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DigiTV.de Newsarchiv 7. 12. 2002 - 11. 12. 2002

11.12.2002 10:14 
KiKa bald bis um zehn
[FPoe] Nachdem der ARD/ZDF-Kinderkanal ab dem nächsten Jahr seine Sendezeit bis 21 Uhr ausdehnt, plant man bereits die Verlängerung bis 22 Uhr.

Geschäftsführer Frank Beckmann will das Programm ab 2005 von 21 Uhr auf 22 Uhr erweitern. Als Grund gibt man besonders die älteren Kinder zwischen 10 und 13 an, die abends länger vor dem Fernseher bleiben.

Ab dem kommenden Jahr dehnt der Kinderkanal, der sich bisher einen Kanal mit Arte teilte, seine Sendezeit von derzeit 19 auf 21 Uhr aus. In vielen Kabelnetzen bemüht sich der Sender, einen eigenen Kanal zu erhalten.


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11.12.2002 8:25 
Premiere Wechselt Frequenz auf Astra 19,2° Ost
[RPetzold] Das Premierepaket mit TV Sonnenklar hat die Frequenz gewechselt.

Gesendet wird nun auf 12.148 GHz hor. mit Symbolrate: 27500 und FEC: 3/4. Der Grund des Wechselt ist, dass nun alle Premiere Transponder horizontal senden und mit den gängigen Einkabelsystemen wie dem Smart GP 31 alle Pakete empfangbar sind.

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10.12.2002 19:01 
MTV zieht nach Berlin
[FPoe] München - Der Musiksender MTV Germany verlegt bis Ende 2003 seine Zentrale von München nach Berlin um seine Standorte in München, Hamburg und London in der Hauptstadt zu konzentrieren.

Grund dafür sei nicht das intensive Werben der Stadtregierung, sondern die Entwicklung Berlins zur "kreativen und Musik-Hauptstadt Deutschlands", sagte Catherine Mühlemann, Chefin von MTV Deutschland, in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt". Neben München hat der deutsche Sender auch Standorte in Hamburg, Berlin und London, die bis Anfang 2004 in Berlin konzentriert werden sollen. Nicht davon betroffen ist vorerst MTV2 Pop in Hamburg.

Für den Umzug habe sich laut Berliner Morgenpost bereits seit Monaten die Berliner Stadtregierung stark gemacht. Günstige Konditionen und Subventionen seien aber nicht der Ausschlag gewesen, so Mühlemann. Entscheidend sei vielmehr die Anziehungskraft der Hauptstadt. Obwohl auch München eine zentrale Medienstadt sei, zähle für einen Musiksender der Kontakt zu den Labels und der Musikszene mehr. In Berlin haben Universal Music, Sony und Teile von BMG ihren Sitz, auch zahlreiche kleine Lables tummeln sich in der Metropole.

Neben dem kreativen Klima sei die Konzentration des Unternehmens an einem Standpunkt aber ihr wichtigstes Ziel. "Mein erklärtes Ziel war es seit meinem Eintritt bei MTV, den Sender zu einem flexiblen, kostenoptimierten und schlagkräftigen Unternehmen zu entwickeln. Eine Zentralisierung ist dafür unbedingt notwendig", so Mühlemann.

Vom Umzug werden in München rund 100 fest angestellte Mitarbeiter betroffen sein. Weitere Teilbereiche kommen aus London nach Berlin in die Behala-Lagerhalle auf dem Gelände des Osthafens. MTV2 Pop in Hamburg bleibt vorläufig verschont. MTV habe die Werbeumsätze 2002 trotz allgemeiner Werbeflaute um beinahe zehn Prozent steigern können. 2003 erwartet Mühlemann aber ein "sehr, sehr hartes Jahr". Einen Aufschwung sieht sie erst im Herbst 2004.


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10.12.2002 18:59 
Hot Bird 7 startet noch diese Woche
[FPoe] Paris - Der jüngste Eutelsat-Satellit Hot Bird 7 soll nun in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember 2002 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou aus mit einer von Arianespace entwickelten Trägerrakete vom Typ Ariane 5 ECA abheben.

Der Start ist zwischen 23.22 und 00.14 Uhr mitteleuropäischer Zeit vorgesehen. Der neue Satellit wird die wichtige Hot Bird -Position auf 13° Ost verstärken. Die fünf Satelliten der Hot Bird -Familie übertragen von dort aus mehr als 650 TV- und fast 500 Hörfunkprogramme an nahezu 96 Millionen Kabel- und Satellitenhaushalte in Europa, Nordafrika und im Mittleren Osten. Laut einer aktuellen Marktuntersuchung der Berater von Euroconsult ist Hot Bird damit gemessen an der Zahl der übertragenen Kanäle weltweit die Nummer 1 unter den Satellitenpositionen für die Übertragung von TV- und Hörfunksendern.

Hot Bird 7 hat eine Nutzlast von 40 Ku-Band-Transpondern. Der Satellit wird mit seinem Superbeam und 20 Transpondern, die Europa, Nordafrika und den Mittleren Osten vollständig abdecken, den älteren Hot Bird 3 ablösen. Darüber hinaus ist Hot Bird 7 mit zwei steuerbaren Beams mit jeweils 10 Transpondern ausgerüstet. Die bisher von Hot Bird 3 übertragenen Dienste sollen im Januar 2003 auf Hot Bird 7 transferiert werden. Da der Frequenzplan beider Satelliten identisch ist, wird dieser Übergang für alle Beteiligten vollständig transparent sein. Danach wird Hot Bird 3 von Eutelsat auf eine andere Orbitalposition verschoben.


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10.12.2002 18:58 
EM.TV untersagt Formel Eins-Verkauf
[FPoe] München - Das Medienunternehmen EM.TV hat im Kampf um seinen 16,7-prozentigen Anteil an der Formel-Eins-Holding SLEC einen Etappensieg gegen die Bayerische Landesbank (BLB) erzielt.

Bei einem Gericht in Jersey erwirkte EM.TV eine einstweilige Verfügung, die den Verkauf der Beteiligung durch die Bank bis zu einer Entscheidung des Gerichts verhindert, teilte das Medienunternehmen mit. Die BLB gehört neben JP Morgan und den Lehman Brothers zu einer Bankengruppe, die für knapp 75 Prozent der SLEC ein Pfandrecht beansprucht.

Dieses geht auf einen 1,6 Mrd. Dollar Kredit an die inzwischen insolvente Kirch-Gruppe aus dem Jahr 2001 zurück. Damals hat Leo Kirch 58 Prozent der SLEC-Anteile von EM.TV erworben. Bei EM.TV verblieb ein Anteil von 16,7 Prozent an der Formel-Eins-Holding, der an Kirch verpfändet wurde. Die halbstaatliche BLB, die als Treuhänder der Bankengruppe fungiert, will aber nicht nur auf den Anteil im ehemaligen Besitz von Leo Kirch zugreifen. Auch die 16,7 Prozent von EM.TV sollen zu Geld gemacht werden. Gespräche über eine Beteiligung der Autohersteller an der Formel Eins sind laut Financial Times Deutschland schon seit längerem im Gange. Der Einfluss von Bernie Ecclestone, der zurzeit 25 Prozent hält, soll zurückgedrängt werden.

Presseberichte will EM.TV zudem zusammen mit Karstadt/Quelle und dem Schweizer Unternehmer Hans-Dieter Cleven den defizitären Sportsender DSF aus der Konkursmasse der KirchMedia überehmen. Dabei geht es EM.TV, das die Merchandisingrechte an der Fußball-WM 2006 in Deutschland besitzt, aber nur um eine Minderheitsbeteiligung an dem Sportkanal. EM.TV muss bis zum Jahresende ihre US-Tochter Jim Henson Company (Muppetshow/Sesamstraße) verkaufen. Agenturmeldungen zufolge sind die US-Produzenten Haim Saban, Dean Valentine und Classic Media sowie der britische Filmrechtehändler Entertainment Rights an der Übernahme interessiert.


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10.12.2002 18:56 
Zwei neue Settop-Boxen von Philips
[FPoe] Mit zwei neuen Modellen - davon einem Premiere tauglichen Gerät - startet Philips ab sofort in den Markt.

Der DSR 1000 und der DSR 2000 bringen im Vergleich zu analogen Receivern noch bessere Qualität in Bild und Ton, eine noch größere Programmvielfalt und einen noch leichteren Zugang zu Informationen und Services der Programmanbieter. Um der hohen Programmvielfalt gerecht zu werden, speichern beide Receiver, sowohl der DSR 1000 als auch der DSR 2000, bis zu 1000 Radio- und 1000 TV-Programme.

Beide Geräte sind für die Satelliten ASTRA-Digital und Hot Bird vorprogrammiert, so dass mit Plug & Play die Receiver sofort nach Anschluss nutzbar sind, die eigene Anfangsprogrammierung entfällt. Für individuelle Programmierungen der Programmliste kann auch via RS-232 Schnittstelle ein PC Anschluss an die Receiver finden und die Änderungen vornehmen.

Der DSR 1000 und der DSR 2000 verfügen über eine elektronische Programmzeitschrift (Electronic Program Guide, EPG). Ruft man während einer Sendung die elektronische Programmzeitschrift auf, informiert der EPG über Name und Sendezeit des aktuellen Programms und gibt kurze Inhaltsangaben. Auch die nachfolgenden Sendungen zeigt die Programmzeitschrift bis zu einer Woche im Voraus an. Die elektronische Programmzeitschrift stellt den Receiver per Timerfunktion zudem auf das richtige Programm ein, wenn eine Sendung aufgenommen werden soll.

Software Updates erfolgen bei beiden Receivern über den Satelliten. Dazu wird beim Einschalten des Receivers automatisch gefragt, ob das Software Update akzeptiert wird. Bei Annahme des Updates überspielt der Satellit automatisch die Neuerungen auf den Receiver, die sofort nach Beendigung des Downloads nutzbar sind.

Der Premiere-geeignete DSR 2000 bietet zwei Common Interface Schnittstellen für verschlüsselte Pay-TV Programme. Mit seiner Premiere CI-CAM Schnittstelle eröffnet sich eine attraktive Möglichkeit der Nutzung von Pay-TV: Beim Abschluss des Premiere Abonnements bekommt man das Modul kostenlos leihweise zur Verfügung gestellt.

DSR 1000: ca. 200 Euro
DSR 2000: ca. 260 Eur


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10.12.2002 18:52 
Übernahmekampf um Eutelsat spitzt sich zu
[FPoe] Paris/Boston - Der Übernahmekampf um den europäischen Satellitenbetreiber Eutelsat spitzt sich zu. Die beiden US-amerikanischen Brautwerber Intelsat und PanAmSat werden diese Woche formelle Übernahmeofferte abgeben.

Dabei setzen die US-Konzerne auf unterschiedliche Strategien, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Intelsat wirbt mit dem Charme des Geldes, sein Angebot liegt über drei Mrd. Dollar. Dagegen versucht PanAmSat die europäische Komponente des Deals zu betonen und europäische Unternehmen in die Übernahme einzubinden.

PanAmSat versucht damit, die europäischen Bedenken gegen eine Übernahme durch ein US-Unternehmen zu zerstreuen. EU-Parlamentarier befürchten u.a., dass europäische Unternehmen bei einem Verkauf von Eutelsat an ein US-Unternehmen künftig bei Zulieferungen benachteiligt seien. Dabei geht es konkret um die Lieferung von Satelliten bzw. um die Frage, auf welchen Raketen die Satelliten in den Weltraum geschossen werden. Um ein Signal zu setzen, dass europäische Unternehmen auch künftig bei diesen Aufträgen zum Zug kommen, will PanAmSat eine europäische Lösung zimmern, die etwa die italienische Finmeccanica miteinschließen könnte.

Intelsat will die europäischen Bedenken gegen eine US-Übernahme wiederum mit einem Hinweis auf die Kontinuität der Beschaffungsprozesse ausräumen: "In den vergangenen fünf Jahren wurden zwei Drittel aller Intelsat-Satelliten durch Raketen der europäischen Arianespace in die Erdumlaufbahn gebracht", sagte Intelsat-CEO Conny Kullman. Das werde auch in Zukunft so sein. Das Übernahmeoffert sei nicht feindlich, ein Zusammengehen der beiden Unternehmen sei strategisch sinnvoll, betonte Kullmann.

Die umworbene Eutelsat deckt rund 50 Prozent des europäischen Satelliten-TV-Marktes ab und wurde im Vorjahr privatisiert. Die ehemalige internationale Regierungsorganisation steht zu 51 Prozent im Besitz von Deutscher Telekom, France Telecom und British Telecom. (pte)


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10.12.2002 18:51 
Entscheidung über Reisefernsehen vertagt
[FPoe] Stuttgart - Der Vorstand der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) hat seine Entscheidung über die Zuweisung des landesweit ausgeschriebenen analogen Kabelkanals für ein "Reisefernsehen" vertagt.

Die Bewerbungen sollen bis 20. Januar 2003 einer weiteren fachlichen Überprüfung der Wirtschaftlichkeit als besonderes gesetzliches Auswahlkriterium unterzogen werden.

Durch den analogen Kabelkanal soll einem neuen Mediendienste-Anbieter der Zugang zum badenwürttembergischen Kabelnetz eröffnet werden. Bei der LFK waren insgesamt drei Bewerbungen eingegangen: neben „LibertyTV.com“ haben „TV Travel Shop“ und „sonnenklar“ Anträge auf Zuweisung des landesweiten Kabelkanals abgegeben, von denen zunächst der LFK-Vorstand einen auszuwählen.

Diese Auswahlentscheidung bedarf der Zustimmung durch den Medienrat und orientiert sich daran, welches der drei Angebote unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit am besten geeignet erscheint, umfassend verbraucherorientiert und zuschauerattraktiv zu informieren.


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10.12.2002 10:45 
Astra 1K zum Absturz gebracht
[FPoe] Der Satellit Astra 1K wurde nach seinem Fehlstart vor einigen Tagen heute morgen kontrolliert über dem Pazifischen Ozean zum Absturz gebracht.

Nach dem fehlgeschlagenen Start des Astra 1K Satelliten an Bord einer Proton-Trägerrakete am 26. November und nach intensiven technischen Untersuchungen des Satelliten, haben SES Astra Ingenieure geschlussfolgert, dass eine Rettung des Satelliten aus der gegenwärtigen Umlaufbahn nicht möglich ist.

Die Gründe dafür sind eine durch die niedrige Umlaufbahn bedingte Überbeanspruchung des Satelliten, und eine schnell voranschreitende Material-ermüdung. Auch wäre eine potentielle Rettungsmission mit technischen Schwierigkeiten und Risiken verbunden.

Infolgedessen wurde der Satellit heute morgen kontrolliert über dem Pazifischen Ozean zum Absturz gebracht. Das Manöver wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller des Satelliten, Alcatel Space, sowie der Französischen Raumfahrtbehörde CNES (Centre National d’Études Spatiales) durchgeführt, welche ein weltumspannendes Netz an Boden-Kontrollstationen für die Astra 1K Mission betrieb.

Der Satellit trat um 02.00 GMT/03.00 MEZ Uhr in die Erd-atmosphäre ein und wurde dabei zerstört. Bei dem Manöver entstand kein Sachschaden; die Neuseeländischen Behörden hatten ein Gebiet zwischen 27° Süd und 54° Süd sowie 133° West und 174° West vorsorglich für jeglichen Flug- oder Schiffsverkehr gesperrt.


- Astra 1K stabilisiert
- Mehr Infos zum fehlgeschlagenen Astra-Start
- Astra 1K verfehlt sein Ziel


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9.12.2002 20:59 
Super RTL macht Gewinn
[FPoe] Köln - Der Kinder- und Jugendsender SuperRTL hat im vergangenen Jahr das beste Ergebnis seit seinem Bestehen eingespielt.

Obwohl derzeit eine Werbeflaute die Medienbranche plagt, wird der Sender voraussichtlich ein EBIT von mehr als 5,5 Mio. Euro verbuchen können, teilte das Unternehmen mit. Das Vorjahres-EBIT betrug 4,2 Mio. Euro. Die Rückgänge bei der klassischen Werbung haben zwar auch beim Kölner Sender ein "Loch in die Kasse" gerissen. Dieses konnte aber durch Kosteneinsparungen und Cross-Media-Aktivitäten wie Merchandising und Lizenzen gestopft werden.

Bei den klassischen Werbeeinnahmen steigt SuperRTL mit einem Minus von fünf Prozent mit 86 Mio. Euro (2001: 91 Mio. Euro) im Vergleich mit dem allgemeinen Rückgang am Werbemarkt von 8,2 Prozent (laut Prognos AG) noch relativ gut aus. Das "beste Ergebnis seit Senderbestehen" führt SuperRTL-Geschäftsführer Claude Schmidt auf "die Verzahnung von TV, Internet, Event und Merchandising" zurück. Der laut eigenen Angaben Marktführer bei den drei- bis 13-Jährigen (Marktanteil: 18,7 Prozent in Deutschland) habe damit mehrere Standbeine, was sich in schwierigen Zeiten im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt mache.

"Cross-Media hat nicht nur inhaltlich Sinn, wir verdienen auch Geld damit", so Schmidt. Im Vergleich zum TV-Umsatz sei die Summe, die mit Cross-Media-Aktivitäten verdient wird, zwar relativ klein. Die Erlöse konnten aber 2002 um rund 3,5 Mio. Euro (mehr als 50 Prozent) gesteigert werden. Am erfolgreichsten sei in diesem Bereich die Marke TOGGO http://www.toggo.de . Weitere rund drei Mio. Euro wurden durch Einsparungen vor allem im Programmbereich hereingebracht. SuperRTL ist seit 1995 auf Sendung. (pte)


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9.12.2002 20:58 
Freedomland will Online-Nutzung erhöhen
[FPoe] München - Freedomland will den Anteil des Online-Zugangs und somit der Internet-Nutzung in der Bevölkerung über den Fernseher erhöhen.

Die Alternative zum PC soll eine Settop-Box mit dem Namen ZUUM sein, die im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Freedomland in einer Sonderaktion zu Weihnachten ab dem 16. Dezember in allen NORMA Supermärkten bundesweit für 99,00 Euro angeboten wird.

Die Settop-Box wird an einen normalen Fernseher und die Telefonbuchse angeschlossen. Gleich darauf erhält man den Zugang zum Internet. Es erscheint einer durchsichtige Menüleiste auf dem Ferseh-Bildschirm, die das weitere Fernsehschauen nicht beeinträchtigt und jederzeit ausgeblendet werden kann. Der Nutzer hat dann die Möglichkeit, Nachrichten abzurufen, zu Chatten und SMS oder E-mails zu verschicken.

Ausschlaggebend für eine hohe Nutzerakzeptanz sind die schnelle Informationsvermittlung, einfache Handhabung und Bequemlichkeit. Erste strategische Partnerschaften für Inhalte wurden bereits mit den Verlagen Axel Springer und Gruner + Jahr realisiert. Im Zuge der Verbreitung von iTV verbindet Freedomland so die vorhandene TV-Plattform mit hoher inhaltlicher Qualität.

Freedomland Deutschland ist in den neuen Medien aktiv und bietet strategische Lösungen für interaktives Fernsehen (iTV) an. Darüber hinaus stellt Freedomland innovative Inhalte und Dienstleistungen zur Verfügung, die den Fernseher zu einem interaktiven und vielfältigen Endgerät erweitern.


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9.12.2002 20:57 
Käufer für niederländische Casema gefunden
[FPoe] Paris - Die hochverschuldete France Telecom steht vor dem Verkauf des niederländischen Kabel-TV-Unternehmens Casema.

Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, soll Casema an die US-Investorengruppen Providence Equity Partners und Carlyle Group für rund 700 Mio. Euro verkauft werden. Dem Kaufkonsortium könnte sich noch die britische GMT Communications anschließen, heißt es in dem Bericht.

France Telecom dürfte für Casema demnach 50 Mio. Euro weniger als früher erhofft bekommen. Das niederländische Unternehmen hätte ursprünglich an Liberty Media verkauft werden sollen. Der Deal ist aber an Vorbehalten der niederländischen Regulierungsbehörde gescheitert. Ein Verkauf an die US-Investoren wäre aber unverfänglicher, da keine der beteiligten Firmen im niederländischen Kabel-Geschäft bisher insolviert ist.

Die potenziellen Casema-Käufer sind keine unbekannten Player am Markt. So ist Providence Equity einer der verbliebenen Interessenten für das Kabelnetz der Deutschen Telekom. Carlyle wiederum, das für seine exzellenten politischen Verbindungen bekannt ist, war wiederum in jenem Konsortium vertreten, das den Telefonverzeichnisdienst des US-Telekomkonzerns Qwest für rund sieben Mrd. Dollar übernommen hatte. (pte)


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9.12.2002 20:56 
Neue Entwicklungsumgebung für MHP lanciert
[FPoe] Paris - Interaktive Anwendungen für den Fernsehstandard MHP können jetzt in handelsüblichen PC-Umgebungen vollständig entwickelt, bearbeitet und getestet werden.

Canal+ Technologies liefert ab sofort das Entwicklungsprogramm MHDK (Mediahighway Development Kit), das die Verbreitung innovativer interaktiver Dienste im digitalen Fernsehen erheblich vereinfachen und beschleunigen soll. MHDK wurde im September erstmals auf der Fachmesse IBC in Amsterdam vorgestellt.

MHDK beinhaltet bereits zum Start eine SUN One Studio Java-basierte Entwicklungsumgebung, die die Flexibilität und die kreative Kraft von Java für das digitale Fernsehen ausschöpfen soll. Weitere Java-IDEs werden in späteren Versionen integriert.

MHDK erlaubt dem Entwickler den vollständigen technischen Ablauf des interaktiven Fernsehens zu simulieren: Vom Entwurf über die Bearbeitung, bis zum zuverlässigen Testen und Beheben von Programmierfehlern (Debugging). Auf diese Weise können Entwickler das Verhalten der MHP-Applikation von der Ausstrahlung im Head-End bis zur Darstellung auf dem Fernsehbildschirm wirklichkeitsgetreu überpruefen - alles auf dem PC.

MHDK unterstützt eine Reihe von interaktiven Profilen und Standards, einschließlich DVB-MHP und dem OpenCable-Standard  in den USA. Dazu gehören auch die drei auf Java Virtual Machine basierenden Middlware-Profile von Canal+ Technologies: Mediahighway Compact, das MHP 1.0.2-konforme Mediahighway Standard und Mediahighway Advanced, das die MHP-Implementierung mit der Unterstützung von Festplatten-basierten Diensten und Internetzugang ermöglicht.


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9.12.2002 8:29 
Discovery-Anteil der KirchPay TV übernommen
[FPoe] München - Discovery Communications übernimmt vorbehaltlich der Genehmigungen des Bundeskartellamtes und der BLM die 50 Prozent Anteile der Premiere MultiChannel GmbH an der Discovery Channel Betriebs GmbH.

Die Premiere MultiChannel GmbH ist eine 100 %ige Tochter der in Insolvenz befindlichen KirchPay TV. Die Discovery Channel Betriebs GmbH wurde 1996 als Joint Venture gegründet und betreibt den Dokutainmentsender Discovery Channel.

Mit dieser Entscheidung will Discovery, der weltweit größte Dokumentarfilmproduzent, seine Position auf dem europäischen Markt stärken und die zunehmende Investitionsbereitschaft in lokale Unternehmen in Europa,Afrika und im Nahen Osten unterstreichen.

Als hundertprozentige Tochter von Discovery Communications, Inc. befinden sich nun alle Discovery-Aktivitäten auf dem deutschen Markt in einer Hand. Die Zusammenarbeit mit Premiere wird auch in Zukunft fortgesetzt.

In Deutschland agiert Discovery Channel vorrangig als Abonnement-Sender. Als Programmlieferant bedient Discovery Channel verschiedene Free-TV-Anbieter, vertreibt Videos und DVDs, engagiert sich im Bildungsmarkt und verfügt über einen umfassenden, eigenredaktionell bearbeiteten Internet-Auftritt.

Im Abo-Fernsehen bietet Discovery Channel seit Oktober 1999 über Premiere in Deutschland und in Österreich, sowie seit Mai 2002 auch in der Schweiz über den TELECLUB DIGITAL, ein 24-Stunden-Dokutainment-Programm an. Discovery Channel ist über Kabel und Satellit zu empfangen.

Die 1985 gegründete Discovery Communications, Inc erreicht als größter internationaler Dokumentarfilm-Produzent via 11 Satelliten und in 33 Sprachen über 420 Millionen Haushalte in 155 Ländern.


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9.12.2002 7:54 
MHP Versuch in finnischen Kabelnetzen
[FPoe] Die finnischen Kabelnetzbetreiber der Elisa Gruppe starten einen iTV Versuch mit DVB-MHP, bei dem den Zuschauern lokale iTV Dienste angeboten werden.

Der Softwareentwickler Sofia Digital liefert den Elisa Kabel TV Betreibern die nötigen MHP Dienste dazu. Der Versuch beginnt in Tampere, wo der landesweit zweitgrößte Kabelnetzbetreiber Tampereeen Tietoverkko (TTV) seine Netze betreibt.

TTV bietet seinen Kunden iTV Spiele, E-Mail, Chat, Nachrichten, Informationen zum örtlichen öffentlichen Verkehr, sowie Spielfilminformationen der Pay TV Dienste. Einige Dienste sind Einweg-Dienste, während andere den Rückkanal der Settop-Box nutzen. In der ersten Stufe, die 2003 starten soll, umfasst der Versuch ungefähr 100 Haushalte.

Sofia Digital beliefert TTV mit Server Lösungen und die lokalen Content Anbieter mit Programmen zur Erstellung für die geplanten iTV Dienste.


- IBC: Sofia Digital bringt MMS ins Fernsehen
- Sofia Digital startet erweiterten MHP-EPG
- Sofia Digital mit neuer Anwendung für iTV Dienste


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8.12.2002 18:32 
Endlich: Humax-Festplattenreceiver kommt
[FPoe] Oberursel - In wenigen Wochen bringt der Settop-Boxenhersteller Humax endlich seinen seit langem geplanten Festplattenreceiver auf den Markt.

Der PVR 8000 ist eine komplette Eigenentwicklung der Humax-Ingenieure und basiert auf dem neuen Boxenkonzept des Digitalspezialisten. Kernstück des PVR-8000 ist eine Schubladenfunktion, mit der nach dem Prinzip des Videorekorders die Festplatte nach ihrer Fixierung einfach in den Dekoder eingeschoben wird. Damit wird der Weg frei für das eigene Videoarchiv auf Festplatte.

Wahlweise werden für das Gerät handelsübliche Festplatten mit einer Speicherkapazität von 20 bis 160 Gigabyte angeboten. Mit dem kinderleichten Einbau und Austausch der Festpatte bestimmt der Zuschauer die Aufnahmekapazität seines PVR-8000 selbst. Humax wird den PVR-8000 daher serienmäßig ohne Festplatte ausliefern.

"Der Kunde soll selbst entscheiden, welche Festplatte er einsetzen möchte. Mit diesem Konzept kann sich der Zuschauer ein für ihn passendes Gerät zusammenstellen. Jeder zahlt also nur das, was er wirklich braucht. Mit unserer genialen Schubladenkonstruktion muss der Kunde für den Einschub der Festplatte auch keine technischen Hürden mehr überwinden", erläutert Hans-Ullrich Sinner, Vertriebsleiter der Humax Digital GmbH das Konzept. Der Zuschauer entscheidet somit selbst, ob er den PVR-8000 als Festplattenreceiver oder ausschließlich als digitalen TWIN-Dekoder nutzen möchte.

Um den PVR-8000 schnellstmöglich an den Handel ausliefern zu können, hat sich Humax entschlossen, die Entwicklung und Produktion des PVR 6100 zugunsten des neuen Modells zurückzustellen. Der PVR-6100 war eine Gemeinschaftsentwicklung von Humax und weiteren Partnern und basiert noch auf einem älteren Boxenkonzept. Da die Humax-Ingenieure das eigene Boxendesign in kürzester Zeit realisieren konnten und der PVR-8000 über weit mehr Features verfügt, wird der PVR-6100 im Sinne des Verbrauchers nicht mehr angeboten.

Der PVR-8000 bietet noch eine Vielzahl nützlicher Features und Komfortmerkmale. Dazu gehört ein TWIN-Tuner, der es dem Zuschauer ermöglicht, gleichzeitig ein Programm zu sehen und ein anderes aufzunehmen. Mit der integrierten Time-Shift Funktion des Festplattenrekorders findet sich der Nutzer genauso einfach wie bei einem herkömmlichen Videorekorder zurecht. Der Zuschauer kann bis zu 16 Bookmarks innerhalb einer Aufnahme setzen, die ein direktes Ansteuern einer bestimmten Videosequenz ermöglichen.

Der Humax PVR-8000 verfügt über einen hochwertigen Satellitenreceiver, der bis zu 4.000 Programme speichert. Orientierung findet der Zuschauer in einem umfangreichen Programmführer. Gesteuert wird die Box über ein OSD, für das 13 Sprachen zur Auswahl stehen. Für perfekten Kinosound sorgt ein integrierter Dolby-Digitalausgang. Komplettiert wird die Box mit einem Common Interface, das zwei CA-Module aufnehmen kann. Damit ist der PVR-8000 auch Pay-TV-geeignet.

Bei der Konzeption des PVR-8000 legte Humax Wert auf höchsten Boxenkomfort, der sich dennoch einfach bedienen lässt. Der empfohlene Verkaufspreis für den Dekoder beträgt 499,- Euro. Die Auslieferung an den Fachhandel erfolgt ab Anfang Februar des kommenden Jahres.


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8.12.2002 14:15 
Radiobereich wurde komplett überarbeitet
[KVen] Ihnen steht die Profisuche jetzt noch ausführlicher zur Verfügung.

Folgende neue Sender/Veranstalter haben wir der Datenbank hinzugefügt:
Radio: 99.0 star*fm, 107.8 star*fm, hr Klassik, WEAF, Welle 1 Salzburg und Welle 1 Tirol.
TV: tvn

Bei den kurisv geschriebenen Sendern wurden auch Jingles bzw. Trailer bereitgestellt.

Die Hintergrundinfos wurden ergänzt/aktualisiert bei...
Radio: 66 WNBC und Sports Radio 66 WFAN.

Bei den kurisv geschriebenen Sendern wurden auch Logos bereitgestellt.

Trailer/Jingles/Logos wurden hinzugefügt bei...
Radio: Antenne Bremen, Oldies 92 WSEN, Radio in Berlin, Radio Viborg, Veronica FM und WPGC 95.5 FM.
TV: arte France, BR alpha, RTL 4, SÜDWEST Fernsehen, Tele 5 Espana und TF6.
Veranstalter: PREMIRE und SF DRS.

Als besonderes Highlight haben wir diverse Trailer von RTL PLUS aus den 80er und 90er Jahren bereitgestellt.

Zu den einzelnen Sendern gelangen Sie über unsere Datenbank unter
---> http://www.digitv.de/mediasites/idents/index.php


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8.12.2002 11:01 
SciFi Channel bei Premiere geplant
[FPoe] München - Universal Studios Networks Deutschland, die auch 13th street und Studio Universal betreiben, will in Deutschland ein neues TV-Programm starten.

Universal-Chef Wolfram Winter plant einen Science Fiction-Kanal, der ebenfalls auf der Premiere-Plattform angeboten werden soll. Ein entsprechender Antrag liegt der Berliner Medienanstalt MABB bereits vor, berichtet der Branchen-Nachrichtendienst Der Kontakter.

Im internationalen TV-Geschehen von Universal ist der Sci-Fi-Channel bereits fester Bestandteil. Nun soll dieser Ableger auch in Deutschland gelauncht werden. Ausreichend Sci-Fi-Material lagert bei der Hollywood-Mutter Universal. Als Starttermin des Senders wurde der 1. April 2003 avisiert.

Bei vielen Premiere-Abonnenten wird der Start eines Science-Fiction Kanals auf Unverständnis stoßen, wurde der Sender "Premiere Sci-Fi" doch erst bei der letzten großen Programmumstellung gestrichen. Nun kommmt der Kanal für Zusatzkosten wieder zurück ins Bouquet.

Eine ähnliche Vorgehensweise gab es bereits mit dem Heimatkanal, der im Mai 2002 gestrichen wurde, um drei Monate später gegen Zusatzgebühr wieder zu senden. Als Begründung wird von Premiere immer wieder betont, dass nun andere Betreiber die Kanäle ausstrahlen und es damit Drittsender wären, die auf Risiko das jeweiligen Veranstalter betrieben würden.


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7.12.2002 21:23 
Hir TV neu auf Amos 4° West
[RPetzold] Der ungarische Nachichtenkanal Hir Tv sendet ab sofort uncodiert über 4° West.

Der Kanal Satellit auf dem selben Satelliten wurde abgeschalten.

Hier die Daten:
Frequenz: 11.263 GHz hor.
Symbolrate: 27500
FEC: 3/4


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7.12.2002 21:19 
Fox Kids Nordic und Fox Sport Europe uncodiert auf 1° West
[RPetzold] Die beiden europäischen Sender der Fox-Gruppe senden derzeit auf dem Thor uncodiert im Time-Sharing.

Hier die Daten:

Frequenz: 11.229 GHz hor.
Symbolrate: 24500
FEC: 7/8


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