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Radioträume mit DVB-T
Was DAB für das Radio sein soll, wird DVB-T für das Fernsehen werden. Der Luxus zwei flächendeckender digitaler Sendernetze wird inzwischen massiv in Frage gestellt. Mit allerlei Argumenten soll eine Vorrangpolitik für DVB-T erreicht werden. Das Medium Fernsehen spürt einen Erneuerungsdruck und tatsächlich setzt das neuere DVB-Sendeverfahren in Sachen Markteinführung zum Überholen an. "Radio, das können wir auch...", sagt das DVB-Lager.
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Neben TV- können auch
Radioprogramme via DVB-T
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Ein Beschluss des Bundeskabinetts von August 1998 sichert die technische Einführung von DVB-T und zielt dabei mit einem Zeitrahmen bis 2010 in die Ablösevorstellung des UKW-Rundfunks durch DAB/Digital-Radio. Da letztlich der Sendernetz-Ausbau beider Systeme aus den gleichen Finanzmitteln bestritten werden soll, war eine Lagerbildung, noch bevor das eine oder andere System einen messbaren Effekt am Markt haben, vorprogrammiert.Deutschland steht mit diesem Schwelbrand nicht alleine, in der Schweiz ist der wirtschaftliche Druck der DVB-Lobby ebenso spürbar. Gefordert wird die vorrangige Finanzierung des DVB-T-Sendernetzausbaus, wenn nötig zu Lasten von DAB. Der Hinweis, dass die bislang den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Gebührenmitteln zugeflossenen Gelder für DAB noch nicht einmal effektiv für den Ausbau eines DAB-Radioangebots genutzt wurden, ist sogar zutreffend.
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Im Verbund mit der DVB-T-Ausstrahlung von 5 TV-Programmen ist es möglich, zeitgleich auch 30 Hörfunkprogramme zu übertragen.Die DVB-Lobby aus Geräteindustrie und den gescholtenen ARD-Rundfunkanstalten macht Druck auf die politischen Entscheidungsträger. So warnen die Medienpolitiker der Grünen ebenso vor einem DAB-Versagen, ohne zu registrieren, welche Auswirkungen DVB-T als Hörfunkmedium auf die deutsche Radiolandschaft haben kann. Die Risiken und Nebenwirkungen haben technische wie medienpolitische Hintergründe.
weiter: DVB-T die Technik
mediaclinic
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