen kann.

Der neue Nokia Mediamaster 230 S verfügt über einen Image-Viewer (Bildwiedergabemodul), mit dem der Anwender sich die mit der Handy-Kamera geschossenen Bilder in größerem Format anzeigen lassen und sie mit Familie und Freunden gemeinsam anschauen kann.
Lieblings-Bilder können in dem Bild-Ordner der Navi Bars gespeichert werden. Bis zu 30 Bilder können gleichzeitig abgelegt werden. Neben all diesen Funktionen bietet der Nokia Mediamaster 230 S natürlich auch alle Vorteile eines digitalen Satelliten-Receivers und schafft somit erstmalig eine Fusion von Funktionen, mit denen das Unterhaltungs-Erlebnis des Digital-Fernsehens noch intensiver werden soll.
Der auf DVB-Standards (Digital Video Broadcast) basierende Nokia Mediamaster 230 S unterstützt über ein Common-Interface-Modul verschiedene Pay-TV-Programme und bietet darüber hinaus Zugang zu allen verfügbaren freien digitalen TV- und Radio-Angeboten. In ihrem modernen Design tragen die Nokia Mediamaster zur ästhetischen Gestaltung der eigenen vier Wände bei. Der Nokia Mediamaster 230 S zeichnet sich durch ein attraktives, kompaktes Design und ein blau-schwarzes Gehäuse mit Titan-grauer Klappe aus.
"Jetzt wo die Vernetzung zwischen dem digitalen TV-Receiver und dem Mobiltelefon möglich geworden ist, verwandelt sich das Familien-TV-Gerät endgültig in eine vollwertige Informations- und Unterhaltungs-Zentrale für zuhause. Mit der Vorstellung des Nokia Mediamaster 230 S unterstreicht Nokia einmal mehr seine Rolle, innovative Funktionalitäten für den Digital-Receiver-Markt zu entwickeln," sagte Pekka Kuusela, General Manager Sales, Nokia Home Communications.
Das Nokia Navi Bars Bildschirmmenü und der Elektronische Programmführer (EPG) ermöglichen es, sehr schnell in dem Angebot der verschiedenen digitalen Programme und Dienste zu navigieren. Außerdem können bis zu acht persönliche Favoriten-Listen aus Hunderten von gespeicherten Kanälen angelegt werden. Der Nokia Mediamaster 211 S bietet außerdem einige der beliebtesten Spiele von Nokia, wie beispielsweise "Snake ", "TicTacToe" und das neue "Card-Deck" Spiel.
Der Nokia Mediamaster 230 S wird gegen Ende des vierten Quartals 2002 in Europa verfügbar sein.
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30.9.2002 11:29
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Gute Noten für Humax BTCI 5900
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Oberursel - Nach nur drei Monaten Marktpräsenz findet der Humax BTCI 5900 bereits Lob und Anerkennung in der Fachpresse.
In den Oktoberausgaben der Zeitschriften VIDEO und Stiftung Warentest schneidet die Satellitenversion der Premiere-geeigneten Receiverflotte des Digitalboxenspezialisten Humax jeweils mit der Gesamtnote "Gut" ab, informiert Humax. Während von der VIDEO vor allem die technischen Werte im Messlabor als "sehr gut" hervorgehoben werden, loben die Redakteure der Stiftung Warentest den BTCI 5900 als den "vielseitigsten Empfänger" im Testfeld.
Humax trat erstmals im Herbstvergleich der Stiftung Warentest an. Bestnoten erhielt die Box vor allem aufgrund Ihrer Vielseitigkeit und der umfangreichen Komfortmerkmale. Der von den Prüfern als verbesserungswürdig eingeschätzte Leistungsverbrauch wird künftig durch Einsatz eines extrem energiesparenden Netzteils korrigiert werden. Durchweg gute Noten gab es dagegen bei der Beurteilung der Bild- und Tonwerte durch die Warentester.
Der Humax BTCI 5900 ist ein Premiere geeigneter Receiver für den Satellitendirektempfang, der über 4.000 Programmspeicherplätze verfügt und mit zwei Common Interface Schächten ausgestattet ist.
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30.9.2002 8:17
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DVB-T-Geräteausstellung in Berlin
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Berlin - In der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg fällt der Startschuß für den Regelbetrieb des digitalen terrestrischen Fernsehens. Endkonsumenten können sich über alle verfügbaren Empfangsgeräte informieren.
Insgesamt acht Programme werden ab November digital via DVB-T ausgestrahlt. Nachdem auch der Medienrat die Planungen abgesegnet hat, stehen nunmehr alle Ampeln auf grün. Damit der Fachhandel rechtzeitig über Programme, Termine, Geräte, Sender und Kanäle informiert ist, gibt es am heutigen Montag und dem morgigen Dienstag mehrere Informationsveranstaltungen für interessierte Fachhändler, Großvertriebsunternehmen und Endkonsumenten.
Auf einer DVB-T-Geräteausstellung in der Industrie und Handelskammer Berlin, Fasanenstraße 85, informieren Settop-Box-Produzenten über ihre Produkte. Am Dienstag von 10.00 bis 17.00 Uhr ist die Ausstellung für interessierte Endkonsumenten geöffnet. Jede Menge Unternehmen sind mit einem Stand vertreten. Dazu gehören Digenius, Galaxis, Grundig, Hauppauge, Humax, Kathrein, Lorenzen, Metz, Nokia, Pace, Panasonic, Preisner, Promax, Quelle, Samsung, Schwaiger, TechniSat, TePax, Wittenberg Antennen und das ZDF.
Nicht verpassen: DVB-T-Geräteausstellung Dienstag, 1. Oktober von 10.00 bis 17.00 Uhr Industrie und Handelskammer Berlin, Fasanenstraße 85
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30.9.2002 8:16
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Neu bei DigiTV.de
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Die Irak-Krise ist in aller Munde. Doch um sich unabhängig zu informieren, lohnt der regelmäßige Blick über die Landesgrenzen hinweg.
In einem Special zur Krise im Irak hat DigiTV.de alle relevanten Nachrichtensender mit den entsprechenden Empfangsmöglichkeiten aufgelistet, die bei uns in Deutschland empfangen werden können. Dazu gehören nicht nur europäische Kanäle, sondern auch TV-Stationen aus den USA und den Krisengebieten. Die Irak-Krise im Satelliten-TV
Im DigiTV-Testcenter gibt es wieder neue Testberichte zum Abruf. Nachdem wir in den vergangenen Wochen den Arcon Titan 2000, Grundig Sinio, Kathrein UFD 554, Echostar DVR 7000 und das Einkabelsystem Smart GP 31 D näher unter die Lupe genommen haben, können Sie jetzt die aktuellen Berichte zum Panasonic TU-DSF 41 und dem Echostar DSB-808 2CI nachlesen. Freuen Sie sich schon jetzt auf weitere Tests, die wir in den nächsten Wochen veröffentlichen werden. Alle Testberichte
Unsere aktuelle Rubrik "Eutelsat Sprache der Woche" geht in die letzte Woche. Diesmal stellen wir Ihnen alle Programme vor, die in den Sprachen Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Tamilisch, Thailändisch, Vietnamesisch und Niederländisch über die Eutelsat-Satelliten ausgestrahlt werden. In den vergangen elf Wochen haben wir bereits Informationen zu den Programmen in folgenden Sprachen gegeben: Pakistanisch/ Bengalisch/ Hindi, Albanisch/ Bosnisch/ Mazedonisch/ Kroatisch/ Slowenisch/ Serbisch, Arabisch/ Farsi, Deutsch, Türkisch, Osteuropa: Bulgarisch/ Ungarisch/ Rumänisch/ Tschechisch/ Slowakisch, Französisch, Armenisch/ Georgisch/ Russisch, Griechisch und Polnisch. Hier geht es zur aktuellen Sprache der Woche.
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27.9.2002 20:47
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KirchMedia bei Investorensuche im Zeitplan
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München - Die insolvente KirchMedia sieht sich bei der Suche nach Investoren weiterhin im Zeitplan.
Die Verhandlungen mit den Interessenten liefen "planmäßig", sagte ein Unternehmenssprecher in München. In der zweiten Oktoberwoche werde der Gläubigerausschuss einen oder zwei Investoren oder Konsortien bestimmen, mit dem oder denen eine Absichtserklärung ("Letter of Intent") unterzeichnet werden solle. Die abschließende Vertragsausgestaltung werde "mit Sicherheit weitere zwei bis drei Wochen dauern".
Keines der in Frage kommenden Konsortien lege Wert darauf, die in der KirchMedia-Tochter Kirch Sport AG gebündelten Sportrechte der KirchGruppe zu kaufen, sagte der Sprecher. Deshalb werde darüber parallel verhandelt. Ob diese Verhandlungen vorher abgeschlossen würden, sei noch offen. Für die Kirch Sport AG bietet Presseberichten zufolge das Management der Gesellschaft um den früheren Fußball-Nationalspieler Günter Netzer. Auch Firmenpatriarch Leo Kirch und sein langjähriger Vertrauter Dieter Hahn interessieren sich offenbar für die Sportrechte. Ihre Chance auf den Zuschlag wird aber eher gering bewertet. Die Kirch Sport AG hält unter anderem die Rechte an der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.
Angebote für die anderen Teile von KirchMedia haben insgesamt vier Bietergemeinschaften abgegeben, darunter der Heinrich Bauer Verlag, an dessen Konsortium auch der Axel Springer Verlag, die HypoVereinsbank sowie optional der Spiegel Verlag beteiligt sind. An einer Übernahme der KirchMedia sind auch die Commerzbank und das Hollywood-Studio Columbia, der französische Sender TF1 mit dem US-Milliardär Haim Saban sowie die Gruppe um die Altgesellschafter der KirchMedia - Lehman Brothers, Rewe und der saudische Prinz Al-Waleed - interessiert. (pte)
 - KirchMedia wird zerschlagen - Zerfall der KirchMedia immer wahrscheinlicher - Verkauf der KirchMedia im Oktober
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27.9.2002 20:43
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Insolvenz für Channel D
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Nach nur einem Jahr Sendebetrieb ist der deutsche Auslandssender Channel D am Ende und hat beim Amtsgericht Bremerhaven Insolvenzantrag gestellt.
Als Grund für das Aus nennt das Unternehmen "die allgemeine Medienkrise". Es sei nicht gelungen, Investoren für das Projekt zu finden. Vor allem die Marketingaufwendungen habe man "erheblich unterschätzt". Zwar hätten zahlreiche Medienunternehmer ihr Interesse bekundet, so Geschäftsführer Karl-Otto Saur, aber nach Ausbruch der Kirch-Krise wären diese Gespräche alle unterbrochen worden.
Die Channel D Radio und TV GmbH war am 1. September 2001 als deutschsprachiger Bezahlsender in den USA auf Sendung gegangen. Kurz vor dem Start hatte der Sender auch TV-Entertainer Harald Schmidt als Gesellschafter gewonnen. Mit dem Solgan "Wir bringen ein Stück Heimat nach Hause" wollte Channel D in den USA und Kanada, aber auch in Mexiko und anderen lateinamerikanischen Ländern deutschstämmige Zuschauer erreichen.
Geplant war ursprünglich sogar eine Ausweitung des Sendegebiets auf Asien, Australien und Ozeanien. Bislang fanden sich allerdings nur knapp tausend Abonnenten, die sich zudem über die Wiederholungen beschwert hätten. Der Sendebetrieb von Channel D soll zunächst einmal mit einem Notprogramm aufrecht erhalten werden.
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27.9.2002 15:20
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Die Programmhighlights von ZDFvision
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DigiTV.de stellt Ihnen die Highlights der Programme von ZDFvision in der Kalenderwoche 40 vor.
Mehr Hinweise gibt es im wöchentlichen Newsletter von ZDFvision. Zum Abo senden Sie einfach eine Mail an: zdf-vision-request@listserv.zdf.de mit dem Text "subscribe", ohne Betreff.
Hier sind die Highlights von Sa. 28. September bis Fr. 4. Oktober 2002:
ZDFinfokanal: "Ein Stahlwerk auf Reisen" Auf dem Gelände der Dortmunder Westfalenhütte findet derzeit eine gigantische Industriedemontage statt: Das riesige Stahlwerk, das ein Jahrhundert lang das Herz der Stadt war, wird von 800 chinesischen Arbeitern abgebaut, um in China in der Nähe von Shanghai wieder aufgebaut zu werden. Schon in drei Jahren soll dort Stahl für die chinesische Industrie produziert werden. Der Bericht über die Westfalenhütte läuft am Montag, 30. September um 12.45 Uhr, Dienstag, 1. Oktober um 14.45 Uhr, Mittwoch, 2. Oktober um 16.45, Donnerstag, 3. Oktober um 18.45 Uhr und Freitag, 4.Oktober um 20.45 Uhr.
ZDFdokukanal: Zur Person: Günter Gaus – Autoren des ZDF in der Tagesdoku Mit der Interview-Reihe "Zur Person" hat er Maßstäbe im deutschen Fernsehen gesetzt: Günter Gaus. Seit Beginn seiner Karriere im ZDF 1963 hat der einstige Fernsehdirektor und spätere ständige Vertreter der Bundesrepublik in der ehemaligen DDR, fast 300 Prominente porträtiert: Konrad Adenauer, Willy Brandt, Franz Joseph Strauß, Helmut Schmidt, Gustaf Gründgens oder Herbert Wehner. In seiner einmaligen Form der Gesprächskultur ist es Günter Gaus gelungen, seine Gäste "zum Reden zu bringen", ohne jemals aufdringlich zu werden. Sieben ausgewählte Porträts des brillanten Profi-Interviewers Gaus zeigt die Tagesdoku in der Reihe "Autoren des ZDF" täglich um 14.15 und 20.15 Uhr. Montag: "Hannah Arendt" Dienstag: "Willi Daume" Mittwoch: "Golo Mann" Donnerstag: "Martin Niemöller" Freitag: "Gustaf Gründgens"
ZDFtheaterkanal: In seinem aktuellen Programm "www.nuhr.de" stellt der Ratinger Kabarettist Dieter Nuhr die Frage nach dem ultimativen Sinn unserer vernetzten Welt. Was folgt, ist allerdings nicht nur ein Trip ins Internet – es geht weiter, hinein in das hoch komplizierte menschliche Sein. Nuhr sucht dabei nach dem Ursprung dieses Seins im kosmischen und digitalen Chaos und seiner irdischen Entsprechung, dem Wühltisch. Er findet dabei für unser sinnentleertes Dasein tröstende Worte: Wo kein Sinn ist, braucht man auch keinen zu suchen. Seinen Auftritt beim 3satfestival im September in Mainz zeigt der Theaterkanal am Mittwoch, 2. Oktober, ab 19.40 Uhr.
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27.9.2002 15:17
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Europäisches Parlament will MHP
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[ FPoe]
Die Fernsehsender ARD, ZDF, RTL und die Kirch-Gruppe sowie die Landesmedienanstalten haben die Resolution des Europäischen Parlaments zum Digitalfernsehen einhellig begrüßt.
Das Europäische Parlament hat sich Donnerstag Nachmittag mit großer Mehrheit für die europaweite Einführung eines offenen Digitalfernsehstandards ausgesprochen. Nach Ansicht des Parlaments erfüllt bislang allein MHP (Multimedia Home Platform) die Kriterien eines offenen Standards. MHP ist eine Betriebssoftware für digitale TV-Decoder, die allen Fernsehanbietern und Zuschauern einen diskriminierungsfreien Zugang zum Digitalfernsehen ermöglicht.
"Das ist eine gute Entscheidung für die Zukunft des digitalen Fernsehens in Europa", sagte der ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen. Damit werde die Forderung der deutschen Fernsehveranstalter und der Landesmedienanstalten gestützt, für Programmveranstalter, Publikum und Industrie Klarheit und Sicherheit beim Fernsehen der Zukunft zu schaffen. "Ich bin mir sicher, dass wir nun endlich die Stagnation im digitalen Fernsehen überwinden werden", so Pleitgen.
RTL-Geschäftsführer Gerhard Zeiler: "Der Beschluss des Europäischen Parlaments ist ein wichtiger Schritt, um einen diskriminierungsfreien Zugang zum interaktiven Fernsehen zu schaffen. Mit der politischen Entscheidung zu Gunsten des MHP-Standards werden die Entwicklungschancen des Digitalfernsehens im Interesse von Nutzern und Anbietern verbessert."
ZDF-Intendant Markus Schächter verwies auf die "Mainzer Erklärung", die die großen Fernsehveranstalter in Deutschland vor einem Jahr abgegeben hatten. Schächter: "Das war der fernsehpolitische Startschuss für die Einführung eines einheitlichen Standards. Jetzt sind wir gemeinsam mit dem Europaparlament auf der richtigen Straße zu einer europäischen Medienlandschaft mit einem offenen Zugang für alle im digitalen Fernsehen."
Der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), Norbert Schneider, begrüßte den Beschluss. Durch einen offenen Standard sei sichergestellt, dass ein offener digitaler Fernsehmarkt mit freiem Wettbewerb und bunter Vielfalt entstehen könne. "In diesem Sinne hat das Europäische Parlament einen weisen Beschluss gefasst", sagte Schneider.
ARD, ZDF, RTL und die Kirch-Gruppe sowie die Landesmedienanstalten hatten sich bereits im September 2001 in der "Mainzer Erklärung" verständigt, die Einführung von MHP als gemeinsamen Digitalfernsehstandard zu unterstützen. Die Sender bereiten zur Zeit interaktive Dienste und Programme für das digitale Fernsehen auf MHP-Basis vor. Auf EU-Ebene war bereits im Juni eine sogenannte "Rahmenrichtlinie" in Kraft getreten, die die 15 EU-Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, Fernsehanbieter und Gerätehersteller zum Einsatz eines offenen Standards beim digitalen Fernsehen anzuhalten.
Das Europäische Parlament betonte in seiner neuen Resolution, dass nur MHP derzeit das Kriterium eines offenen Standards erfülle. Die Entwicklung des digitalen Fernsehens sei allerdings infolge der ökonomischen Schwierigkeiten der Pay-TV-Veranstalter in Europa gefährdet. Digitales Fernsehen dürfe nicht auf der Grundlage herstellereigener (proprietärer) Technologien stattfinden, sondern müsse allen Gesellschaftsschichten offen stehen.
Hier: Alle Informationen zu MHP
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27.9.2002 15:14
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Medienregulierung behindert digitales Fernsehen
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[ FPoe]
Berlin - Die derzeitige Medienregulierung in Deutschland verhindert nach Auffassung von Franz Arnold, Unternehmensberater und früherer Top-Manager der Deutschen Telekom, die Durchsetzung des digitalen Fernsehens im Kabelnetz.
Auf der Berliner Tagung des Fachverbandes Rundfunkemfpangs- und Kabelanlagen (FRK) forderte Arnold die Medienpolitiker auf, sehr schnell den Rundfunkstaatsvertrag zu ändern. "Zurzeit beanspruchen die TV-Programmveranstalter die Nutzung des analogen Kabelnetzes quasi kostenlos und blockieren den Umstieg auf das digitale Fernsehformat. RTL, SAT1 oder Pro Sieben haben überhaupt kein Interesse, an diesem Status irgendetwas zu ändern. Deshalb müssen jetzt die Landesmedienanstalten eingreifen, um den Umstieg in das digitale Fernsehzeitalter im Kabelnetz schnell zu realisieren", sagte Arnold. Seit der Einführung des Privatfernsehens hätten die TV-Sender Garantien vom Staat für Sendeplätze im analogen Kabelnetz erhalten, um Alternativen zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen überhaupt durchzusetzen.
Auf diesen Lorbeeren würden sich die Verantwortlichen des Privatfernsehens immer noch ausruhen. Das könne man aber den Kabelnetzbetreibern nicht mehr zumuten. Die Dienstleistungen der Kabelfirmen sollten auch vernünftig bezahlt werden. Das müssten die Programmveranstalter seit dem Start des Satellitenfernsehens schließlich auch akzeptieren. "Wenn man den Rundfunkstaatsvertrag nicht ändert, wird sich an dieser Situation nichts ändern", so Arnold.
Die Kabelnetzbetreiber hätten die Voraussetzungen für digitales Fernsehen schon längst geschaffen. Rund 90 Prozent des Kabelnetzes seien dazu bereits technisch in der Lage. Inhalteanbieter und die mittelständischen Kabelnetzbetreiber sollten ihre Investitionsentscheidungen für eine technische Aufrüstung des Netzes nicht vom Verkauf des Kabelnetzes der Telekom abhängig machen. Vor allem die Betreiber der Netzebene 4, die die letzte Meile zur Wohnung bereitstellen, müssen eigene Entscheidungen treffen. "Alle Marktteilnehmer haben auf den Verkaufsprozess des Telekom-Kabelnetzes gewartet. Das war falsch", kritisierte Arnold.
In der FRK-Studie "Revitalisierung der Kabelnetze" der Firma Heitzig Consult, die auf der Berliner Fachtagung vorgestellt wurde, wird eine Unabhängigkeitserklärung der Netzwirtschaft gefordert. Es führe kein Weg daran vorbei, den Ausbau des Kabelnetzes zu forcieren. Die Zukunft liege im digitalen Fernsehen, um breitere Anwendungen im Markt zu etablieren und den Wert der Wohnungen zu steigern. Dem Kunden müsse man die Vorteile des digitalen Fernsehen allerdings besser erklären. "Nur wenn das Kundenbedürfnis für digitales Fernsehen geweckt wird, entsteht der nötige Druck für die Marktentwicklung", betonte TK-Experte Bernhard Steimel von Heitzig Consult. (pte)
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27.9.2002 14:21
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Mehr Informationen zu Messe TV
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[ FPoe]
Seit dem 25. September sendet Messe TV täglich von der Photokina in Köln. Doch durch ungünstige Sendezeiten kann der Kanal nur schwer empfangen werden.
Seit dem 13. September ist die CMC GmbH im Besitz einer Sendelizenz für Messe TV, der digital über ASTRA ausgestrahlt wird.
Seit dem 25. September wird im Rahmen der Photokina täglich von 7:00 bis 8:00 Uhr gesendet. Zukünftig sollen auch andere Messen wie die Orgatec, Internationale Möbelmesse, Domotechnica oder die Eisenwarenmesse.
In Zukunft soll das Programm schrittweise erweitert werden. Ziel ist ein tägliches Programm mit Berichterstattungen von allen großen internationalen Messen und Kongressen, das europaweit via Astra ausgestrahlt wird.
Messe TV sendet über Astra unter folgenden Empfangsparametern: Frequenz 12,545 GHz h, 22,000 und 5/6. Der Empfang des Kanals ist nur zwischen 7.00 und 8.00 Uhr morgens möglich. Dann muss auch die Kanalsuche durchgeführt werden, da außerhalb der Zeit keine Kennung ausgestrahlt wird und so kein Signal empfangen wird.
 - Messe TV startet am Mittwoch - Messe.TV genehmigt
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27.9.2002 9:58
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DW TV Afghanistan auf neuer Hotbird Frequenz
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[ RPetzold]
Nach der Inbetriebnahme von Hotbird 6 musste auch DW TV Afghanistan auf einen neuen Platz umziehen.
Gesendet wird nun auf 11.142 Ghz vertikal Symbolrate 5500 und FEC 7/8. Die Kennung ist Service 2.
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27.9.2002 9:56
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Neues Digitalpaket auf Hotbird 6
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[ RPetzold]
Ein neues Digitalpaket mit den Sendern Motors TV (codiert), TV 5 und No Zap ist auf Hotbird 13° Ost gestartet
Gesendet wird auf der Frequenz 11.138 Ghz hor. mit Symbolrate 27500 und FEC 3/4. Gleichzeitig wurde das SCPC Signal von TV auf 11.338 Ghz abgeschaltet.
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26.9.2002 22:49
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TVN Polen neu auf Hot Bird 1
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[ DWeyel]
Polnischer Privatsender wechselt auf der Eutelsat-Position seine Frequenz.
Der polnische Privatsender TVN ist mit der Inbetriebnahme von HOT BIRD 6 auf HOT BIRD 1 gewechselt. Die Analogausstrahlung erfolgt auf der Frequenz 11,495 GHz, vertikal.
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26.9.2002 20:16
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Common Interface: Was ist legal, was nicht?
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[ FPoe]
Der Verkaufsstopp der Magic Module beschäftigt die Verbraucher. Wann kann der Zuschauer digitaler Programme davon ausgehen, dass sein Common Interface Modul (CI) legal ist? DigiTV.de klärt auf.
Free-To-Air oder lieber gleich einen Digitalreceiver mit der Common Interface Schnittstelle, die eine Nachrüstung zahlreicher Verschlüsselungsmodule erlaubt? Das ist die Frage, die sich derzeit zahlreiche Digitalpioniere in Deutschland stellen. Günstiger sind die Free-To-Air oder auch Zappingboxen genannten Modelle der einzelnen Hersteller in jedem Falle.
Da es noch fraglich ist, welches Verschlüsselungssystem der deutsche Bezahlfernsehsender Premiere in Zukunft verwenden wird und weitere Pay-Anbieter im deutschen Marktumfeld aktiv sind, könnte sich der Kauf eines CI-Receivers aber durchaus lohnen, um für zukünftige Verschlüsselungen gerüstet zu sein. Zwar gibt es auch Receiver mit integrierten Verschlüsselungssystemen, in die man nur die Karte des Bezahlfernsehanbieters einzustecken braucht. Eine Gewähr dafür, dass nicht das Verschlüsselungssystem irgendwann plötzlich gewechselt wird, hat der Kunde aber leider nicht.
Marco Caputo, Leiter Business Development bei Wela Electronic meint dazu: "Die Kunden, die einen Receiver mit Common Interface erwerben, sind klar im Vorteil. Nicht nur bei einem Verschlüsselungswechsel kann der Receiver weiterhin verwendet werden. Auch wenn der Kunde mehrere Bezahlangebote abonnieren will, ist ein Receiver mit CI sinnvoll. Unser Maximus CI beispielsweise hat zwei Common Interface Einschubschächte, um den Betrieb mehrerer Verschlüsselungsarten über nur einen Receiver zu garantieren."
Es ist gar nicht schwer, verschiedene Verschlüsselungen mit nur einem Digitalreceiver zu empfangen. Im Fachgeschäft fragt der Kunde einfach nach Receivern mit einer Universalschnittstelle, die sich "Common Interface" nennt. Oft erkennt man schon an der Receiver-Namensgebung den Zusatz "CI", der auf das Vorhandensein eines "Common Interface" hinweist. Im Fachhandel ebenfalls erhältlich sind beispielsweise die legalen Module der Verschlüsselungsarten Nagra, Conax, Viacces 1 und 2, Irdeto 1 und 2, CryptoWorks und Alphacrypt.
Was ist illegal? Um es gleich vorweg deutlich zu sagen: Illegale Softwarepiraterie ist kein Kavaliersdelikt und wird zivil- und strafrechtlich verfolgt. Unseriöse Geschäftsleute verbreiten seit Monaten "Programmierplattformen für eigene Softwarelösungen". Diese sollen mit Hilfe von Software die frei erhältlichen Module in solche verwandeln, die dazu geeignet sind, Pay-Programme ohne Bezahlung zu empfangen.
Das wohl im Markt bekannteste Modul dieser Art, das in einigen Zeitschriften sogar offiziell beworben wurde, ist das Magic Modul der Firma Dream Multimedia. Mit dem Verkauf ist jetzt aber Schluss, da ein legaler Hersteller namens SCM gegen Dream Multimedia und einige Wiederverkäufer eine einstweilige Verfügung erwirkte. Dieses Modul darf demnach nicht mehr verkauft und nicht mehr beworben werden. Wer also ein solches Modul besitzt und illegale Software in dieses einspielt, verletzt Urheberrechte und macht sich strafbar.
Patent- und Lizenzbestimmungen sollen außerdem durch das Gehäuse der Module verletzt worden sein. Diese Problematik gilt nach Meinung von Experten wohl auch für die derzeit noch im Markt befindlichen so genannten Global-Module und Universal-Module.
Einzelne Receiveranbieter richten sich unterdessen entschieden gegen die Softwarepiraten. Humax-Geschäftsführer Franz Simais: "Die Betreiber und Abonnenten eines Pay-TV-Senders haben ein Recht darauf, dass dem illegalen Schwarzsehen des Programms, für das ein monatlicher Beitrag zu entrichten ist, ein Riegel vorgeschoben wird. Dazu werden wir unseren maximalen Beitrag leisten", so Simais.
Verschlüsselungsanbieter Nagra kündigte zudem an, die Firma SCM im Kampf gegen illegale CA-Module zu unterstützen. Der Verschlüsselungsanbieter Viaccess hatte bereits vor einigen Wochen Maßnahmen im Kampf gegen die Piraterie angekündigt. Verbündeter im Kampf gegen das illegale Schauen von Pay-Kanälen ist auch der deutsche Bezahlsender Premiere, dem ebenfalls ein massiver Schaden in den letzten Jahren durch Schwarzseher entstand.
Was kann man legal in Deutschland abonnieren? Der Erwerb von Pay-Karten fremdsprachigen Bezahlfernsehens ist von Deutschland aus nur möglich, wenn eine Adresse im jeweiligen Land nachgewiesen werden kann. Ausnahme hier: Der Erwerb einiger Erotikanbieter wie SCT oder Ultra Blue ist in Deutschland nicht strafbar. In diversen Fachzeitschriften findet der deutsche Kunde Angebote zum Kauf dieser Karten. Völlig legal ist in Deutschland selbstverständlich auch das Abonnement von Premiere.
Demnächst soll Premiere sogar über nahezu jeden Receiver mit Common Interface verfügbar sein. Dazu soll es dann spezielle CA-Module geben, die das deutsche Bezahlfernsehen über die Universalschnittstelle verfügbar machen. Es bleibt zu hoffen, dass Premiere wirklich jedem Receivertyp erlaubt, das Modul zu verwenden. Hinderlich wäre nämlich, wenn nur Kunden mit Receivern mit integriertem Kopierschutz Macrovision in den Genuss des Premiere CA-Moduls kämen. Weitaus sinnvoller wäre es wohl, die Premiere-Module für alle Boxen freizugeben und damit einen größeren Markt in Deutschland auszuschöpfen.
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26.9.2002 18:45
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Schweiz: Cablecom will Teleclub-Urteil prüfen
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[ FPoe]
Zürich - Der Entscheid der Wettbewerbskommission (Weko), dass die Cablecom die digitalen Programme des Teleclub digital in ihr Netz einspeisen soll, will der Kabelnetzbetreiber genau prüfen.
Die Cablecom will nun die Maßnahmen der Weko prüfen und dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Der Teleclub versuche auf technischem Weg zu verhindern, dass sein Programmangebot durch andere Anbieter in Bereichen wie Near-Video-on-Demand, interaktive Dienste etc. Konkurrenz bekommt, argumentiert die Cablecom.
Unabhängig der Überprüfung will die Cablecom mit der Vorbereitung zur Verbreitung des Teleclub digital zu beginnen. Aufgrund der knappen Netzkapazität sei es durchaus möglich, dass ein bestehender analoger Sender in den digitalen Bereich verschoben werden müsse, um Platz für Teleclub digital zu schaffen.
Aus der Sicht der Cablecom sei mit dem Entscheid der Weko noch lange keine konsumentenfreundliche Lösung gefunden. Gemäß dem Entscheid der Weko sollen jetzt mehrere nicht kompatible Settop-Boxen im Markt eingeführt werden, worunter letzten Endes der Konsument zu leiden habe. Mit den Teleclub-Boxen kann lediglich das Programm-Angebot des Teleclub selber und – nach Einbau eines Common Interface Moduls in die von Teleclub zur Verfügung gestellten Settop-Box - ein reduziertes Angebot von Cablecom empfangen werden. So können beispielsweise der elektronische Programmführer, alle interaktiven Dienste wie UBS Börsenkurse, Wetterprognosen und Near-Video-on-Demand (digital cinema) etc. nicht empfangen werden.
Demgegenüber können mit der heute unter anderem auch von Cablecom eingesetzten Swiss Fun Settop-Box sämtliche digitalen Programme und Dienstleistungen genutzt werden. Durch den Einbau eines Common Interface Moduls könnten auch alle Teleclub-Programme empfangen werden, und der Konsument würde lediglich eine Settop-Box benötigen. Cablecom ist der Meinung, dass die Box zum Netz gehört und deshalb alle Angebote über eine Box empfangbar sein müssen.
 - Schweiz: Cablecom muss Teleclub einspeisen - Petition für Digital-Einspeisung des TeleClub - Schweiz: Cablecom mit eigenem Pay-TV-Angebot
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26.9.2002 18:44
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Ish startet erst 2004 mit Digital TV
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[ FPoe]
Köln- Gemeinsam mit Gläubigern und Banken hat der Kabelnetzbetreiber Ish eine grundsätzliche Übereinkunft erarbeitet, die die weitere Entwicklung des Kabels in Nordrhein-Westfalen sichert.
Die Suche nach einem neuen Investor könne jetzt ohne Zeitdruck weitergeführt werden, informierte das Unternehmen. Der neue Geschäftsplan siehe vor, zunächst bei 1,1 Millionen bereits aufgerüsteten Haushalten in Dortmund, Bochum, Köln und dem Großraum Düsseldorf das Highspeed-Internet Produkt zu verkaufen.
Anfang 2004 will Ish beginnen, bis zu 5,5 Millionen potentiellen Kunden in NRW ein zusätzliches digitales Fernsehpaket anzubieten, bei dem ein günstiger Preis mit einer größeren Programmauswahl kombiniert wird. Ish führt zur Zeit Verhandlungen mit mehreren potentiellen Partnern.
Ab 2004 plant Ish die Wiederaufnahme des Netzausbaus, um High-speed-Internet zu vermarkten. Dabei wird die erheblich kostengünstigere 510MHz-Variante mit Rückkanal verfolgt werden, die Internet und zahlreiche zusätzliche TV-Angebote ermöglicht. Flankiert werden diese Maßnahmen vom weiteren Ausbau des direkten Kundenzugangs durch Kooperationsabkommen mit der Netzebene 4.
Im Rahmen des neuen Geschäftsplans werden Gläubiger und Lieferanten auf Forderungen in Höhe von insgesamt 200 Millionen Euro verzichten. Die Banken werden weitere 115 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Ish plant Umsätze in Höhe von ca. 400 Millionen Euro für das Jahr 2002. Die Finanzierung des neuen Geschäftsplanes wird weitere Einsparungen erfordern, auch beim Personal. Das bedeutet, dass Ish bis zu 480 weitere Stellen abbauen muss.
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