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DVB-T, die Radio-Technik

DVB-T ermöglicht die Übertragung von 18 bis 24 Fernsehprogrammen je nach Region. Zusätzlich können Hörfunkprogramme mittels DVB-T transportiert werden.

Tatsächlich ist die erreichbare Datengeschwindigkeit von DVB-T deutlich höher als beim Hörfunkstandard DAB. Durch die Wahl der Betriebsparameter von DVB-T kann eine nutzbare Datenrate zwischen 10 Mbit/s bis knapp 30 Mbit/s erzielt werden. Für den Hörfunk könnten absolut konkurrenzfähige 198 kBit Datenrate je Programm drin sein. Bei DAB sind es hingegen nur 1,5 Mbit netto für 6-8 Radioprogramme.



Der Datendienst Motion one
während der Expo 2000.


DVB-T ist im mobilen Bereich
nur bedingt einsetzbar.

Die Kehrseite der Medaille ist aber, dass hohe Datenraten und ein bewegter mobiler Betrieb, zum Beispiel im Auto, sich gegenseitig widersprechen. Um die Fehlerrate im Fahrzeugbetrieb in praktikable Bereiche zu lenken, sinkt die nutzbare Datenrate erheblich. DVB-T, entwickelt für den stationären TV-Empfang, verhält sich mit seiner Datenrate ähnlich dem UMTS-Standard. Im leistungsfähigen 8k-Modus, bei dem 6815 Trägersignale abgestrahlt werden, die alle einen Datenstrom beinhalten, liegt die Grenzgeschwindigkeit nach Versuchen des ORF unter Leitung von Peter Moosmann bei 45 km/h. Erst im 2k-Modus, bei dem nur 1705 Trägersignale ausgestrahlt werden, sind Geschwindigkeiten wie man Sie auf der Autobahn erreichen kann, unerheblich. DAB wurde hingegen für eine fehlerfreie mobile Nutzung entwickelt

weiter: DVB-T-Auswirkungen auf den Hörfunk

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