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| DigiTV.de Newsarchiv 15. 7. 2002 - 17. 7. 2002 |
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17.7.2002 17:25
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Neun Live: 500.000 Anrufe am Tag
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[ FPoe]
München - Obwohl der Privatsender Neun Live tagsüber keine Werbung mehr ausstrahlt, konnte der Kanal im Mai ein positives Ergebnis erzielen.
Im zweiten Quartal 2002 hat der Sender eigenen Angaben zufolge 43,4 Millionen Anrufe entgegengenommen. Das sei eine Verdoppelung gegenüber dem ersten Quartal, in dem der Sender 21,7 Mio. Anrufe verzeichnen konnte. Durchschnittlich gehen jetzt über 500.000 Anrufe pro Tag ein, im Juni des Vorjahres waren es noch 150.000 Anrufe täglich. Im Mai 2002 konnte der interaktive TV-Sender erstmals in seiner siebenjährigen Bestehungsgeschichte ein positives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen erzielen, meldete das Unternehmen.
Neun Live Geschäftsführerin Christiane zu Salm sieht das "Transaktionsfernsehen" im Unterhaltungsbereich als momentan einzigen Wachstumsmarkt im deutschen Fernsehen. Daher werde man die Positionierung von Neun Live noch konsequenter ausbauen als bisher. Der Sender soll Deutschlands erstes werbefreies Fernsehen im kommerziellen Free-TV werden. Künftig soll es von 11.00 Uhr bis 24.00 Uhr überhaupt keine Werbeblöcke mehr geben.
Auch der Abend verzeichnet nach Senderangaben durch den Sendestart von "Der Denver Clan" eine Steigerung der Mitmachzahlen. In der Primetime will der Sender künftig Kultserien wie "Der Denver Clan" oder "M*A*S*H" zeigen, die durch interaktive Elemente erweitert werden. Durch einen erhöhten Marktanteil sollen dann auch die Anrufzahlen im Umfeld gesteigert werden. So rufen mittlerweile durchschnittlich 250.000 Zuschauer pro Abend an. Das ist im Vergleich zum Juni 2001 mehr als eine Verzehnfachung.
 - Sonnenklar meldet Umsatzrekord - Neun Live erreicht Gewinnschwelle - Sonnenklar TV auf Sendung
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17.7.2002 15:28
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Interaktive MHP-Angebote ab Herbst
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[ FPoe]
Köln - Der offene europäische Standard für das digitale interaktive Fernsehen, MHP, sollte zügig etabliert und entsprechende Plattformen, Dienste sowie Endgeräte angeboten werden.
Zu diesem Ergebnis kamen der ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen und der Europäische Kommissar für die Informationsgesellschaft, Erkki Liikanen, bei einem Treffen in Brüssel. Beide sind sich einig, dass den europäischen Bürgerinnen und Bürgern über offene Plattformen freier Zugang zu vielfältigen Angeboten des digitalen und interaktiven Fernsehens ermöglicht werden muss.
Liikanen betonte, sich auch künftig für die Förderung von offenen Standards durch die Mitgliedstaaten einzusetzen und appelliert an die Industrie, das Potenzial von MHP zu realisieren. Die Kommission könne relevante europäische Standards auch verbindlich festschreiben, falls bis 2004 die Wahlfreiheit der Bürger und die Interoperabilität nicht angemessen realisiert seien.
Pleitgen erklärte, dass die ARD wie die anderen großen Programmanbieter in Deutschland weiterhin voll auf MHP setze: "Bereits im Herbst werden unserem Publikum die ersten interaktiven Fernsehangebote auf MHP-Basis angeboten." Die Multimedia Home Plattform (MHP) ist ein offener und europäisch normierter Standard für das digitale interaktive Fernsehen. Er wurde vom DVB Konsortium, einem Zusammenschluss aller am digitalen Fernsehen in Europa interessierten Industriekreise, gemeinsam entwickelt.
 - Erster Browser nach MHP-Standard - MHP-Markteinführung steht kurz bevor - MHP-Workshop mit neuen Applikationen
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17.7.2002 12:52
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Erster Browser nach MHP-Standard
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[ FPoe]
Gütersloh - Der Spezialist für Content-Management-Systeme und Portal-Lösungen Nionex, ein Unternehmen der Wissen Media Group in der Bertelsmann Arvato AG, hat weltweit den ersten Browser auf Basis des neuen MHP-Standards (Multimedia Home Platform) realisiert.
Der pontegra Browser von Nionex erlaubt eine schnelle und kostengünstige Entwicklung interaktiver TV-Services und bildet die Grundlage für zukunftsorientierte Lösungen.
Der Standard für interaktive Fernsehservices heißt MHP. Mit der Einführung von DVB-HTML im MHP 1.1-Standard können webbasierte Inhalte für interaktives Fernsehen genutzt werden. Da sich derzeit noch keine standardisierten, Settop-Box-residenten DVB-HTML-Browser auf dem Markt befinden und die Unterstützung von DVB-HTML in MHP außerdem optional ist, wird diese Lücke nun durch die neue Entwicklung der Nionex GmbH geschlossen.
Das Produkt pontegra von Nionex ist der erste HTML-Browser auf MHP. Er ist die Integrationslösung für MHP und derzeitige TV-Services und ebnet nach Unternehmensangaben den Weg für zukünftige Trends. pontegra erlaubt es, mit Standard Authoring-Tools und webbasierten Workflow-Komponenten neue, interaktive Dienste zu generieren. Nionex will den pontegra-Browser und sein gesamtes Leistungsspektrum auf der diesjährigen International Broadcasting Convention (IBC) vom 13. bis 17. September in Amsterdam vorstellen.
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17.7.2002 11:14
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Fußball-WM 2006: Alle Spiele im Free TV?
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[ FPoe]
München - Bis Ende Oktober will die KirchGruppe die Übertragungsrechte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland verkauft haben. Offenbar ist aber noch nicht klar, bei welchem Sender sie laufen wird.
"ARD und ZDF haben ein Erstverhandlungsrecht für 24 Spiele der WM, aber kein Vorkaufsrecht", erläuterte KirchMedia-Geschäftsführer Heinz-Joachim Ziems in einem Interview. "Wir verhandeln derzeit mit allen anderen Sendern, nur nicht mit ARD und ZDF." KirchMedia habe den öffentlich-rechtlichen Sendern bereits im Frühjahr Verhandlungen über die TV-Rechte an der WM 2006 angeboten, ARD und ZDF hätten sich dazu aber noch nicht geäußert.
Neben den Live-Übertragungen im PayTV-Sender Premiere sollten diesmal auf jeden Fall mehr als die Hälfte der insgesamt 64 WM-Spiele im freiempfangbaren deutschen TV zu sehen sein. "Wir schließen auch nicht aus, dass alle Spiele live im Free-TV laufen werden", so Ziems weiter. Offenbar ist aber noch nicht klar, auf welchen Free-TV-Sendern die WM-Spiele 2006 live übertragen werden. Die Verhandlungen über die WM-Rechte sollten bis Ende Oktober abgeschlossen werden.
Interessant werden dann auch die Modalitäten zur Übertragung sein. Möglich wird eine aussschließlich analoge Ausstrahlung nicht mehr sein, da die Digitaltechnik weiter verbreitet sein wird. Die Sender haben die Möglichkeit, ihre Signale zu verschlüsseln oder einen Satellitentransponder zu wählen, der ausschließlich das Deutsche Bundesgebiet mit TV-Signalen versorgt. Die Satellitentechnik macht dies möglich.
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17.7.2002 10:28
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Fußball-Bundesliga bald im DSF?
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[ FPoe]
München - Weil ARD und ZDF weniger für die Bundesliga-Berichterstattung im aktuellen Sportstudio und den Nachrichtensendungen bezahlen wollen, soll das Deutsche Sportfernsehen (DSF) nun die Zweitverwertungsrechte bekommen.
"Wir überlegen, Zweitverwertungsrechte für die Fußball-Bundesliga an DSF zu vergeben", sagte KirchMedia-Geschäftsführer Heinz-Joachim Ziems in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. ARD und ZDF seien mit reduzierten Preisvorstellungen an KirchMedia herangetreten, die auch DSF bieten könne.
Die Zweitverwertungsrechte hatten bisher ARD und ZDF, die Ausschnitte von Spielen in ihren Nachrichten "Tagesschau" und "Heute" und in Sportmagazinen zeigten. Man müsse sich nun fragen, warum man die attraktiven Rechte nicht im Haus behalte und damit das DSF aufwerte, sagte Ziems. Eine Entscheidung solle schon innerhalb einer Woche fallen. Die KirchMedia hatte Ende Juni von der Deutschen Fußball Liga (DFL) trotz des Insolvenzverfahrens den Zuschlag für die Rechte an der Fußball-Bundesliga für die nächsten beiden Spielzeiten erhalten.
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17.7.2002 8:20
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Lokalsender verabschieden sich von sun.tv
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[ FPoe]
Die durch die Insolvenz der KirchGruppe ins Strudeln geratenen Ballungsraum-Sender werden ihr gemeinsames Programm sun.tv aus dem Programm nehmen und durch ein neues Format ersetzen.
Die BallungsraumSender TV.BERLIN, Hamburg1, tv.nrw, FR TV Südbaden, Rhein-Neckar Fernsehen, FRANKEN FERNSEHEN, SACHSEN FERNSEHEN, SAAR TV und TV BAYERN gehen am 1. August mit einem neuen Programm auf Sendung. Bisher wurde diese Zeit mit dem Programm von sun.tv gefüllt, das verschiedene Shows wie "Blond", "Club Max" oder alte Folgen von "Formel Eins" umfasste.
Täglich um 21.15 Uhr (bei tv.nrw um 22.15 Uhr) startet die Entertainment-Show "Nur mit Nummer! Koslars seltsame Sprechstunde" mit dem Kölner Moderator und Comedian Michael Koslar. Dort sollen bisher unentdeckte Talenten die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Die Show sei auf die urbanen Zuschauer-strukturen von BallungsraumFernsehen zugeschnitten, informiert Vermarkter SevenOne Media. Ein wesentliches Resultat der dritten Reichweiten-Untersuchung sei die deutliche Verjüngung der Altersstruktur. Danach haben sich die Seher der Ballungsraum-Sender im Vergleich zum Vorjahr deutlich verjüngt. Gehörten im vergangenen Jahr noch 48 Prozent zu der für die Werbewirtschaft relevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, so sind es nun gut 56 Prozent.
Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung sei die deutlich gestiegene Akzeptanz der Nachrichten auf Ballungsraum-Sendern. Die regionalen und lokalen TV-Sender nehmen dieses Ergebnis nun zum Anlass, direkt vor Beginn des neuen Showformats eine weitere Nachrichtenschiene um 21 Uhr einzuführen.
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17.7.2002 8:01
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Hessen Digital Radio: Sendernetz weiter ausgebaut
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[ FPoe]
Frankfurt - Der Ausbau des hessenweiten Sendernetzes für Digital Radio schreitet weiter voran, am 17. Juli hat der Hessische Sendernetzbetreiber, die Hessen Digital Radio GmbH (HDR), drei neue Anlagen für das landesweite VHF-Band in Betrieb genommen.
Die neuen Senderstandorte liegen ausschließlich in struktur- und bevölkerungsstarken Stadtgebieten in Frankfurt am Main (Fernmeldeturm), Wiesbaden (Hohe Wurzel) und Kassel (Stadt).
Wie Dirk Risse, Geschäftsführer der HDR erklärt, dienen die neuen Anlagen in erster Linie dazu, die Stabilität des vorhandenen Netzes zu erhöhen und die Empfangsqualität zu verbessern. "In weiten Teilen Hessens ist der Empfang von digital ausgestrahlten Hörfunk-Programmen jetzt optimal", so Risse. Hessenweit beträgt die Netzabdeckung für die Ausstrahlung von Digital Radio-Programmen und -Services nahezu 80 Prozent. Erst Ende 2001 hatte die HDR Sendeanlagen in Darmstadt (Krehberg), Kassel (Habichtswald) sowie in Fulda und Gießen (Dünsberg) errichtet.
Risse ist davon überzeugt, dass die Voraussetzungen für den allmählichen Wechsel vom analogen auf den digitalen Hörfunkstandard geschaffen sind. "Das Netz steht und gleichzeitig beginnen die Empfangsgeräte den Massenmarkt zu erobern," erklärt Risse in Anspielung auf den jüngsten Verkaufserfolg von Blaupunkt.
Das Einzige, was in Hessen noch fehlt, ist eine ausreichende Anzahl von Programmen. Landesweit sind derzeit lediglich die öffentlich-rechtlichen Programme von DeutschlandRadio Berlin und Deutschlandfunk zu empfangen. Doch Risse ist zuversichtlich, dass sich an dieser Situation sehr bald etwas ändern wird: "Wir stehen mit einigen privaten Anbietern seit Monaten in engem Kontakt - die Verhandlungen sind mittlerweile weit fortgeschritten und ich bin überzeugt, dass es bald zu einem positiven Abschluss kommen wird", so Risse.
Alles über Digital Radio finden Sie in unserem Special.
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16.7.2002 20:47
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CNL neu auf 13° Ost
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[ DWeyel]
Neues russisches Free-TV-Programm im Deutsche Telekom-Digitalpaket auf Hot Bird aufgeschaltet.
Im Deutsche Telekom-Digitalpaket auf Eutelsat Hot Bird-Transponder 11,096 GHz horizontal, SR 27.500, FEC 3/4 wurde der russische Free-TV-Sender CNL aufgeschaltet.
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16.7.2002 20:22
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VPRT verurteilt Aufruf zu Werbeboykott
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[ FPoe]
Bonn - Der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) hat ein Werbeboykott im Umfeld von Gewaltsendungen verurteilt, zu dem der niedersächsische Justizminister Pfeiffer in einem Schreiben an führende Wirtschaftsunternehmen aufruft.
Pfeiffer regt darin eine 'Allianz der deutschen Wirtschaft' zur Verhinderung der Ausstrahlung von jugendgefährdenden 'Gewaltfilmen' nach 22.00 Uhr an und beruft sich dabei mehrfach auf seine Kompetenz als Gewaltforscher, der er bis zu seiner Berufung zum Justizminister des Landes Niedersachsen im Dezember 2000 war.
"Als Justizminister allerdings", so der VPRT-Präsident Jürgen Doetz, "sei Pfeiffer disqualifiziert, wenn er zum Kampf gegen den Art. 5 des Grundgesetzes aufrufe, der die Programmfreiheit garantiere. Eine derart fehlgeleitete Instrumentalisierung eines Ministeramtes hat es in der Geschichte des dualen Rundfunksystems bisher nicht gegeben", so Doetz weiter. "Hier missbraucht ein Justizminister eines Bundeslandes offensichtlich aus eigenem Interesse sein Amt, um Ziele, die in der beruflichen Vergangenheit nicht erreicht wurden, durchzusetzen."
Nicht nur fragwürdige Methoden in der Recherche, die mit Hilfe eines 'bayerischen Geschäftsmannes' vorgenommen wurde und Firmen zusammenstellt und brandmarkt, die angeblich im Umfeld von 'jugendgefährdenden Filmen' werben, sondern auch die völlig undifferenzierte Bewertung von Filmen als gewaltfördernd, lassen Doetz das Vorgehen scharf verurteilen. Doetz betonte, dass sich die privaten Fernsehsender selbstverständlich an die gesetzlichen Vorschriften der Sendezeitenbegrenzung halten und zusätzlich ihrer Verantwortung für den Jugendschutz über die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen Rechnung tragen.
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16.7.2002 20:18
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Zwölf Unternehmen wollen KirchMedia
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[ FPoe]
München - Zwölf Unternehmen, die sich zu sechs Konsortien zusammengeschlossen haben, sind an der Übernahme der insolventen KirchMedia interessiert.
Nach einem Bericht des Manager-Magazins handle es sich dabei um die Altgesellschafter Lehman Brothers, News Corporation (Rupert Murdoch) und Mediaset (Silvio Berlusconi); die Verlage Heinrich Bauer und Axel Springer; die Commerzbank und das Hollywood-Studio Columbia; den französischen Fernsehsender TF1 und den US-Filmproduzenten Haim Saban.
Die niederländische Produktionsfirma Endemol und der US-Sender NBC wollten sich eventuell bestehenden Konsortien noch anschließen, berichtet die Zeitschrift. Die Gläubiger erwarteten einen Erlös von 3,7 Milliarden Euro. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger könnte die KirchMedia im kommenden Jahr einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro und einen Bruttogewinn (Ebit) von 323 Millionen Euro erzielen, nach der Ergebnisabführung an die anderen Gesellschafter der ProSieben-Fernsehgruppe blieben aber nur 5,9 Millionen Euro Jahresüberschuss übrig.
 - Weitere Kirch-Tochter ist pleite - Kirch-Sanierung auf Kosten von ProSiebenSat.1? - Vier Interessenten für KirchMedia
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16.7.2002 20:14
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Ish verschiebt Ausbau des TV-Kabels
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[ FPoe]
Stuttgart - Der bereits gestoppte Ausbau des TV-Kabels von US-Unternehmen Callahan in Baden-Württemberg wird bis auf weiteres nicht fortgesetzt. Aus der Verzögerung soll nun eine Pause werden.
Eine Sprecherin von Kabel Baden-Württemberg, das zur amerikanischen Callahan-Gruppe gehört, bestätigte den Stuttgarter Nachrichten: "Ob und wann es mit der Kabelaufrüstung weitergeht, wird sich erst im Herbst entscheiden."
Im Ruhrgebiet entließ Callahan von ursprünglich 2400 Mitarbeitern bereits 570. Die Aufrüstung des TV-Kabels zum Multimediastrang wurde zwar vorangetrieben, "das Umsatzwachstum ist aber nicht so eingetreten, wie wir uns das erhofft haben", sagt die Callahan-Sprecherin in Köln.
In Baden-Württemberg, wo Callahan unter dem Namen Ish firmiert, wird auf die Bremse getreten. Außer den 80 000 Haushalten in der Region Ludwigsburg, die bereits über das neue Glasfaserkabel verfügen, wird der Ausbau nicht mehr fortgesetzt. Callahan wird seine Kabelangebote für Baden-Württemberg vorerst nicht einmal vermarkten, die Haushalte in und um Ludwigsburg können also auf die neuen Serviceangebote noch nicht zurückgreifen, berichtet die Zeitung weiter.
Ob und wann es mit der Kabelaufrüstung weitergeht, soll sich nun erst im Herbst entscheiden. Bis dahin sollen alle Wirtschaftspläne überarbeitet werden. Ursprünglich hatte Callahan rund 1,4 Milliarden Euro in den Ausbau des Kabels im Südwesten investieren wollen. Landesweit sind derzeit rund 2,2 Millionen Haushalte an das TV-Kabel angeschlossen. In diesem Jahr sollten 900.000 Haushalte aufgerüstet werden.
 - Ish entgeht knapp dem Konkurs - Ish stoppt Aufrüstung der TV-Netze - Ish kurz vor der Pleite?
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16.7.2002 17:04
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US-Kongress arbeitet an Digital-TV-Gesetz
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[ FPoe]
Washington - Der US-Kongress will im Herbst die Arbeit an einer Regelung für digitales Fernsehen aufnehmen. US-Fernsehsender sollen bis 2006 auf digitale Signale umstellen.
Der Schritt wurde sowohl von der Film- als auch von der Hardware-Industrie begrüßt, berichtet das Branchenportal Cnet. Bei den Medienunternehmen stößt dies aber auf wenig Gegenliebe, solange nicht eindeutige urheberrechtliche Regelungen und entsprechende technische (Kopierschutz-)Maßnahmen existieren.
Der Kongress hat nun die schwierige Aufgabe, zwischen Hollywood, Silicon Valley und den Konsumenteninteressen zu vermitteln und eine tragfähige Lösung zu präsentieren. Billy Tauzin, Vorsitzender des zuständigen Ausschusses für Energie und Handel im Repräsentantenhaus, teilte laut Cnet mit, dass die Arbeit an einem "umfassenden Gesetzesentwurf" begonnen habe. Die Verabschiedung des endgültigen Gesetzes werde aber wahrscheinlich erst 2003 erfolgen. Die Regelung soll terrestrisches Digital-TV in den USA zu einer Alltäglichkeit werden lassen.
Der Gesetzesentwurf muss einerseits Medienunternehmen vor der illegalen Verbreitung ihrer Inhalte (vor allem über das Internet) schützen, andererseits auch den Ansprüchen der Elektronikkonzerne sowie der Konsumenten gerecht werden. Hollywood fürchtet ein ähnliches Schicksal für das Geschäftsmodell der Traumfabrik wie es zurzeit der Musikindustrie angesichts illegaler Online-Tauschbörsen widerfährt. Deshalb fordert die Filmindustrie sichere Kopierschutztechnologien von den Hardwareherstellern. Diese sehen aber die Attraktivität ihrer Produkte beim Konsumenten gefährdet, wenn die Geräte nicht mehr die Leistungen bringen, die der Kunde wünscht.
Dem Konsumenten muss wie bisher ermöglicht werden TV-Programme für den späteren Gebrauch und für private Zwecke aufzuzeichnen bzw. auch auf anderen Geräten abzuspielen. Es soll aber verhindert werden, dass der Endverbraucher die Inhalte der Medienunternehmen (auch unentgeltlich) ins Internet stellt oder dort zum Tausch anbietet. (pte)
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16.7.2002 8:17
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Rekordverkauf von Digital Radios
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[ FPoe]
Vom neuen Digital Radio-Gerät "Woodstock DAB 52" der Marke Blaupunkt wurden seit Mai 2002 nahezu 10.000 Stück verkauft.
Allein die bisherige Verkaufs-Bilanz des neuen Digital Radio-Empfängers von Blaupunkt zeigt der Initiative Marketing Digital Radio (IMDR) zufolge, dass der digitale Hörfunkstandard auch im Massenmarkt immer stärker Fuß fasst. Der "Woodstock DAB 52" ist das weltweit erste Gerät, das mit DAB und MP3 gleich zwei moderne Digitaltechnologien miteinander vereint – UKW-Empfang inklusive.
Nach Angaben des Herstellers sind bereits seit der Markteinführung im Mai 2002 nahezu 10.000 Stück über den Ladentisch gegangen - eine in der Preisklasse um 500 Euro im so kurzer Zeit bisher nicht erreichte Stückzahl. Die Nachfrage sei ungebrochen. Wie Grundig, Panasonic, Pioneer, TerraTec und Kenwood stellt sich auch Blaupunkt daraf ein, spätestens 2010 mehr digitale als analoge Empfangsgeräte abzusetzen.
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16.7.2002 8:16
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TechniSat mit Weltneuheit
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[ DWeyel]
NIT-Karte wertet die kompletten Transponderdatenströme von Satellit und Kabel aus.
Der Dauner Sat-Equipment-Hersteller TechniSat bietet ab sofort ein neues, einzigartiges Messinstrument an. Mit der NIT-Karte (Network Identification Table) kann man den Datenstrom eines Transponders komplett auswerten. Bei der so genannten BER-Messung erscheint nach Eingabe von Transponderfrequenz, Symbol- und Coderate ein entsprechendes Bildschirmmenü auf dem Monitor des Messempfängers. Hier werden die Satellitenkennung, das Bouquet sowie die TV- und Radioprogrammnamen angezeigt.
Die jeweils ersten 15 Programmnamen werden in voller Länge angezeigt. Sind auf dem Transponder mehr Signale vorhanden, kann man deren Anzahl in einem separaten Fenster sehen. Auch im Rahmen des digitalen Kabelnetzes kann man NIT künftig einsetzen. Laut Herstellerangaben ist eine solche Messmöglichkeit im Kabelnetz bislang einmalig.
Die NIT-Einbaukarte kann in den Messgeräten TechniPro Universal und TechniPro Universal Plus nachgerüstet werden. Bei Neukauf eines TechniSat-Messgerätes kann man die entsprechende NIT-Karte auch direkt mitbestellen. Der Einbau der NIT-Karte und des Eproms mit deutschsprachiger Software wird exklusiv über den TechniSat-Service durchgeführt.
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16.7.2002 8:16
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Primacom speist ARD-Applikationen ins Kabel ein
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[ FPoe]
Leipzig - Digital angeschlossene Primacom-Kunden können interaktiv aktuelle Infos während der ARD-Berichterstattung zur Tour de France abrufen
Seit einigen Tagen können Radsportbegeisterte die Tour live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen verfolgen. Am besten informiert sind Zuschauer mit digitalem Empfang über Satellit, denn über ARD DIGITAL bietet die Sendeanstalt eine interaktive Begleitung der gesamten Tour. Zusatzinformationen lassen sich per Fernbedienung jederzeit abrufen.
Der Kabelnetzbetreiber Primacom speist diese interaktiven Applikationen auch in seine digital aufgerüsteten Netze ein. Das bedeutet für alle digital angeschlossenen Primacom Kunden einen zusätzlichen Mehrwert. Einzige Vorraussetzung ist die Nutzung eines digitalen Fernsehanschlusses.
Die Primacom ist der viertgrößte Kabelnetzbetreiber Deutschlands un bietet bundesweit ca. 125.000 Haushalten die Möglichkeit diesen zusätzlichen Service zu nutzen. Das Unternehmen versorgt die Kunden mit Multi-Media-Diensten über das eigene Breitbandkabelnetz. Derzeit verfügt das Unternehmen über rund zwei Millionen angeschlossene Haushalte mit rund 1,3 Millionen Kunden in Europa.
Mit der Einführung des digitalen Fernsehens hat Primacom eine Palette von interaktiven Diensten unter Verwendung einer Settop-Box als Plattform eingeführt. Kunden, die an das aufgerüstete Breitbandkabelnetz angeschlossen sind, haben Zugang zu mehr als 100 TV- und Radioprogrammen, zu Interactive Pay-Per-View und zu Highspeed Internetdiensten.
 - PrimaCom-Filme nicht pornografisch - PrimaCom: 2005 schwarze Zahlen - Einspeisungsverfügung gegen Primacom
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16.7.2002 8:07
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Sechs neue Digital Radio Sender
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[ FPoe]
Frankfurt - Ein europaweit gültiger Plan für die Erweiterung der Digital Radio -Versorgung bringt der Bundesrepublik Deutschland zusätzliche Frequenzen für weitere Programmangebote.
Der Erfolg gilt nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa. Die Weichen dafür stellt die jüngste T-DAB Planungskonferenz (Terrestrisches Digital Radio Broadcasting), die Ende Juni wie bereits von DigiTV.de berichtet in Maastricht stattfand. Dort wurde unter der Beteiligung von 33 CEPT-Verwaltungen (European Conference for Post and Telecommunication) und 125 Delegierten ein europaweit gültiger Plan für die Erweiterung der Digital Radio -Versorgung im L-Band (1,5 GHz-Bereich) verabschiedet.
Danach stehen der Bundesrepublik Deutschland zusätzliche Frequenzen für eine weitere, bundesweite Bedeckung, aufgeteilt in 112 Gebiete zur Verfügung, die das Ausstrahlen von mindestens 6 zusätzlichen regionalen Digital Radio-Programmen und -Services ermöglichen.
In Kraft treten wird das Maastrichter Abkommen am 1. September dieses Jahres. Zwar können einige der neu zur Verfügung stehenden Frequenzen mit Rücksicht auf andere in diesem Frequenzbereich noch auslaufend betriebenen Funkdiensten erst ab 2006 genutzt werden. Doch steht jetzt einer Erweiterung des digitalen Programm- und Serviceangebotes nichts mehr im weg.
 - IMDR begrüßt Maastricht-Ergebnis
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15.7.2002 18:10
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Galaxis-Receiver sind beliebt
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[ FPoe]
Köln - Die "Galaxis Easy World" ist der beliebteste Digitalreceiver – zu diesem Urteil kommen jedenfalls die Leser der Zeitschrift Funkschau SAT-Spezial.
Sie kürten den ersten Digitalreceiver mit dem Prädikat "geeignet für Premiere" auf Platz 1 der Leserwahl im aktuellen Heft 2/2002. Aber auch die Verkaufszahlen Im Handel und die Kritiken der Fachpresse legen die Favoritenrolle nahe.
Das Gerät ist besonders einfach zu bedienen und wird im Handel solo und in Kombination mit einem Premiere-Abonnement angeboten. Seit einer Woche liefert Galaxis auch eine Kabelversion der Easy World an den Fachhandel. Beide Geräte bietet Galaxis derzeit im Rahmen einer Sommeraktion inklusive eines kostenlosen "Premiere Start-Jahresabonnements an.
Marco Stuhr, Vertriebs- und Marketingleiter bei Galaxis freut sich über das Ergebnis der Leserwahl: "Wir haben seit der Markteinführung des Galaxis Easy World-Receivers im März sehr viel Lob vom Handel und der Fachpresse erhalten. Die Zufriedenheit der Verbraucher ist für uns natürlich das entscheidende Kriterium. Deshalb sind wir über das Ergebnis der Leserwahl von Funkschau Sat-Spezial besonders glücklich."
Positiv wird auch der Kundendienst von Galaxis bewertet. Dazu Marco Stuhr: "Hier kommt uns die besondere Zuverlässigkeit der Geräte entgegen. Die Ausfallquote unseres Produktionspartners Vogt Elektronik liegt im Promillebereich, das verschafft unserem Service-Team den Spielraum für die persönliche Betreuung unserer Kunden."
 - Galaxis liefert Premiere-Box für Kabel-Empfang - Galaxis verschenkt Premiere-Abos - Neue Software für Galaxis-Settop-Boxen
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15.7.2002 18:00
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Fußball-WM kurbelt Absatz von TV-Geräten an
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[ FPoe]
Nürnberg - Die Fußballweltmeisterschaft 2002 hat sich als Motor für den Absatz von Fernsehgeräten sowohl in Europa als auch in Asien erwiesen.
Der Absatz stieg gegenüber dem Vorjahr in Europa um fünf und in Asien um durchschnittlich sechzehn Prozent - so ein Ergebnis der regelmäßigen Handelserhebungen der GfK im Geschäftsfeld Non-Food Tracking in den Monaten April und Mai dieses Jahres.
"Sportereignisse von nationaler ebenso wie von globaler Reichweite begeistern große Teile der Bevölkerung und regen zum Konsum an", erklärt Andy Drake, Geschäftsführer der GfK Asia, Singapur. So ist beispielsweise im Vorfeld der Olympischen Spiele 2000 in Sydney und der Fußballweltmeisterschaft 1998 in Frankreich die Zahl verkaufter Unterhaltungselektronik in den jeweiligen Gastgeberländern enorm gestiegen: in Australien um 45, in Frankreich um 15 Prozent.
Das gilt auch für die diesjährige Fußballweltmeisterschaft, wie die Ergebnisse der kontinuierlichen Handelserhebungen im Bereich GfK Non-Food Tracking belegen. Darüber hinaus zeigt sich, dass in den Ländern, deren Mannschaften an der Weltmeisterschaft teilnehmen, mit der Fußballbegeisterung auch der Handel mit Farbfernsehern und anderer TV-Ausrüstung wächst.
In Westeuropa war die Nachfrage nach Fernsehgeräten in den beiden Monaten vor der Fußballweltmeisterschaft mit einem Umsatz von 1,44 Milliarden Euro um 71 Millionen Euro beziehungsweise fünf Prozent höher, als im Vergleichszeitraum 2001.
In Deutschland, dem Land des neuen Vizeweltmeisters, stieg der Umsatz mit Fernsehgeräten um neun Prozent. Allerdings war das wertmäßige Umsatzwachstum erstmals deutlich geringer als das mengenmäßige, das 15 Prozent betrug. Das heißt, dass nach einer langen Phase der Stagnation wieder mehr Geräte gekauft wurden, die Käufer jedoch pro Gerät im Durchschnitt deutlich weniger ausgaben. Die Verbraucher nutzen offensichtlich unmittelbar vor Beginn des Turniers auf die Fußballweltmeisterschaft zielende Schnäppchenangebote.
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15.7.2002 17:55
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Weitere Kirch-Tochter ist pleite
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[ FPoe]
München - Die TaurusMedia Technik, eine 370 Mitarbeiter beschäftigende Tochter der KirchMedia, beantragte heute Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde vom Amtsgericht der Münchner Rechtsanwalt Michael Jaffé ernannt, der diese Aufgabe bereits bei Kirch Media übernommen hatte. Ein Sprecher der Kirch Media, zu der die Technik-Tochter gehört, begründete den Antrag Presseberichten zufolge mit drohender Zahlungsunfähigkeit.
Die Taurus Media Technik sieht sich selbst als modernsten filmtechnischen Dienstleister Europas und betrieb bislang in erster Linie das Filmarchiv von Firmengründer Leo Kirch. Spezialisiert ist das Unternehmen auf die so genannte Postproduktion von Farbkorrektur, Restaurierung über Tonmischung und Synchronisation bis hin zur Herstellung von Trailern.
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15.7.2002 11:30
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Liberty will noch immer Telekom-Kabel
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[ FPoe]
Bonn - Das US-Medienunternehmen Liberty Media bastelt an einem Bieterkonsortium für die Kabelnetze der Deutschen Telekom.
Liberty-Chef John Malone hat also den Einstieg in den deutschen Kabelmarkt noch nicht abgeschrieben. Wie die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet, sei Liberty an private Beteiligungsgesellschaften herangetreten, um Investoren für ein neues Gebot zu gewinnen. Dieser Schritt soll nicht nur die Finanzierung für den Medienkonzern erleichtern, sondern auch den Widerstand beim Bundeskartellamt und den deutschen Medienunternehmen abschwächen.
Liberty hat ursprünglich 5,5 Mrd. Euro für sechs Telekom-Kabelgesellschaften geboten, die etwa 10 Mio. Haushalte versorgen. Inzwischen dürfte der Wert der Kabelnetze bereits gesunken sein. Finanzexperten schätzten laut FTD, dass die Deutsche Telekom bei günstigen Bedingungen maximal drei Mrd. Euro dafür herausschlagen kann. Im Juli veranstaltete die Telekom für zwölf Kaufinteressenten eintägige Präsentationen. Der US-Konzern sei nun an Interessenten mit dem Vorschlag zur Bildung eines Konsortiums herangetreten. Die FTD nennt Apax Partners und Apollo Management, die Liberty als aussichtsreichste Partner ansieht.
Der Verkauf der Kabelnetze ist für die Deutsche Telekom ein wesentlicher Bestandteil des Finanzplans zum Abbau der Schuldenlast von etwa 65 Mrd. Euro. Zudem geht man bei der Telekom davon aus, ein Verkauf sei wettbewerbsfördernd. Das Bundeskartellamt sah den Verkauf in einem anderen Licht und untersagte Liberty den ersehnten Einstieg in den deutschen Markt im Februar. Es sei eine "Verstärkung der marktbeherrschenden Stellung" auf dem Endkundenmarkt, dem Einspeisemarkt sowie dem Signallieferungsmarkt zu befürchten. Dadurch entstand ein Loch von 5,5 Mrd. Euro im Sanierungsplan der Deutschen Telekom. (pte)
 - Telekom: Neuer Anlauf im Kabel-Verkauf - Privatsender wollen TV-Kabel - Telekom will TV-Kabel noch 2002 verkaufen
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