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| DigiTV.de Newsarchiv 11. 6. 2002 - 13. 6. 2002 |
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13.6.2002 20:38
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Lizenz für digitale Langwelle vergeben
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[ FPoe]
Halle - Die Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt hat die öffentlich ausgeschriebene Hörfunkfrequenz auf der Langwelle (261 kHz Standort Burg bei Magdeburg) an die Europäische Rundfunk- und Fernseh GmbH Europa 1 vergeben.
Auf die öffentliche Ausschreibung hatten sich insgesamt 3 Bewerber gemeldet, so dass ein Auswahlverfahren erforderlich war, teilte die Landesmedienanstalt mit. Weitere Antragsteller waren die Starlet Media AG sowie die Radio Starlet Programm- und Werbegesellschaft mbH.
Der künftige Lizenzinhaber, die Europäische Rundfunk- und Fernseh GmbH Europa 1, ist ein Tochterunternehmen eines der größten, privaten Hörfunk- und Fernsehveranstalters in Frankreich. Die Muttergesellschaft, Lagardère Broadcast S.A. (Paris) verfügt über weitreichende Beteiligungen an elektronischen Medienunternehmen, der Presse sowie Industrieunternehmen. Sie betreibt in Frankreich drei landesweite Hörfunkprogramme, wobei Europa 1 als Informationsprogramm mit einem Wortanteil von 70 Prozent aus traditionellen Gründen heute noch über Langwelle neben UKW abgestrahlt wird.
Der neue Lizenznehmer will die Langwellenfrequenz mit Standort Burg (Magdeburg) für ein neues, deutschsprachiges Programm nutzen, das zum frühestmöglichen Zeitpunkt in digitaler Technik abgestrahlt werden soll. Der Veranstalter verfügt über reiche Erfahrungen im Bereich DAB und DVB-T (terrestrisches-digitales Fernsehen) in Frankreich sowie über die Abstrahlung von Hörfunkprogrammen mit Hilfe analoger Technik auf der Langwelle.
Schwerpunktmäßig soll sich das künftige Vollprogramm an Autofahrer, Berufspendler, Vielfahrer, Trucker und ähnliche mobile Zielgruppen richten und neben dem Musikprogramm Nachrichten und Serviceinformationen rund um das Thema Auto und Reisen enthalten. Die Zielgruppe ist die Hörerschaft von 25 bis 54 Jahre. Der Veranstalter wird seinen Sitz in Sachsen-Anhalt nehmen.
Wie der Geschäftsführer der MSA weiter mitteilte, baue die Medienanstalt Sachsen-Anhalt mit dieser Lizenzierung eines digitalen Hörfunkprogramms auf Langwelle seine innovative Position im Bereich einer modernen Rundfunktechnik aus. Es sei zu hoffen, dass auf Grund der bisherigen Erfahrung des Veranstalters und seiner Finanzkraft ein weiterer Schub auf dem Wege zur Digitalisierung erfolge, sagte der Geschäftsführer der MSA, Christian Schurig.
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13.6.2002 20:15
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Eutelsat nimmt neues IP-Netzwerk in Betrieb
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[ DWeyel]
Satellitenbetreiber vernetzt seine Zentralen mit interaktivem IP-Netz.
Der Satellitenbetreiber Eutelsat hat heute ein neues satellitenbasiertes IP-Netzwerk zwischen seiner Pariser Zentrale und seinen drei europäischen Satellitenzulieferern in Betrieb genommen. Das interaktive IP-Netz nutzt einen Satelliten als Hin- und Rückkanal und erlaubt die rasche Übertragung hochvolumiger Multimediainhalte in hoher Qualität. Eutelsat setzt das neue Netz ein, um mit seinen Zulieferern im ständigen Kontakt den jeweils aktuellen Stand seiner Satellitenprojekte zu überwachen und zu besprechen.
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13.6.2002 15:45
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Breitband über Kabel wächst in Österreich
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[ FPoe]
Wien - Die österreichischen Kabelnetzbetreiber sind die Nummer eins bei den Breitband-Internetanbietern in Österreich.
Ende 2001 wurden via Kabel 220.000 Kunden versorgt, was einer Steigerung von 71 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das teilte der Fachverband der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen in der Wirtschaftskammer mit. Obwohl es 2001 weniger Kabel-TV-Firmen als im Jahr davor am österreichischen Markt gab, konnten die insgesamt 238 Unternehmen die Anzahl der Kunden deutlich steigern. Besonders kräftig ist das Wachstum bei den Nutzern von Multiservice-Anbietern.
Ein Viertel aller österreichischen Kabel-Haushalte bezieht mindestens zwei Dienste bei ihrem Kabelbetreiber. Internet wird in Österreich von 88 Kabel-Unternehmen angeboten, die gemeinsam um 92.000 Internet-User mehr mit einem Breitband-Zugang versorgen als im Jahr 2000. Fünf Kabel-TV-Gesellschaften bieten in fünf Bundesländern neben Internet auch Telefonie übers Kabelnetz an. Ende 2001 hatte die Kabelbranche 147.209 Telefon-Teilnehmer. Insgesamt verfügen 1.035.523 Haushalte über einen Kabelzugang, mit dem sie zumindest Fernsehen empfangen können.
Laut Austrian Internet Monitor (AIM) vom ersten Quartal 2002 verfügen 45 Prozent der Österreicher über einen Breitband-Zugang zum Web, wobei AIM auch ISDN-Zugänge dem Breitband zuordnet. 20 Prozent gehen über ein Kabelnetzwerk online, 16 Prozent über ein ISDN-Modem und neun Prozent per ADSL-Leitung. Von jenen, die einen Internetzugang planen, wollen sich laut AIM 18 Prozent ein Kabelmodem zulegen. Größter Kabelprovider ist demnach UPC Telekabel mit Chello, das auf einen Marktanteil von 12 Prozent bei allen Internet-Usern kommt. (pte)
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13.6.2002 13:59
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DSF soll verkauft werden
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München - Bis Mitte August soll sich entscheiden, wer neuer Besitzer des Deutschen Sportfernsehens (DSF) wird. Mit einem harten Sparprogramm sollen die Verluste bis 2003 der Vergangenheit angehören.
Erste Sondierungsgespräche gab es bereits mit Eurosport und dem amerikanischen Sportkanal ESPN, meldet das Handelsblatt. Außerdem gehören zwei weitere Investoren zu den Interessenten. Verhandlungen mit dem Medienunternehmer Herbert Kloiber hätten bereits stattgefunden, verliefen aber ergebnislos.
"Nächstes Jahr kommen wir nahe an die Gewinnschwelle heran", sagte DSF-Geschäftsführer Stefan Ziffzer der Zeitung. "Voraussetzung ist, dass das Werbevolumen über dem von 2002 liegt." In den ersten vier Monaten 2002 seien die Verluste im Vergleich zum Vorjahr halbiert worden.
Der 1993 gegründete Sender hat Anfang Mai bereits angekündigt, dass ein Viertel seiner 400 Mitarbeiter gehen müssen. Er erwartet, dass bis Mitte August klar ist, wer neuer Besitzer des Sportkanals wird. DSF hat eine durchschnittliche Zuschauerquote von 1,8 %. In diesem Jahr schlagen die Sportrechte mit 25 Mill. Euro zu Buche. Ziffzer hofft, verstärkt kostenloses Bildmaterial von weniger publikumsträchtigen Sportarten zu bekommen.
 - Auch DSF verzichtet auf digitale WM - DSF entlässt jeden vierten Mitarbeiter - DSF startet Programm-Offensive
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13.6.2002 13:23
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Österreich: ATV übernimmt Programm von Tele5
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[ FPoe]
Wien - Der österreichische Privat-TV-Sender ATV wird ab 1. Juli Änderungen im Programmschema vornehmen und Sendungen vom deutschen Schwestersender Tele5 übernehmen.
Möglich sei das durch eine Kooperation mit Tele5, das kürzlich in Deutschland gestartet ist. Diese Synergien in der Konzernstruktur seien nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern ermöglichen es ATV, zu neuen Programmteilen zu kommen und so das eigene Programmschema zu optimieren, so der ATV-Geschäftsführer Tillmann Fuchs, der kürzlich nach Verhandlungen mit Tele5-Geschäftsführer Jochen Kröhne zu einer entsprechenden Vereinbarung gekommen ist.
Die Eigenproduktionen von ATV, wie etwa die tagesaktuellen Nachrichten "ATV-i" um 18.30 Uhr, das beliebte Society-Magazin "Hot Shots", sowie das einzige tägliche österreichische Boulevardmagazin "Check it", und die Flirtshow "Street Flirt" bleiben am gleichen Sendeplatz. Auch am Hauptabend will ATV weiterhin mit seinem Film- und Serienangebot antreten.
Zum laufenden Verfahren im Zusammenhang mit den für einen terrestrischen Start erforderlichen ORF-Sendeanlagen meint ATV-Geschäftsführer Fuchs: "Wir werden sicher nichts überstürzen und warten jetzt einmal den vertragsersetzenden Behördenbescheid ab. Für uns geht es um eine sachgerechte, faire Lösung". Schließlich laufe die Lizenz für ATV über zehn Jahre, da dürfe es auf ein paar Wochen auf oder ab nicht ankommen, um die bestmöglichen Konditionen sicherzustellen, so Fuchs. Bis dahin sei man nun programmmäßig durch Tele5 sehr gut abgesichert.
 - ATV-Lizenz in zweiter Instanz bestätigt - Österreich: ATV-Konkurrenten geben nicht auf - Österreich: Privat-TV-Lizenz geht an ATV
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13.6.2002 13:07
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EchoStar: Updates nun auch über ASTRA
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Almelo/Niederlande – Ab sofort können alle aktuellen Satellitenreceiver von EchoStar auch über Astra ein neues Betriebssystem nachladen.
Damit steht fast 40 Millionen Europäern per Astra nun jederzeit die neueste Version der intelligenten Benutzerführung EchoNAV zur Verfügung. Die Updates lassen sich wie bisher auch über Eutelsat und das Internet laden.
Mit diesen Transponder-Einstellungen gelingt der Download: Frequenz 12604 MHz, Polarität H, Symbolrate 22000, FEC 5/6. Das aktuelle Betriebssystem ist die Version EchoNAV 2.0. Ab dem nächsten Update wird Astra als Standard-Satellit für den Software-Download eingestellt sein. Zur Zeit werden die folgenden EchoStar-Modelle unterstützt: DVR-7000 HDD, DVR-5000 HDD, DSB-2200 2Ci, DSB-2200 2Ci Viaccess©, DSB-808 2C, DSB-808 2Ci Viaccess© und DSB-707 FTA.
In Deutschland ist EchoStar mit Satellitenreceivern und Festplattenrecordern auf dem Markt vertreten. Die Verkaufsleitung in Spanien hat den deutschen Vertrieb der Lorenzen Communication GmbH, Consumer Electronic übertragen. Die EchoStar International Corporation in Almelo, Niederlande, vertreibt Produkte und Dienstleistungen im Satellitengeschäft in ganz Europa, Afrika, dem Mittleren Osten, Australien und Asien.
 - ANGA Cable: EchoStar zeigt Mini-Receiver - Lorenzen stellt auf ANGA Cable aus - OpenTV in 10 Mio. Settop-Boxen vertreten
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13.6.2002 13:04
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Kabelverkauf: ANGA fordert Strategiewechsel
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Bonn - Der Verband Privater Kabelnetzbetreiber fordert die Kabelregionalgesellschaften auf, ihre über 1000 BK-Netze einzeln zum Verkauf zu stellen.
Nach der fehlgeschlagenen Strategie der "Regionalisierung" müsse der Weg zu einem schnellen Kabelausbau nun über eine Lokalisierung der Netzstrukturen freigemacht werden. Die ANGA als Interessenvertretung der deutschen Kabel-TV-Branche hat heute in Bonn einen grundlegenden Strategiewechsel im Verkaufsprozess der Kabelnetze der Deutschen Telekom AG angemahnt. Nach den zahlreichen Hiobsbotschaften der neuen Kabelregionalgesellschaften müssten die Telekom und die Investorenkonsortien in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg erkennen, dass ihre Geschäftsmodelle und die mangelhafte Einbindung der Netzebene 4 in die Sackgasse geführt haben.
ANGA-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Charissé: "Die Politik darf jetzt nicht den Fehler machen, auf einen neuen Heilsbringer zu warten". Es sei in volkswirtschaftlicher Hinsicht völlig unverantwortlich, das industriepolitische Potenzial, das im deutschen Kabelmarkt - dem zweitgrößten nach den USA - schlummert, länger ungenutzt zu lassen. Schließlich werde mit dem Ausbau der BK-Netze eine einzigartige Wertschöpfungskette angestoßen, die vom elektrotechnischen Handwerk über die Tiefbaubranche und die Telekommunikationsausrüster bis hin zur Endgeräteindustrie und der gesamten Medienbranche reiche. Peter Charissé: "Es wäre skandalös, wenn dieser milliardenschwere, arbeitsplatzintensive Wirtschaftssektor weiter hinter fiskalischen Interessen an der Deutschen Telekom zurück-stehen müsste".
Angesichts des Stillstands bei den neuen Regionalgesellschaften und den Verzögerungen beim Telekomverkauf bedarf es eines grundlegenden Richtungswechsels: Telekom, ish und iesy müssen ihre über 1000 Netze einzeln zum Verkauf anbieten. Die Mitglieder der ANGA sind bereit, lokal zu realistischen Preisen zuzukaufen. In den damit über alle Netzebenen zusammengeführten Beständen kann dann kurzfristig der Netzausbau in Angriff genommen werden. Mit diesem Lokalisierungsprozess würde eine Vielzahl ausgebauter Kabelinseln entstehen, die nach und nach zu einem dichten Netz zusammenwachsen.
Die Betreiber der ANGA sind solide finanziert und aufgrund ihres gesunden Basis-Geschäfts durchaus in der Lage, die jeweils notwendigen Investitionen zu erbringen. Für Finanzinvestoren und Unternehmen der Telekommunikationsindustrie entstünde zugleich die Gelegenheit, sich an lokalen Projekten mit über-schau-barem Aufwand zu beteiligen. Haupt-geschäftsführer Peter Charissé: "Die Bereitschaft und das know how der deutschen Kabel-branche sind vorhanden. So ist in vielen ANGA-Netzen Internet über Kabel und Multimedia schon heute Realität. Es liegt nun in der Hand der Bundesregierung, auf die Telekom, ish und iesy einzuwirken, um den Weg für ein neues Ausbaukonzept frei zu machen".
Die ANGA Verband Privater Kabelnetzbetreiber e.V. ist der größte Zusammenschluss der Betreiber von Breitbandkabelnetzen in Deutschland. Zu den 130 Mitgliedern des Verbandes zählen auch rund 40 Unternehmen der Bereiche Systemherstellung und Telekommunikationsdienstleistung.
 - Privatsender wollen TV-Kabel - ANGA Cable 2002 mit großem Erfolg beendet
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13.6.2002 7:47
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ZDF und Sat.1 im Quotenrausch
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[ FPoe]
Mainz/Berlin - Die Fußball-WM beschert den Sendern endlich den erwünschten Quotenrausch. Nachdem ARD und ZDF bisher schon gut dastanden, erholt sich jetzt auch die Sat.1-Quote.
Das tägliche Magazin "ran - WM-Fieber" erzielte am Dienstag einen deutlichen neuen Quotenrekord: 4,74 Millionen Zuschauer (ab 3 Jahre, Marktanteil: 19,2 Prozent) verfolgten im Schnitt die von Oliver Welke und Paul Breitner moderierte Sendung.
Bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte "ran - WM-Fieber" einen Marktanteil von 24,1 Prozent (RW: 2,74 Mio), und auch bei den 14- bis 49-jährigen Männern erreichte der Marktanteil mit 29,6 Prozent den bisher mit Abstand besten Wert. In der Spitze bis zu 5,98 Millionen Zuschauer verfolgten während der Sendung den Spielbericht der Partie Deutschland - Kamerun.
Den Live-Auftritt der Deutschen Kicker verfolgten am Dienstag zur Mittagszeit im ZDF durchschnittlich 15,39 Millionen Fußball-Fans, die einen Marktanteil-Höchstwert von 77,7 Prozent erbrachten. In der Spitze sahen bis zu 16,89 Millionen Zuschauer den 2:0 Sieg des Völler-Teams über die Kameruner Löwen. Dies ist die bisher beste Quote, die ARD und ZDF bei den Live-Übertragungen von der WM 2002 erzielt haben.
 - Einigung über WM-Ausstrahlung - Fußball-WM weiterhin in ARD und ZDF - WM-Ergebnisse im Digital Radio
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12.6.2002 21:57
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Ballungsraum-TV auf dem Vormarsch
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[ FPoe]
Die deutschen Ballungsraumsender werden täglich von 13 Prozent der Bundesbürger gesehen und konnten den Seherkreis bis zu 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum steigern.
Die zum dritten Mal vom Fernseh-Vermarkter SevenOne Media vorgelegte Nutzerstudie für die von ihr betreuten TV-Regional- und Ballungsraumsender kommt zu dem Ergebnis, dass die Sender derzeit durchschnittlich 230.000 Zuschauer (über 14 Jahre) in jeder halben Stunde pro Tag haben, ein Viertel mehr als im Vorjahr.
Etwa 13 Prozent (2,4 Millionen) der insgesamt 18,2 Millionen möglichen Zuschauer im Einzugsgebiet eines Ballungsraumsenders haben laut Infratest täglich Regional- und Ballungsraum-TV eingeschaltet, teilt SevenOne Media weiter mit.
Die Untersuchung kommt darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass sich der Anteil der 14- bis 49-Jährigen beim Ballungsraum-TV vergrößert hat. Gehörten im Frühjahr 2001 rund 48 Prozent der Zuschauer des Ballungsraum-Fernsehens dieser Altersgruppe an, sind es in diesem Jahr 56 Prozent. Im Ballungsraum-Fernsehen haben sich 10 Anbieter zusammengeschlossen, zu denen TV-Berlin, TV-München und TV-NRW gehören.
Der nordrhein-westfälische private TV-Regionalsender TV NRW scheint aufgrund dieser guten Meldungen erst einmal gerettet. Die am 10. Juni geplante Gesellschafterversammlung wurde abgesagt. Erwartet wurde, dass die TV-NRW-Eigner auf dem Treffen das Ende des Senders beschließen. TV NRW teilte mit, dass es aufgrund der guten Erlösentwicklung im laufenden Jahr und des soliden Kostenmanagements keinen Bedarf für ein Treffen mehr gibt.
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12.6.2002 21:36
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Hughes Networks Systems Europe mit neuem Partner
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[ DWeyel]
DIRECWAY-Satelliten-Internetdienst baut Reichweite aus.
Hughes Network Systems Europe, Provider des Breitband-Satelliten-Übertragungsdienstes DIRECWAY, und Maqsat Satellite Communications, B.V. aus den Niederlanden haben eine strategische Vereinbarung getroffen. Demnach wird Maqsat künftig im gesamten Unternehmens- und Kundenbereich den Internet via Satellit-Dienst DIRECWAY vermarkten.
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12.6.2002 21:15
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DASDING expandiert
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[ DWeyel]
SWR-Jugendwelle ab 14. Juni im Rheinland-Pfalz-Kabel.
Die SWR-Jugendwelle DASDING wird ab 14. Juni landesweit in die Kabelnetze in Rheinland-Pfalz eingespeist. Das Multimedia-Radio ist bereits seit 1. April 2000 über die UKW-Frequenzen Koblenz 99,4 MHz und Bad Marienberg 91,3 MHz in einigen Teilen des Bundeslandes via UKW zu empfangen. Auch über ASTRA kann man das Programm im ADR-Modus hören. Dieser Ausstrahlungsweg wird nun auch von den Kabelkopfstationen zur Zuführung des Signals in die 73 verschiedenen Kabelnetze genutzt.
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12.6.2002 16:22
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Übernahmeangebot für KirchMedia
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Frankfurt - Ein Konsortium aus Commerzbank, WAZ-Gruppe und US-Studio Columbia TriStar hat ein Angebot zur Übernahme der insolventen KirchMedia abgegeben.
Es wurde an die von Kirch mit der Investorensuche beauftragte Bank UBS Warburg übermittelt, wie ein Sprecher der Commerzbank heute, Mittwoch, in Frankfurt bestätigte. Der Vorstand des Kreditinstituts habe am späten Dienstagabend grünes Licht dafür gegeben. Weitere Angaben wollte der Sprecher nicht machen.
Aus Frankfurter Bankenkreisen verlautete unterdessen, dass sich der gebotene Preis des Konsortiums zwischen zwei und 2,5 Mrd. Euro bewegen soll. "Das ist eine realistische Spanne", hieß es. Wahrscheinlich werden den Kreisen zufolge die Commerzbank und die WAZ-Gruppe jeweils 40 Prozent und die Sony-Tochter Columbia TriStar 20 Prozent halten. Allerdings könnten sich hier durchaus noch Verschiebungen ergeben, verlautete weiter. Die fachliche Führung solle bei der WAZ-Gruppe liegen.
Die KirchMedia, in der das Kerngeschäft der KirchGruppe gebündelt ist, hatte im April einen Insolvenzantrag gestellt. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird bis spätestens kommende Woche erwartet. (pte)
 - Neue Interessenten für KirchMedia - Einigung über WM-Ausstrahlung - Verlieren ARD und ZDF WM-Spiele?
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12.6.2002 16:19
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Kirchs TaurusHolding insolvent
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München - Die Dachgesellschaft der KirchGruppe, die TaurusHolding, hat heute beim Amtsgericht München einen Insolvenzantrag gestellt.
Mit der ebenfalls heute angemeldeten Insolvenz der Kirchbeteiligungen GmbH sind nun alle Holding-Gesellschaften der Kirch-Gruppe insolvent, teilte die Nachrichtenagentur ddp mit. Zuvor hatten schon KirchMedia und KirchPayTV den Gang vor den Konkursrichter angetreten. Bereits am Dienstagabend ist für die Formel 1 Beteiligungs GmbH ein Insolvenzantrag gestellt worden. Somit ist das gesamte Firmenimperium des Medienmoguls Leo Kirch zusammengebrochen.
Die im Juli 2000 als KirchHolding gegründete TaurusHolding war die zentrale Dachgesellschaft aller Gruppenaktivitäten der KirchGruppe. Sie führte die Unternehmensgruppe und verantwortete die operativen und strategischen Bereiche mit ihren drei Dachgesellschaften KirchMedia, KirchPayTV und KirchBeteiligung. Die TaurusHolding, von der aus früher alle Fäden des Kirch-Konzerns liefen, scheiterte letztlich an einer Forderung Rupert Murdochs in der Höhe von 1,7 Milliarden Euro. Diese Forderung erhob Murdoch für die zurückgegebene Option des Kirch-Abosenders Premiere. (pte)
 - Insolvenz von Kirch-Dachgesellschaft steht bevor - Kirch prüft Insolvenzantrag für TaurusHolding - Kirchs Taurus Holding vor Aus
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12.6.2002 10:17
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Wimbledon im Ersten und dem BR
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[ FPoe]
München - Nach mehreren Jahren im Pay-TV läuft das Tennisturnier von Wimbledon in diesem Jahr wieder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.
Ab 24. Juni übertragen die öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und das Bayerische Fernsehen ausführlich vom Tennis-Turnier, wie die ARD in München mitteilte. Die Berichterstattung erfolgt demnach in Kooperation zwischen dem Ersten und dem Bayerischen Fernsehen.
Die erste Turnierwoche wird im Ersten, die Entscheidungen aus Wimbledon werden dann - mit Ausnahme des Damen-Finales am 6. Juli - im Bayerischen Fernsehen gezeigt. Sollte ein deutscher Spieler in die entscheidende Phase des Turniers eingreifen können, will Das Erste flexibel Programmentscheidungen vornehmen, wie es in der ARD-Erklärung hieß.
In den vergangenen Jahren wurde das Turnier bei DF1 und dann Nachfolger Premiere teilweise auf mehreren parallelen Kanälen ausgestrahlt.
 - Wimbledon wandert wieder ins Free TV - Politiker gegen Wimbledon im Pay-TV - Wimbledon exklusiv bei DF1
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12.6.2002 9:52
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Privatsender wollen TV-Kabel
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[ FPoe]
Hamburg - In den Verkauf des Fernsehkabelnetzes der Deutschen Telekom kommt wieder Bewegung.
Nachdem das Kartellamt den geplanten Einstieg der US-Firma Liberty Media verhindert hatte, wollen laut dem Magazin stern nun die privaten TV-Sender selbst einsteigen. Ein Konsortium, in das sich dann alle Sender inklusive ARD und ZDF sowie Finanzinvestoren und regionale Netzbetreiber einkaufen können, soll das Netz übernehmen.
Der Plan stamme von n-tv-Gründer Karl-Ulrich Kuhlo, der nach eigenen Angaben dafür von den Privatsendern Rückendeckung erhalten hat. Scheitert die Initiative, sieht Kuhlo kaum Chancen, noch Käufer für das TV-Kabel zu finden. Das wäre auch für die schuldengeplagte Telekom ein Desaster.
Ob das Konsortium jedoch wie Liberty 5,5 Milliarden Euro für das Netz bietet, ist unwahrscheinlich. Die Telekom soll sich daher an der Kabel-Genossenschaft mit etwa einem Drittel beteiligen.
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11.6.2002 22:37
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Insolvenz von Kirch-Dachgesellschaft steht bevor
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[ FPoe]
München - Die Kirch-Dachgesellschaft TaurusHolding und KirchBeteiligungen werden Presseberichten zufolge voraussichtlich am Mittwoch beim Münchener Amtsgericht Insolvenz beantragen.
Damit wäre die Zerschlagung des Medienimperiums von Gründer Leo Kirch endgültig besiegelt. "Die Insolvenzanträge sind fertig gestellt", werden Branchenkreise zitiert. Eigentlich war die Einreichung der Anträge schon für Dienstag erwartet worden, das Prozedere habe sich aber etwas verzögert, hieß es demnach.
Die TaurusHolding ist die Dachgesellschaft der drei Säulen der Kirch-Gruppe - der Rechtehandelsgesellschaft KirchMedia, der KirchPayTV und der KirchBeteiligungen, in der zum Beispiel die Anteile Kirchs am Axel Springer Verlag und an der Formel 1 enthalten sind. Leo Kirch ist bei beiden Unternehmen noch Vorsitzender der Geschäftsführung, der mit der Insolvenz den Einfluss auf sein Medienimperium endgültig verlöre. Die Verantwortung für die Geschäfte würde nach dem Gang zum Insolvenzgericht nämlich ein vorläufiger Insolvenzverwalter übernehmen.
Beim Amtsgericht München ging am Dienstag bis zum Büroschluss kein Insolvenzantrag von TaurusHolding und KirchBeteiligungen ein. Die anderen beiden Konzernsäulen KirchPayTV und KirchMedia hatten bereits in den vergangenen Monaten Insolvenzanträge gestellt. Die KirchMedia hatte als Kerngesellschaft der KirchGruppe vor gut zwei Monaten Insolvenzantrag gestellt. Das Insolvenzverfahren wird voraussichtlich Ende der Woche oder Anfang kommender Woche offiziell eröffnet.
 - Kirch prüft Insolvenzantrag für TaurusHolding - Kirchs Taurus Holding vor Aus - Kirch lehnt BSkyB-Verkaufsoption ab
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11.6.2002 22:31
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iesy stoppt Digital-TV Pläne
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[ FPoe]
Der hessische Kabelnetzbetreiber iesy, der mehrheitlich der britischen NTL gehört, reduziert seine Aktivitäten.
Im wesentlichen will sich iesy auf analoges Fernsehen und Highspeed-Internet-Zugang konzentrieren, meldet der Onlinedienst Heise.de. An Digital-TV und multimedialen Diensten habe der Netzbetreiber vorerst kein Interesse mehr. Erst vor wenigen Wochen hatte der Netzbetreiber ish angekündigt, beim Kabelausbau kürzer zu treten.
Bevor neue Dienste eingeführt werden, wolle man den Fokus nun auf höhere Kundenzufriedenheit setzen, zitiert Heise.de den iesy-Sprecher Clive Hammond. Dennoch sei gerade die Service-Einheit bei iesy von der Einsparung betroffen: Alle 100 Mitarbeiter der iesy Services GmbH werden entlassen, genau wie weitere 70 Personen bei der iesy Hessen GmbH.
Die Dienste, die das Unternehmen bislang betreibt, sollen von der Umstrukturierung nicht betroffen sein. Noch im Februar hatte iesy angekündigt, 920 Millionen Euro in den Ausbau des Breitbandkabelnetzes in Hessen investieren zu wollen.
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11.6.2002 19:56
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Neue Sender auf Eutelsat W2
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[ DWeyel]
TeleCampione und ProSat jetzt digital via 16° Ost.
Die beiden Sender TeleCampione und ProSat sind ab sofort als SCPC-Signal über Eutelsat W2, 16° Ost zu sehen. TeleCampione sendet auf 12,680 GHz horizontal, SR 3.255, FEC 2/3; ProSat ist auf 12,684 GHz horizontal, SR 3.255, FEC 2/3 zu empfangen.
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11.6.2002 16:23
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Premiere bekommt Kapitalspritze
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[ FPoe]
München - Der von einer Insolvenz bedrohte Pay-TV-Anbieter Premiere kann mit einer dringend benötigten Finanzspritze der Gläubigerbanken rechnen.
Der Vorstand der Bayerischen Landesbank hat Presseberichten zufolge der Gewährung eines Überbrückungskredits zugestimmt. Auch bei der HypoVereinsbank gebe es keine Widerstände. Der Sender soll rund 100 Millionen Euro bekommen. Damit will Chef Georg Kofler die Zeit bis zum Einstieg von Investoren überbrücken.
Kofler hatte Vertretern der Bayerischen Landesbank und der HypoVereinsbank vergangene Woche die Grundzüge seines Konzepts zur Fortführung des defizitären Senders vorgestellt. Bis zum Erreichen der Gewinnschwelle benötige der Sender demnach deutlich weniger als die früher spekulierten zwei Mrd. Euro.
 - Premiere: Preis-Verhandlungen zum Teil abschlussreif - Premiere will Bundesliga an Erlösen beteiligen - Premiere: Entscheidung über Finanzhilfen
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11.6.2002 11:31
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ONTV gegen lokales Reichweitenproblem
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[ FPoe]
Nürnberg - Die lokalen Fernsehveranstalter in Bayern werden nun auch digital über Satellit ausgestrahlt. Sie sollen Reichweite gewinnen und damit die wirtschaftliche Situation verbessern.
Der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, hat die zehnten BLM-Lokalrundfunktage im CongressCenter der Nürnberger Messe eröffnet. In seiner Eröffnungsrede betonte Ring, dass die Landeszentrale weiterhin an ihrem Lokalfunksystem festhalten werde: "Es ist natürlich, dass in Zeiten wirtschaftlicher Probleme über die Optimierung bestehender Konzepte und über neue Strukturen nachgedacht wird. Wir sollten jedoch nicht den Fehler machen im Hörfunk die lokale Struktur in Frage zu stellen."
Der BLM-Präsident ging auch auf das bayerische DVB-S-Pilotprojekt ein, durch das erstmals lokale Fernsehinhalte über einen digitalen Satelliten verbreitet werden. Das Projekt wird in diesen Tagen starten. Im Gegensatz zum Hörfunk habe das lokale Fernsehen ein Reichweitenproblem, da es lediglich 50 bis 70 Prozent der Haushalte in seinem jeweiligen Versorgungsgebiet erreiche. Durch das bayerische Pilotprojekt werde sich das jetzt ändern. Die lokalen Fernsehveranstalter würden zusätzlich Reichweite gewinnen und damit würde sich auch die wirtschaftliche Situation verbessern.
Die Bayerischen Lokalsender starten über die Plattform ONTV auf ASTRA, Transponder 12,148 GHz horizontal, Symbolrate 27.500, Coderate 3/4. Dort sind jeweils im Wechsel die Sender OTV-Oberpfalz-TV (Weiden-Amberg), TVA Journal (Regensburg), Donau-TV Aktuell (Deggendorf), RFL Drehscheibe Niederbayern (Landshut) und Tele Regional TRP1 Telemagazin (Passau) zu sehen.
 - ONTV geht heute auf Sendung - ONTV Bayern testet auf Astra 19,2° Ost
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