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| DigiTV.de Newsarchiv 22. 8. 2002 - 25. 8. 2002 |
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25.8.2002 18:04
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Ege TV, Eylink TV und Ulual Kanal wechseln Frequenzen
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[ RPetzold]
Die 3 türkischen Programme haben die Frequenzen innerhalb des Eurasiasat gewechselt
Hier die Daten:
EGE TV Frequenz: 12738 H Symb.: 2400 Pids: 308 256
ULUSAL KANAL Frequenz:12743 H Symb.: 2285 Pids: 308 256
E TV ANTALYA Frequenz: 12747 H Symb.:2400 Pids: 308 256
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25.8.2002 9:02
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Kabel Deutschland vermarktet neue Programme
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[ FPoe]
Nach einem mehrmonatigen Testbetrieb können die neu aufgeschalteten Bouquets im Telekomkabel nun mit Einschränkungen abonniert werden.
In den DigiKabel-Paketen werden hauptsächlich Fremdsprachenprogramme angeboten, das deutsche Paket kann für einmalig 14,50 Euro freigeschaltet werden. Seit dem 21. August können die Pakete inoffiziell abonniert werden, die als Nachfolger von MediaVision aufgeschaltet wurden. Inoffziell deshalb, weil nicht offiziell über den Start informiert wurde und nicht alle angeschlossenen Nutzer das Angebot bestellen können.
Derzeit werden nur direkte Kunden der Kabel Deutschland auf Wunsch für die kostenpflichtigen Pakete freigeschaltet. Werden die Signale von anderen Netzbetreibern durchgeleitet, verweigert Kabel D die Freischaltung, wie viele DigiTV-Leser unserer Redaktion mitteilen. Auf der Internetseite www.kabelanschluss.com können sich Kabelnutzer über die Verfügbarkeit der Programme informieren.
Folgende Programmpakete stehen zur Verfügung: DigiKabel (D) einmalig 14,50 Euro: 01 Club - deutsch 02 Liberty TV - deutsch 03 Einstein TV - deutsch 04 K-TV - deutsch (ab Oktober Bibel TV - K-TV stellt Sendebetrieb ein) 05 Avante - deutsch - englisch 06 TW1 - deutsch 07 BBC Prime/Learning - englisch 08 EurosportNews - englisch - französisch 09 Extreme Sports - deutsch - englisch 10 MTV Base - englisch
DigiKabel (INT) 9,95 Euro mtl.: 01 ATV - türkisch 02 Show TV - türkisch 03 TGRT - türkisch 04 Kanal D - türkisch 05 Kanal 7 - türkisch 06 Fox Kids - türkisch 07 Rai 1 - italienisch 08 Rai 2 - italienisch 09 Rai 3 - italienisch 10 Nuvolari - italienisch (ab November) 11 Leonardo - italienisch (ab November) 12 Alice - italienisch (ab November) 13 Count Down TV - italienisch 14 TV Polonia - polnisch 15 Fox Kids - russisch 16 ERT - griechisch 17 TVEi - spanisch 18 Canal 24Horas - spanisch 19 RTPi - portugiesisch 20 CNE - chinesisch
DigiKabel (SO) 5,95 Euro mtl.: 01 ATV 02 Show TV 03TGRT 04 Kanal D 05 Kanal 7 06 Fox Kids
DigiKabel (SW) 5,95 Euro mtl.: 01 Rai 1 02 Rai 2 03 Rai 3 04 Nuvolari 05 Leonardo 06 Alice 07 Count Down TV 08 TV Polonia 09 ERT 10 TVEi 11 Canal 24Horas
Ab November: DigiKabel (RUS) 9,95 Euro mtl.: 01 NTVi 02 Nashe Kino (russische Spielfilme) 03 Detskii Mir (Kinderwelt) 04 RTV (Entertainment, Musik) 05 Fox Kids
DigiKabel (ASIA) 5,95 Euro mtl.: 01 Zee TV - hindi 02 CNE - chinesisch
In einigen Gebieten wird das vor allem für Deutsche interessante Paket DigiKabel (D) gegen eine einmalige Freischaltgebühr von 14,50 Euro angeboten. Die in mehreren Städten Niedersachsens arbeitende Tele Columbus, eine Tochter der Deutschen Bank, schaltet die entsprechenden Sender nur frei, wenn zusätzlich eines der ausländischen Programmpakete abonniert wird. Interessierten Kabelnutzern empfehlen wir folgende Telefonnummern von Kabel Deutschland: Hamburg/ Schleswig-Holstein/ Mecklenburg-Vorpommern: 0800 3 550 550 Niedersachsen/Bremen: 0800 77 333 88 Berlin/Brandenburg: 0800 765 765 7 Sachsen/ Sachsen-Anhalt/ Thüringen: 0800 99 77 666 Rheinland-Pfalz/ Saarland: 0800 55 33 777 Bayern: 0800 4 25 24 25
 - Mehr Informationen zu den neuen Kabelangeboten - Neue Sender im Telekom-Kabel
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25.8.2002 9:00
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Sachsen-Anhalt hat Breitbandnetze im Blick
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[ FPoe]
Halle - Das Kabelforum 2002 der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und der Landesinitiative InfoRegio diskutierte wichtige Bereiche und Thematiken für Kabelnetzbetreiber, Contentanbietern und Wohnungsbaugenossenschaften.
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung am 22. August bildete neben praktischen Berichten zu Technologien und medienrechtspolitischen Hintergründen die Sicht des Landes Sachsen-Anhalt auf die Entwicklungen im Kabelmarkt des Landes. Vertreter der BOSCH Telekom, der Leschinsky & Schneider GmbH (TeleColumbus-Gruppe), von ASTRA SES und OpenTV informierten über bereits realisierte Kabel-Projekte.
Andreas Plehwe, Referatsleiter Informations- und Medienwirtschaft beim Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt, informierte über Aufbau und Ausbau von Kabel- sowie Mediennetzen und referierte über die Förderinstrumente des Landes Sachsen-Anhalt. Das Wirtschaftministerium des Landes ist Plehwe zufolge der Auffassung, die Investitionsförderung müsste privatwirtschaftlich - also über Mittel der "Gemeinschaftsaufgabe Ost" (GA) getragen werden. Natürlich habe das Land auch die Möglichkeit, helfend unter die Arme zu greifen.
Sachsen-Anhalt will zukünftig nicht nur den infrastrukturellen Ausbau sondern vor allem die Diensteentwicklung in Kabelnetzen fördern. Hier müssten nun alle Contentanbieter und Multimediaagenturen hellwach aufhorchen, werden zukünftig also Fördergelder investiert, um Forschung und Entwicklung neuer Mediendienste voranzutreiben. Die Dienste können in den verwaltungsintensiven Bereichen sowie im Sektor eLearning und eCommerce liegen. Natürlich hofft man auch neue Wege, neue Projekte und neue Ideen zu Gesicht zu bekommen.
Unterstützung durch das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit erfolgt zum einen durch aktive Lobbyarbeit über die Landesinitiative InfoRegio und zum anderen über verschiedene Möglichkeiten der Projektförderung. Dabei setzt das Land auf sogenannte PublicPrivatePartnerships (PPP) zum Beispiel zwischen Wohnungsgesellschaften, Kabelnetzbetreiber sowie Content- und Diensteanbieter. Des weiteren gibt es das sechs Jahre laufende "Sonderprogramm Informationsgesellschaft", in dem bei einer Projektgemeinschaft von mindestens drei Partnern immerhin maximal 50 Prozent des geplanten Projektvolumina gefördert wird.
Marcus Beyer
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23.8.2002 17:01
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MHP bereits on air
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Potsdam - Die ARD testet bereits die ersten interaktiven Dienste auf der Basis des Betriebssystems MHP.
Anlässlich der Grundsteinlegung für das neue ARD-Digital-Gebäude informierte Michael Albrecht, DVB-Koordinator der ARD, Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs bei ihrem Rundgang am Freitag über erste interaktive Anwendungen von ARD Digital auf der Basis des offenen, europäisch normierten Standards MHP (Multimedia Home Plattform).
Die ersten interaktiven Dienste auf der Basis des Betriebssystems MHP (Multimedia Home Platform) werden bereits von Potsdam aus on air geschickt. MHP-Settop-Boxen werden Zuschauern den Empfang sowohl von Free-TV, Pay-TV als auch Multimedia-Anwendungen ermöglichen. "Die ARD leistet damit einen wichtigen Beitrag zur fortschreitenden Marktentwicklung des Zukunftsmediums digitales Fernsehen", so Michael Albrecht.
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23.8.2002 16:56
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ORB errichtet Neubau für ARD-Digital
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[ FPoe]
Potsdam - Auf dem ORB-Gelände wurde am Freitag der Grundstein für ein Gebäude gelegt, in dem ab Frühjahr 2003 vor allem Mitarbeiter des ARD Play-Out-Centers arbeiten werden.
Für den dreistöckigen Bau, der an das Sendezentrum Fernsehen anschließt, investiert der Sender rund 6 Millionen Euro. Die Weiterentwicklung digitaler Programmangebote und die Einführung neuer interaktiver Dienste wird für die ARD damit weiter in Potsdam stattfinden. Vor fünf Jahren arbeiteten 14 Mitarbeiter für das Programmbouquet ARD Digital, bis Jahresende sind fast 60 festangestellte und dazu zahlreiche freie Mitarbeiter beschäftigt.
Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hatte sich vor der Grundsteinlegung bei einem Rundgang durch das ARD Play-Out-Center informiert. Er zeigte sich beeindruckt über den aktuellen Stand auf dem Gebiet des digitalen Fernsehens und freute sich, "dass die digitale Zukunft der ARD gerade in Potsdam und in Ostdeutschland liegt". Thierse bezeichnete den Neubau als "Haus, das Mediengeschichte und Medienzukunft verbindet" und freute sich, dass der Schritt in die Zukunft an so traditionellem Ort vollzogen wird.
ARD-Programmdirektor Günter Struve sieht in Potsdam das größte Kundendienstzentrum der ARD. Hier werde dafür gearbeitet, "Programmschätze der ARD neu und kundenfreundlich aufzubereiten", sagte er. Das digital und unverschlüsselt ausgestrahlte Bouquet ARD Digital umfasst neben 22 Radio- und 18 TV-Programmen auch neue, in Potsdam produzierte und verbreitete Angebote: Die Fernsehprogramme EinsExtra, EinsMuXx und EinsFestival, die beste ARD-Sendungen unter speziellen Themenschwerpunkten anbieten, sowie die interaktiven Dienste der "Elektronischen Programmzeitschrift EPG" und des ARD-Online-Kanals, die die gesamte ARD-Programmfamilie vernetzen.
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23.8.2002 14:10
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Teles will Telekom wegen T-DSL via Sat verklagen
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[ FPoe]
Die Teles AG will die Telekom verklagen, weil diese mit T-DSL via Satellit ein Patent und ein Gebrauchsmuster von Teles verletze, das bereits Webhoster Strato als Betreiber des skyDSL-Dienstes einsetzt.
Strato-Mutterkonzern Teles will mit der Klage erreichen, dass die Telekom und Partnerunternehmen ASTRA den Dienst "T-DSL via Satellit" künftig nicht mehr anbietet beziehungsweise in einer Form offeriert, die die Patentrechte von Teles nicht verletzt.
Rund 2.500 Kunden nutzen nach Teles Angaben derzeit den Dienst skyDSL. Vor rund einer Woche hatte die Teles-Tochter Strato dann eine Preissenkung für skyDSL angekündigt. Die Telekom konnte bis jetzt einige tausend Nutzer für den eigenen am 1. Mai 2002 gestarteten Breitband-Internet-Dienst gewinnen.
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23.8.2002 14:09
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"Fast TV" stellt neue TV-Server vor
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[ FPoe]
München - Die Fast TV Server AG stellt zur Photokina 2002 die TV-Server TVS 100 und TVS 200 vor, die bis zu 200 Stunden Aufnahmekapazität und zeitversetztes Fernsehen ermöglichen.
Der Benutzer kann sich aus einer Fernsehzeitschrift, die auf dem Bildschirm dargestellt wird, Programme zum Aufnehmen per Knopfdruck aussuchen und diese dann zeitversetzt abspielen. Die Fast TV Server AG hat bereits mehrere Geräte mit führenden Herstellern der Unterhaltungselektronik auf den Markt gebracht, und stellt jetzt die ersten beiden eigenen Geräte vor.
Die TV-Server 100 und 200 können an jedes analoge TV-Kabel angeschlossen werden und richten sich somit an ca. 54% aller deutschen TV-Haushalte. Die beiden Geräte zeichnen sich durch große Festplatten (80 GB und 160 GB) sowie durch das integrierte tvtv-System, ein Gesamtkonzept für Personal-TV aus. Der TVS 200 wird außerdem mit dem Zusatzdienst tvtv Plus ausgestattet sein. Alle Programmierungsaufträge werden über das normale Antennensignal ausgestrahlt.
Das Gerät bietet unmittelbare Verbesserungen des alltäglichen TV-Konsums. So kann der Zuschauer mit der Pause Taste einfach das TV-Programm anhalten, und zu einem beliebigen Zeitpunkt fortsetzen, ohne etwas zu verpassen. Ebenso möglich ist das so genannte "zeitversetzte Fernsehen", mit dem der Zuschauer einen Spielfilm erst um 20.30 Uhr zu beginnen kann, auch wenn dieser schon um 20.15 Uhr angefangen hat. Uninteressante Stellen kann der Zuschauer dann einfach auf Knopfdruck überspringen, und so die Zeit bis zur Live-Ausstrahlung wieder aufholen.
Per Fernbedienung kann man jederzeit eine Szene wiederholen und bequem in unterschiedlichen Geschwindigkeiten vor- und zurückspulen. Ebenso einfach können tägliche Sendungen wie z.B. Serien mit einem "Guido", dem tvtv Aufnahmeassistenten, versehen werden. Der Guido sorgt dann dafür, dass immer die neuesten Serienfolgen im Archiv abgespeichert werden. Das Archiv zeigt sofort alle verfügbaren Aufnahmen an, die dann beliebig oft in gleichbleibend hoher Videoqualität abgespielt werden können.
Das integrierte tvtv-System bietet jedem Zuschauer auf Knopfdruck eine integrierte elektronische Programmzeitschrift (EPG), die sich immer automatisch über das TV-Signal aktualisiert. Über das am Bildschirm angezeigte Navigationsmenü kann der Zuschauer einfach intuitiv die von ihm gewünschten Sendungen finden und dann mit einem Tastendruck der Fernbedienung zur Aufnahme markieren.
Der TVS 100 wird zu einem UVP von 999,- EUR angeboten. Für 1499,- EUR bietet der TVS 200 zusätzlich eine verdoppelte Aufnahmekapazität sowie den ansonsten kostenpflichtigen Zusatzdienst tvtv Plus. Beide TV-Server werden ab Herbst im Handel verfügbar sein.
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23.8.2002 7:59
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Premiere: Neue Verschlüsselung noch 2002
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[ FPoe]
Noch in diesem Jahr will der Pay-TV-Sender Premiere auf ein neues Verschlüsselungssystem wechseln und in die MHP-Zukunft starten. DigiTV sprach dazu mit Dr. Helmut Stein, dem Chief Operating Officer bei Premiere.
Nicht nur das Programm, sondern auch die Technik wird beim Bezahlsender Premiere kontinuierlich entwickelt. So will man noch in diesem Jahr auf ein neues Verschlüsselungssystem wechseln, CI-Module einführen und erste Applikationen im Standard MHP starten. DigiTV informierte sich bei Dr. Helmut Stein, Chief Operating Officer bei Premiere, über die Veränderungen.
Wie weit sind die Vorbereitungen zur Einführung des neuen Verschlüsselungssystems für Premiere und für welches System wird sich Premiere entscheiden?
Wir werden noch in den nächsten Wochen entscheiden, mit welchem Verschlüsselungssystem wir in Zukunft arbeiten wollen. Zurzeit liegt uns ein konkretes Angebot von BetaResearch für betacrypt 2 vor, wir sprechen aber natürlich auch mit verschiedenen anderen Anbietern von CA-Systemen.
Wann will Premiere die neue Verschlüsselung einführen?
So schnell wie möglich. Das heißt, sobald eine Entscheidung getroffen ist, werden wir mit der Umsetzung beginnen. Im ersten Schritt müssen wir dabei einen funktionierenden Simulcryptbetrieb sicherstellen, um in der Übergangsphase unser Programm mit beiden Verschlüsselungen parallel ausstrahlen zu können. Dann werden wir mit dem SmartCard-Tausch beginnen. Betacrypt 1 abschalten können wir allerdings erst dann, wenn alle Kunden die neuen Karten erhalten und aktiviert haben. Bei 2,4 Millionen Abonnenten kann das schon einige Wochen dauern. Wir gehen aber davon aus, dass der Wechsel gegen Ende des Jahres abgeschlossen sein kann.
Stichwort Common Interface (CI): Wann wird Premiere auch auf anderen Settop-Boxen empfangbar sein, die nicht als "geeignet für Premiere" zertifiziert sind?
Das geht leider nicht. Als Programmanbieter unterliegen wir einer Reihe medienpolitischer und lizenzrechtlicher Auflagen, die uns dazu zwingen, den Zertifizierungsprozess durchzuführen. So sind wir beispielsweise verpflichtet, zu garantieren, dass die Jugendschutzvorsperre jederzeit funktioniert und auch nicht grundsätzlich vom Kunden deaktiviert werden kann. Das ist aber eben nur durch eine hardwareseitige Modifikation im Receiver möglich. Aber unser Ziel ist es natürlich, über möglichst viele Geräte empfangbar zu sein. Deshalb sprechen wir auch mit allen Herstellern von CI-Receivern über eine entsprechende Zusammenarbeit.
Ein weiterer Punkt soll die Macrovision-Codierung auf den Direkt-Kanälen sein. Werden Geräte ohne dieses Feature auch für Premiere genutzt werden können?
Nein, der Kopierschutz ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, dass uns Auflagen Dritter dazu zwingen, die Geräteauswahl auf zertifizierte Receiver zu beschränken. Wir sind aus lizenzrechtlichen Gründen dazu verpflichtet, die Filme auf PREMIERE DIREKT kopiergeschützt mit Macrovision auszustrahlen. Ohne den Einsatz von Macrovision dürfen wir die Kinoproduktionen nicht schon so kurz nach der Videoauswertung und so viel früher als im herkömmlichen Fernsehen zeigen. Also kann Premiere nur auf solchen Geräten empfangbar sein, die einen entsprechenden Chip integriert haben.
Wird das CI zur Miete oder zum Kauf angeboten?
Wir werden unseren Kunden das Modul bei Vertragsabschluss zur Verfügung stellen. Es bleibt allerdings Eigentum von Premiere und muss nach Beendigung des Abonnements zurück gegeben werden.
Haben bereits weitere Hersteller Premiere geeignete Settop-Boxen lizenzieren lassen? Wenn ja, welche?
Insgesamt gibt es inzwischen sechs verschiedene Sat-Receiver der Hersteller Galaxis, Humax, TechniSat und Axis. In den nächsten Wochen werden weitere Geräte folgen, darunter auch Modelle von Grundig und Kathrein. Darüber hinaus haben wir mittlerweile auch zwei Kabelreceiver von Galaxis zertifiziert, die es bereits im Handel gibt.
Wann gibt es die erste MHP-Settop-Box "geeignet für Premiere"?
Wir gehen davon aus, dass es erste MHP-Boxen zum Weihnachtsgeschäft geben wird. Unser Ziel ist es natürlich, von Anfang an auch über möglichst viele dieser Receiver empfangbar zu sein. Deshalb stehen wir schon jetzt in Verhandlungen mit den Geräteherstellern, um eine Premiere Eignung sicherzustellen.
Premiere und MHP, welche neuen Applikationen auf MHP-Basis werden bei Premiere geplant?
Als erste MHP-Applikationen werden wir PREMIERE SPORT INTERACTIVE und unseren elektronischen Programmführer, den PREMIERE EPG einführen. SPORT INTERACTIVE haben wir ja bereits im März 2001 auf der CeBIT als MHP-Applikation vorgestellt. Weitere Applikationen sind in der Entwicklung.
Vielen Dank für das Interview.
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23.8.2002 7:26
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DVB-PC-Karten und USB Boxen für T-DSL via Sat
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[ FPoe]
Durch den am 1. Mai 2002 gestarteten Breitband-Internet-Dienst der Deutschen Telekom haben nicht nur Internet-Nutzer in Ballungszentren, sondern auch Haushalte in ländlichen Regionen Zugang zu schnellem Internet.
Der Breitband-Downstream mit bis zu 768 Kilobit/Sek erfolgt über die ASTRA-Satelliten, als Rückkanal dient die Telefonleitung. Bei der Hardwareauswahl kann der Nutzer von T-DSL via Satellit mittlerweile aus einem breiten Angebot an DVB-S-PC-Karten und entsprechenden USB-Boxen wählen. Folgende Karten und Boxen sind nach aktuellen Erkenntnissen der Deutschen Telekom für den Dienst geeignet:
DVB-S-PC-Karten: Hauppauge WinTV-Nova Hauppauge WinTV-Nova-Ci Hauppauge WinTV-Nexus-s KNC ONE TV-Station DVB-S PentaMedia Pent@VALUE PentaMedia Pent@U+ PentaMedia Pent@VISION PentaMedia Pent@VISION Ci version PentaMedia Pent@OFFICE Pinnacle PCTV Sat Satelco Standard PCI (DVB-S) Satelco Standard PCI (DVB-S) mit CI-Modul Satelco Highend PCI (DVB-S) TechniSat SkyStar 2 TechnoTrend TT-PCLine premium TechnoTrend TT-PCLine budget
DVB-S USB-Boxen: Hauppauge: WinTV-Nova-CI Sciworx DVBox 300 USB TechnoTrend TT-PCLine USB
Je nach Ausstattung der DVB-S-PC-Karten oder USB-Boxen können u. a. auch verschlüsselte Programme empfangen und/oder der PC als Videorecorder genutzt werden. Erweiterte Videotextfunktionen und Electronic Programme Guide (EPG) gehören ebenso zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen. Radio-, Fernseh- und PC-Fachhandel sowie Online-Versand bieten die oben aufgeführte Hardware zu Preisen von ca. 60 bis ca. 300 Euro an.
T-DSL via Satellit bringt über die gleiche 60 cm kleine Satelliten-Empfangsantenne neben High-Speed-Internet auch die gesamten frei-verfügbaren digitalen TV- und Radioprogramme – mehr als 220 – über ASTRA auf den PC. Für Mehrteilnehmeranlagen kann die Satelliten-Schüssel auch mit einem Twin-LNB (für zwei Teilnehmer) oder einem Quad-LNB (für vier Teilnehmer) bzw. einem Quatro-LNB (für vier und mehr Teilnehmer) ausgerüstet werden.
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22.8.2002 19:57
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Intersputnik und Eutelsat unterzeichnen Vertriebsabkommen
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[ DWeyel]
Intersputnik International Space Organization und Eutelsat haben eine Distributionsvereinbarung über den Vertrieb von Satellitenkapazitäten und satellitengestützten Telekommunikationsdiensten durch Intersputnik geschlossen.
Die Intersputnik International Space Organization und Eutelsat, einer der weltweit führenden Satellitenbetreiber, haben eine Distributionsvereinbarung geschlossen, die Intersputnik den Vertrieb von Satellitenkapazitäten und satellitengestützten Telekommunikationsdiensten gestattet. Die Vereinbarung umfasst alle Satellitenressourcen und -dienste von Eutelsat in allen Regionen, in denen Intersputnik und seine Partner ihre Dienste anbieten.
"Intersputnik hat stets die Zusammenarbeit mit führenden Betreibern und Anbietern von Satellitenkommunikation angestrebt", so Generaldirektor Gennady Kudryavtsev von Intersputnik. "Es gibt eine Reihe von Beispielen für erfolgreiche Partnerschaften. Die Vereinbarung mit Eutelsat ermöglicht Intersputnik, seinen Kunden die neusten Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die alle auf der Integration hoch entwickelter Satelliten- und terrestrischer Technologien basieren."
Giuliano Berretta, Eutelsat' CEO, ist zuversichtlich, dass beide Unternehmen für lange Zeit fruchtbar kooperieren. Berretta betonte, dass Intersputnik mit seinem beachtlichen kommerziellen Potential und dem hohen Maß an Expertise Eutelsat's Dienste im Markt voranbringen werden.
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22.8.2002 19:54
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EchoStar schickt achten Satelliten in Umlauf
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[ FPoe]
Madrid - Pünktlich um 11.15 Uhr Ortszeit schoss am Donnerstag eine russische Proton-Rakete den Satelliten EchoStar VIII ins All.
Damit verfügt das Unternehmen, das in Deutschland mit Digitalreceivern und Festplatten-Receivern am Markt vertreten ist, über insgesamt acht eigene Satelliten. Die Echostar Communications Corporation bietet in Nordamerika über ihr DISH Network Satelliten-TV-System seinen rund 7,46 Millionen Kunden über 500 digitale Fernseh- und Radiokanäle in CD-Qualität. Das Unternehmen ist an der New Yorker Nasdaq gelistet und Teil des Nasdaq-100 Index (NDX).
Für Deutschland hat die Verkaufsleitung von EchoStar International in Madrid, Spanien, den Vertrieb der Lorenzen Communication GmbH, Consumer Electronic, Bückeburg, übertragen. Die EchoStar International Corporation in Almelo, Niederlande, vertreibt Produkte und Dienstleistungen im Satellitengeschäft in ganz Europa, Afrika, dem Mittleren Osten, Australien und Asien. Neben den Satellitenreceivern entwickelt und produziert EchoStar International Hardware und Software sowie Komplettlösungen für Satelliten-, Daten- und Programmanwendungen.
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22.8.2002 19:28
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Geräteindustrie auf DVB-T vorbereitet
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[ FPoe]
Nachdem öffentlich-rechtliche und private Sendeanstalten gemeinsam mit der Medienanstalt Berlin-Brandenburg die Umstellung vom analogen auf das terrestrische digitale Fernsehen (DVB-T) beschlossen haben, muss die Geräteindustrie ihren Beitrag zur Einführung leisten.
Die Digitalisierung von Radio und Fernsehen schreitet zügig voran. Über Satellit und Kabel sind schon heute einige hundert Programme zu empfangen. Jetzt wird die letzte Lücke geschlossen: die digitale terrestrische Versorgung. Der Startschuss hierzu fällt in der Region Berlin-Potsdam. Auf einer Gemeinschaftsschau während der e/home vom 29. bis 31. August 2002 in Halle 7 auf dem Berliner Messegelände präsentieren die Mitgliedsfirmen des Fachverbandes Consumer Electronics im ZVEI eine Vielzahl neuer Produkte für das "intelligente" vernetzte Haus. Ein Schwerpunkt: Fernsehgeräte sowie verschiedene Nachrüstmöglichkeiten für das digitale terrestrische Fernsehen.
Wenn in diesem Herbst in Berlin und anschließend in zahlreichen anderen Ballungsgebieten Deutschlands beim terrestrischen Fernsehen der Schritt vom Pilotprojekt zum Regelbetrieb unternommen wird, kann der Konsument nicht nur unter mehr Programmen als bisher, sondern auch zwischen unterschiedlichen Geräten wählen. Auf den Ständen in der Halle 7 präsentieren die Hersteller sowohl Settop-Boxen zur Ergänzung vorhandener Fernseher als auch DVB-T-Module für die Nachrüstung und neue Fernsehgeräte, die diese Empfangseinheit bereits integriert haben. Präsentiert wird DVB-T, das mit einer Zimmer- oder Stabantenne, zuhause und unterwegs empfangen werden kann, und daher mit Recht als "Überall-Fernsehen" bezeichnet wird, auf einer Vielzahl unterschiedlicher Bildschirme: vom Röhrengerät über LCD- bis hin zu großen Plasma-Displays.
Unterschiedlich wie die Bildschirme sind auch die "inneren Werte" der Settop-Boxen. Das Angebot reicht von der einfachen so genannten Zapping-Box bis zu terrestrischen Digital-Receivern mit einer Vielzahl von zusätzlichen Leistungsmerkmalen. So gibt es benutzerfreundliche Bildschirm-Menüs, integrierte Spiele, verschiedene Menü-Sprachen, automatische Programmsuche, die Möglichkeit des Software-Updating via Internet sowie auch Common-Interface-Einschubschächte für den Empfang zukünftiger Pay-TV-Programme.
Der Besucher der e/home wird auf dem Gemeinschaftsstand des Fachverbandes jedoch nicht nur über das terrestrische digitale Fernsehen, sondern z.B. auch über die Multimedia-Versorgung via Satellit und über neue breitbandige Verteilnetze und entsprechende Geräte informiert. Unter dem Stichwort "Wireless Home Automation" wird z.B. demonstriert, wie man über das Fernsehgerät die Waschmaschine, die Beleuchtung, Jalousien etc. - kontrollieren und steuern kann. Umrahmt wird das Ausstellungsgeschehen durch die Präsentation aktueller digitaler Unterhaltungselektronik-Geräte. Dazu gehören DVD-Videorecorder, Internet-Audiosysteme sowie die neuesten Fernsehgeräte.
Geöffnet ist die e/home - und damit auch die Gemeinschaftsschau - am 29. 30. und 31. August jeweils von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
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22.8.2002 13:31
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Auch Tele 5 will Reisen verkaufen
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[ FPoe]
München - Dass man mit Reiseshopping jede Menge Geld verdienen kann, beweist Neun Live mit seinem Ableger Sonnenklar TV. Jetzt will auch Tele 5 auf den Zug aufspringen.
Der vor vier Monaten an den Start gegangene Privatsender will ab Herbst auch Reisen im Fernsehen verkaufen. Der von der Konjunkturschwäche geprägte Werbemarkt mache neue Ideen zur Erschließung von zusätzlichen Finanzierungsquellen für die TV- Landschaft notwendig. Für die täglich geplante zweistündige Reise-Verkaufssendung hat Tele 5 ein Joint Venture mit dem Handelskonzern KarstadtQuelle New Media geschlossen.
Tele 5 verfügt nach Angaben seines Geschäftsführers Jochen Kröhne derzeit über eine technische Reichweite von 50 Prozent in Deutschland - jeder zweite Zuschauer kann den Kanal also sehen. Zu den bereits bestehenden 16 Millionen Haushalten, die Tele 5 empfangen können, sollen durch eine Kooperation mit der Deutschen Netzmarketing GmbH fünf weitere Millionen hinzukommen.
 - Tele 5 kauft bei EM.TV ein - Tele 5 offiziell gestartet - Tele 5 analog gestartet
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22.8.2002 13:26
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Premiere will neuen Werbezeit-Vermarkter
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[ FPoe]
München - Unterbrecherwerbung wird es bei Premiere auch in Zukunft nicht geben. Doch für die Zeit zwischen den Sendungen sucht der Sender einen neuen Werbezeit-Vermarkter.
Wie das Branchenmagazin Werben und Verkaufen meldet, will der Pay-TV-Sender will sich nicht mehr von SevenOne Media vermarkten lassen. Hintergrund sei ein Dissens zwischen beiden Unternehmen über die Vermarktungsleistung. Premiere habe das Vermarktungsbündnis angeblich bereits gekündigt und strebe nun die Eigenvermarktung an.
Wie das Magazin weiter berichtet, will der Sender mit speziellen Sonderwerbeformen, integrierten Vermarktungskonzepten und Sponsoring neue Umsatzquellen erschließen. Unterbrecherwerbung soll es aber weiterhin nicht geben. Premiere könnte sich einem Vermarktungsbündnis für die kleineren Sender anschließen, zu dem die Kanäle Tele 5, Ballungsraumsender wie TV NRW, der Wirtschaftssender Bloomberg und Premiere-Drittanbieter wie Studio Universal oder Fox Kids gehören könnten.
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22.8.2002 12:12
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Hot Bird 6 ist im Orbit
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[ FPoe]
Paris - Der Satellit Eutelsat Hot Bird 6 ist in der vergangenen Nacht erfolgreich in den Orbit befördertu worden. Der Satellit startete um 00:05 Mitteleuropäischer Sommerzeit mit einer von ILS gelieferten Trägerrakete vom Typ Atlas V.
Hot Bird 5 soll den Betrieb Ende September auf der Orbitalposition 13 Grad Ost aufnehmen. Der Satellit vollführt derzeit eine Reihe von Manövern, die für Eutelsat vom Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen gesteuert werden. Das DLR hat bereits neun Satelliten für Eutelsat positioniert. Zu den Manövern gehören der teilweise Einsatz der Sonnenkollektoren, der in den drei Stunden nach dem Start beginnen soll, und fünf separate Zündungen des satelliteneigenen Antriebsaggregates, die den Satelliten bis Ende August in einen voll zirkulären geostationären Orbit bringen werden. Im Anschluss wird der vollständige Einsatz der Sonnenkollektoren erfolgen.
Als weiteren Schritt, die Kapazitäten auf seiner wichtigen Position zur TV-Übertragung zu erneuern, ist nach Hot Bird 6 für Oktober des Jahres der Start von Hot Bird 7 terminiert. Dieser neue Satellit wird Hot Bird 3 ersetzen und als Back-up für Hot Bird 2 dienen. Damit steigt die gesamte Backup-Kapazität auf der Position 13 Grad Ost auf 24 Transponder.
Hot Bird 6 wurde von Alcatel Space gebaut, hat ein Startgewicht von 3.990 Kilo und soll im geostationären Orbit auf 13° Ost positioniert werden. Auf dieser Eutelsat-Position befinden sich bereits weitere Satelliten der Hot Bird-Familie und übertragen von dort aus derzeit 600 Fernseh- und 475 Hörfunkprogramme an nahezu 93 Millionen Kabel- und Satellitenhaushalte in Europa, Nordafrika und im Mittleren Osten. Der Satellit Hot Bird 6 wird mit seiner Nutzlast von 32 Transpondern die bisher von Hot Bird 5 übertragenen Kanäle übernehmen und zusätzliche Übertragungskapazitäten bereitstellen. Hot Bird 5 wird auf eine neue Orbitalposition verschoben.
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22.8.2002 10:40
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SCM-Technologie in ChinaCrypt-Modulen
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[ FPoe]
Ismaning - SCM Microsystems und der ChinaCrypt-Entwickler "DTVIA Conditional Access System" haben die Verfügbarkeit von ChinaCrypt-Modulen bekannt gegeben.
Die neuen CAMs (ChinaCrypt Conditional Access Module) sind kompatibel zum internationalen DVB Common-Interface-Standard und basieren auf SCM-Technologie. SCM Microsystems liefert sowohl die dazu notwendige, auf offenen Standards basierende Hardwareplattform als auch die erforderliche CAM-Software.
Der chinesische Markt für Digital-TV hat ein riesiges Potenzial. Offiziell bestätigte Zahlen gehen von 1.300 Kabelfernsehstationen und mehr als 4.000 Serviceprovidern aus. Chinas Digital-Netz deckt inzwischen das gesamte Land ab und soll im Jahr 2005 über 127 Millionen Abonnenten mit digitalen Fernsehinhalten bedienen. Das wären 28,5 Prozent aller weltweit ans Digital-TV angeschlossenen Haushalte.
Das ChinaCrypt-Modul wird auf der internationalen Messe für Digital-TV-Betrieb und -Technologie (25. bis 26. August 2002) in Peking vorgestellt. DTVIA Conditional Access System (ChinaCrypt) Co., Ltd., ist ein Joint-Venture von Beijing DTVIA Investment Co., Ltd., und Philips Electronics China B.V. Hauptaktivitäten des Unternehmens sind Entwicklung und Integration sowie Produktion und Verkauf von Conditional-Access-Systemen und der dazugehörigen Software.
 - Pay-TV-Piraterie: SCM appelliert an Händler - SCM steigt in koreanischen Kabel-TV-Markt ein - SCM Microsystems: Starke Expansion in Asien
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22.8.2002 8:41
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TechniSat hilft Flutopfern
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[ FPoe]
Der mit seinen Produktionsstätten auch in Dresden ansässige Settop-Box-Produzent TechniSat unterstützt mit mehreren Aktionen die Opfer der Flutkatastrophe.
Das Unternehmen spendet von jedem verkauften Digital-Receiver der Typen DigiCom 2,- Euro und pro verkaufter TechniBox CAM 1 Plus sowie DigiBox Beta 1 je 3,- Euro an Notleidende.
Darüber hinaus hat TechniSat in einer Sofort-Hilfe-Aktion kostenlos Sat-Anlagen und TV-Geräte in Notunterkünfte gebracht, damit sich die Betroffenen über Pegelstände, Maßnahmen der Regierung und Hilfsaktionen informieren sowie fernsehen können. Außerdem wird TechniSat eine Spende der Mitarbeiter und eine Spende der Geschäftsführung an Hilfskräfte vor Ort übergeben.
Mit diesen Schritten möchte die Firma TechniSat etwas zur Linderung der Not und zur Unterstützung des Wiederaufbau der verwüsteten Regionen beitragen. TechniSat hat seine R+D Entwicklung in Dresden und produziert digitale Sat-Receiver und TV-Geräte in Sachsen und Sachsen-Anhalt. In Thüringen produziert TechniSat außerdem Autoradios.
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22.8.2002 8:31
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Termin für Medienforum NRW 2003 steht fest
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[ FPoe]
Der Medienfachkongress ist Treffpunkt für Entscheider aus der Medienwirtschaft und -politik, kreative Köpfe, internationale Fachjournalisten und ein breites medienbegeistertes Publikum.
Das 15. Medienforum NRW wird im kommenden Jahr vom 23. Juni bis zum 25. Juni stattfinden. Europas wichtigster Medienkongress startet dann wieder am Montag und endet am Mittwoch. Das Forum wird am Sonntag, den 22. Juni feierlich eröffnet.
Auch im nächsten Jahr finden die Abendveranstaltungen wieder in gewohnter Weise statt. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Landesanstalt für Medien haben die NRW Medien GmbH wieder mit der Organisation des medienforum.nrw 2003 beauftragt.
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22.8.2002 8:25
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Sofia Digital mit neuer Anwendung für iTV Dienste
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[ FPoe]
Der finnische Software-Entwickler Sofia Digital hat eine Launcher Anwendung für interaktive TV Dienste mit MHP, der Multimedia Home Platform, vorgestellt.
Soll ein iTV Dienst zu einer gewünschten Zeit starten, benötigt man diese grundlegende Anwendung. Der Launcher ist wesentlicher Bestandteil jedes iTV Dienstes, der auf dem Bildschirm mit Video synchronisiert werden muss - zum Beispiel iTV Werbung oder ein ergänztes bestehendes Programm. Die früheren Versionen des jetzt vorgestellten Launchers sind vom finnischen Fernsehen bereits ein Jahr lang angewendet worden.
Der Sofia Stage Launcher gestaltet die Benutzung eines iTV Dienstes angenehmer für den Zuschauer. Da der Launcher in der Lage ist, schon im voraus Dienste oder Daten auf den Speicher des MHP Empfängers zu laden, kann der Zuschauer einen Dienst weitaus schneller starten als ohne den Launcher.
Darüber hinaus optimiert der Launcher den Gebrauch von MHP Empfängern und unterstützt den Betreiber bei der Vermeidung von Konflikten zwischen gleichzeitig laufenden Anwendungen. Die Verwendung eines Launchers ermöglicht dem Zuschauer einen einfachen und schnellen Anwendungswechsel.
Sofia Digital bietet weltweit interaktive TV Lösungen an. Die iTV Lösungen werden mit sechs modularen Produkten für verschiedene Arten von iTV Diensten angeboten. Die Produkte des Unternehmens bestehen aus Programmen für Content Anbieter, Server Anwendungen für Betreiber, MHP Anwendungen für Empfänger sowie Anwendungen für Rückkanaldienste. Sofia Digital hat die weltweit ersten MHP Dienste in regelmäßigen Gebrauch gestellt.
 - Canal+ Technologies und Sofia Digital kooperieren - Sofia Digital entwickelt MHP-Lotterie-Dienst - Sofia Digital mit Publisher für iTV Betreiber
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22.8.2002 8:19
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Sechs Bieter für Telekom-Kabelnetze
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[ FPoe]
Frankfurt - Der US-Medienkonzern Liberty Media bietet neben fünf anderen Konsortien mit um die Kabelnetze der Deutschen Telekom.
Wie die Financial Times berichtet, wurde einem Konsortium der privaten Beteiligungsgesellschaften Blackstone Partners und Apollo Management unter der Führung von Liberty Media die Teilnahme an der zweiten Runde der Auktion gestattet. Bereits im Juli wurde bekannt, dass der US-Konzern die deutschen Kabelnetze noch nicht abgeschrieben hat und an einem Konsortium bastelt. Im Februar war Libertys Versuch, das Kabelnetz der DT im Alleingang zu übernehmen, von Bundeskartellamt gestoppt worden.
Die nunmehr sechs Bieter müssen bis 30. September ihre Angebote abgeben. Es wird erwartet, dass der Preis weit unter dem im Februar von Liberty gebotenen 5,5 Mrd. Euro liegen wird, realistischerweise zwischen zwei und drei Mrd. Euro. Das Liberty-geführte Konsortium ist das einzige mit einem Medienunternehmen als Mitglied. Die weiteren fünf Bieter sind die Investmentbank Goldman Sachs Capital Partners zusammen mit der Venture-Capital-Firma Primera, der auf die Telekomindustrie spezialisierte Risikokapitalgeber Providence Equity zusammen mit Apax Partners, der Londoner Finanzinvestor CVC mit Warburg Pincus, der texanische Wagniskapitalgeber Hicks, Muse, Tate & Furst sowie BC Partners. (pte)
 - Liberty: Neuer Anlauf beim Kabelkauf - Liberty wird in den Niederlanden aktiv - Liberty will noch immer Telekom-Kabel
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